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Never - Die letzte Entscheidung
Verfasser: Ken Follett (26)
Verlag: Bastei Lübbe (3381)
VÖ: 9. November 2021
Genre: Thriller (7418)
Seiten: 880 (Gebundene Version), 881 (Kindle-Version)
Original: Never
Themen: China (169), Entscheidungen (2097), Flüchtlinge (199), Geheimdienste (437), Krieg (1561), Nordkorea (24), Politik (538), Sahara (12), USA (655), US-Präsident (136)
Erfolge: 1 × Media Control Top 10 Print (Max: 3)
1 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 1)
2 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 2)
2 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 2)
2 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 4)
2 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 3)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2021 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Never - Die letzte Entscheidung« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Projekt 10     Tags (3)     Cover
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Ken Follett ist einer jener Autoren, deren Neuerscheinungen man als Mitarbeiter einer Bücher-Webseite praktisch gelesen haben muss, um zu wissen, was momentan relevant ist. Dieser Tage ist ein neues Werk erschienen, das von ihm verfasst wurde, und so haben wir im ersten Schritt ein Quintett an Mitarbeitern unserer Webseite darauf angesetzt, die ersten Seiten seines Buchs für unser »Projekt 10« unter die Lupe zu nehmen.

Das Buch

»Never - Die letzte Entscheidung« ist am 9. November im Lübbe Verlag erschienen und hat es sich in dieser Woche auf den vorderen Rängen der Bestsellerlisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingenistet. In den Vereinigten Staaten ebenfalls, und vermutlich auch in vielen anderen Ländern dieser Erde. Hierzulande ist das gute Stück 880 Seiten lang und kann für stattliche 32 Euro erworben werden. Die Digitalausgabe ist mit 19,99 Euro deutlich günstiger, zudem existiert ein 27:17 Stunden langes Hörbuch. Dieses wurde von Tessa Mittelstaedt eingelesen.

Laut der offiziellen Buchbeschreibung wird in »Never« die Geschichte mehrerer Personen erzählt: Zwei Geheimdienstagenten haben sich im Tschad an die Fersen von mächtigen Drogenschmugglern gehängt, eine Witwe aus der dortigen Region plant ihre Flucht nach Europa. In China ist ein Regierungsbeamter besorgt über das, was seine Kollegen tun, er hält sie für Kriegstreiber und betrachtet mit Angst die Zusammenarbeit mit Nordkorea. Die amerikanische Präsidentin versucht indessen die USA aus einem Krieg herauszuhalten, muss jedoch miterleben, wie nach und nach alle diplomatischen Mittel immer weiter ausgereizt werden, ohne dass es zielführend ist.

Die ersten (rund) zehn Seiten (Spoiler)

Im Prolog des Buchs begegnet man der bei Follett amtierenden amerikanischen Präsidentin Pauline Green, ihres Zeichens die körperlich kleinste Anführerin der freien Welt der Geschichte. Ihr wird die Bunkeranlage gezeigt, in die sie sich zurückziehen müsste, sollte ihr und den Vereinigten Staaten eine Bedrohung jedweder Art - angefangen von einer Pandemie bis hin zu einem nuklearen Zwischenfall - ins Haus stehen. Hier ist alles geboten von vielen Millionen Litern Trinkwasser bis hin zu einem eigenen Supermarkt. An dieser Stelle geschieht nichts, das einen Aufenthalt in dem Bunker nötig machen würde. Es erfolgt ein Schnitt in den Tschad, wo sich eine Frau namens Tamara auf einer geheimen Mission befindet. Mit einigen ausgesuchten Begleitern soll sie in der Nähe des Tschadsees auf einen Informanten treffen. An ihrem Ziel angekommen, verlässt sie das Auto und unterhält sich mit einer Witwe, von der sie erfährt, das sich diese gerne von Schleusern nach Frankreich bringen lassen würde, um den Zuständen in ihrer Heimat zu entgehen. In der Zwischenzeit steigt der Informant in ihr Auto ein. Nun erfährt man auch endlich, welche Information er ihr liefern sollte: Er hat einen paramilitärischen Stützpunkt aufgespürt, nach dem schon seit geraumer Zeit vergeblich gesucht wurde und in dem sich einer der meistgesuchten Terroristen der Welt aufhalten soll.

Fazit

Um es vorwegzunehmen: Unsere fünf Testleser Lydia Neidhardt, Nadine Wagner, Sebastian Leder, Tino Miccolis und Yvi Leutbecher werden das Buch allesamt lesen. Diese Entscheidung liegt allerdings weniger an der offiziellen Buchbeschreibung und auch nicht an den ersten Seiten, die wir sie im Rahmen unseres »Projekts 10« haben lesen lassen. Der Grund ist ein anderer: Ken Folletts Name steht auf dem Deckel des Buchs. Der Klappentext ist so unspezifisch, dass man gar nicht so recht weiß, wohin die Reise in dem Buch gehen soll. Und die ersten Seiten dienen absolut nicht dazu, Spannung aufzubauen. Tatsächlich haben wir dieses Mal weit mehr als zehn Seiten gelesen, um überhaupt an einen Punkt zu kommen, der ein gewisses Spannungsmoment beinhaltet - nämlich der, an dem man erfährt, warum sich Tamara Levit und ihre Begleiter überhaupt in der Nähe des Tschadsees befinden. Was bis dahin geboten wurde, stellte eher die Frage: »Okay, und warum erzählt man mir das jetzt?« Allerdings ist das eben etwas, das sich Follett im Laufe von mehreren Jahrzehnten als prominenter Autor erarbeitet hat: Er kann es sich einfach leisten, ein Buch ohne großen Knalleffekt zu beginnen, da mit seinem Namen eine solche Erwartungshaltung verbunden wird, dass es keinen großen storytechnischen Köder mehr braucht, um dem Leser sein Buch von Anfang an schmackhaft zu machen. Geht man rein nach den Maßstäben, die wir einst für unser »Projekt 10« festgelegt haben, also der Frage nachzugehen, ob die ersten Seiten eines Buchs zum sofortigen Weiterlesen verleiten würden, dann würde man von unseren fünf Testlesern durch die Bank weg ein »Nein« erhalten. Und dennoch sind wir zuversichtlich, es hier wieder mit einem literarischen Leckerbissen zu tun zu haben. Ob sich diese Erwartung erfüllt, werden wir in einigen Tagen berichten, wenn wir unsere Rezension des kompletten Werks vorstellen werden.
– geschrieben am 21. November 2021
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