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Das Haus Morell - Glanz und Sünde
Verfasser: Penny Vincenzi (7)
Verlag: Goldmann (2172)
VÖ: 15. November 2021
Genre: Familienepos (690) und Historischer Roman (5960)
Seiten: 1072 (Broschierte Version), 1073 (Kindle-Version)
Original: Old Sins
Themen: Achtziger Jahre (169), Erbschaft (662), Kosmetik (25), London (2033), Testament (136), Vierziger Jahre (318)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Das Haus Morell - Glanz und Sünde« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. Januar 2022 um 18:55 Uhr (Schulnote 2):
» Sir Julian Morell, der Gründer eines luxuriösen Kosmetikimperiums, ist verstorben. Die Familie trifft sich zur Testamentseröffnung und diese endet mit einer faustdicken Überraschung, die die Familie in große Unruhe versetzt. Er hat jeweils 49 % der Anteile an seinem Unternehmen an seine Tochter und seine zweite Ehefrau vermacht. Die entscheidenden 2 %, die jeweils einer der beiden Frauen zur Mehrheit verhelfen könnten, hat er einem Fremden hinterlassen, den niemand kennt.
Eine wilde Suche nach dem Fremden beginnt.

Der vorliegende Roman ist der erste, den die inzwischen leider verstorbene Autorin jemals geschrieben hat und er erschien im Original bereits 1989.
Der Roman erzählt die Geschichte und das Schicksal einer Familie über Jahrzehnte.
Es beginnt mit dem Epilog, der die Testamentseröffnung im Mai 1985 schildert. Hier lernen wir auch gleich die wichtigsten Figuren neben Julian Morell kennen. Da sind seine Mutter Letitia, seine erste Ehefrau Eliza, seine ehrgeizige Tochter Roz und seine zweite Ehefrau Phaedria.
Schnell ist klar, dass Roz und Phaedria nicht gerade Freundinnen sind sondern eher ernsthafte Konkurrentinnen, zuerst um die Liebe von Julian und nach seinem Tod um das Geschäft.

Danach beginnt der Roman im Jahr 1939 mit der Gründung des Unternehmens, das anfangs mit der Herstellung von Medikamenten begann, ehe die Kosmetik ins Spiel kam. Die Handlung erstreckt sich über Jahrzehnte bis zum Jahr 1986 und erzählt, wie Julian Morell sein Imperium langsam aber stetig aufgebaut hat, immer mehr Macht auf dem Markt bekam und wie er sein Leben gestaltet hat.
Eingeschoben sind insgesamt 12 Kapitel, die mit „Die Verbindung“ überschrieben sind. Sie erzählen von einem Ehepaar in Los Angeles und dessen britischem Freund, der sie häufig besucht, wenn er geschäftlich in den USA ist. Anfangs konnte ich diesen Handlungsstrang nicht so recht einordnen, hatte aber nach einer Weile einen Verdacht, wer der britische Freund sein könnte, der sich später auch bestätigt hat.
Nach gut zwei Dritteln des Romans ist man dann in der Gegenwart, also nach der Testamentseröffnung angelangt und die Verbindung ist klar.

Schauplätze des Romans sind hauptsächlich London, Los Angeles, New York, Sussex, die Bahamas und Miami.
Allesamt sind gut und zur jeweiligen Zeit passend beschrieben.
Man darf beim Lesen nie vergessen, wann der Roman geschrieben wurde und zu welcher Zeit er spielt. Denn solche Dinge wie Handys und Internet fehlen hier.

Die Figuren sind alle gut charakterisiert und sie entwickeln sich im Laufe der Jahre in der Handlung schlüssig weiter.
Als Leser tauchen wir tief in das Leben aller Personen ein, lernen sie gut kennen und können an ihrem Schicksal teilhaben. Ich fühlte mich ihnen allen nahe und habe mit Interesse ihre Lebensläufe verfolgt.
Es geht viel um Glanz und Glamour aber vor allem um menschliche Schicksale.

Man sollte sich nicht von den über 1000 Seiten abschrecken lassen, denn der Roman ist fast als Familienepos zu bezeichnen, aus dem man tatsächlich eine Fernsehserie machen könnte.
Die Geschichte hat mich an diverse Serien aus den 1980er Jahren erinnert, sie driftet jedoch nicht in Kitsch ab.
Im Mittelteil gab es ein paar Längen, weil tatsächlich nicht so sehr viel passierte. Aber ansonsten ist die Handlung fesselnd und in gewisser Weise sogar spannend, denn es gibt immer wieder Wendungen, Überraschungen, Verwicklungen und Ereignisse, die vieles verändern.

Penny Vincenzi war eine wirklich großartige Erzählerin und hat diese Geschichte in einem sehr lebendigen, detailreichen und flüssigen Schreibstil geschrieben. Daher war der Roman niemals langweilig sondern sehr unterhaltsam und ich habe es genossen, diese große Familiengeschichte zu lesen!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  12      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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