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Never - Die letzte Entscheidung
Verfasser: Ken Follett (26)
Verlag: Bastei Lübbe (3426)
VÖ: 9. November 2021
Genre: Thriller (7500)
Seiten: 880 (Gebundene Version), 881 (Kindle-Version)
Original: Never
Themen: Atomwaffen (55), China (169), Entscheidungen (2123), Flüchtlinge (201), Geheimdienste (443), Krieg (1577), Nordkorea (24), Politik (545), Sahara (12), Südkorea (15), Tschad (1), USA (661), US-Präsident (139)
Charts: Einstieg am 3. Dezember 2021
Höchste Platzierung (1) am 12. Dezember 2021
Zuletzt dabei am 25. Dezember 2021
Erfolge: 7 × Media Control Top 10 Print (Max: 3)
8 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 1)
7 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 2)
9 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 2)
4 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 4)
9 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Vor einigen Tagen hatten wir die ersten Seiten von Ken Folletts neuestem Roman »Never - Die letzte Entscheidung« im Rahmen unserer Rubrik »Projekt 10« thematisiert. Das Werk begann vergleichsweise unspektakulär, und wäre es nicht Folletts Name, der auf dem Cover prangt, hätte man nach einem kurzen Testlesen womöglich nur mit den Achseln gezuckt. So viel vorab: Dass es zunächst weitgehend unaufgeregt abläuft, hat seinen Sinn und Zweck. Inzwischen haben wir den 880 Seiten starken Wälzer fertiggelesen, und nun wollen wir euch unsere Meinung zum gesamten Buch nicht länger vorenthalten. »Never - Die letzte Entscheidung« wurde am 9. November vom Lübbe Verlag auf Deutsch veröffentlicht und kostet 32 Euro. Die Digitalversion ist mit 19,99 Euro deutlich preiswerter, für die mehr als 27 Stunden lange Hörbuchausgabe war Tessa Mittelstaedt im Einsatz.

In Folletts Buch begleitet der Leser eine Reihe von Personen, die größtenteils nichts direkt miteinander zu tun haben, durch eine einschneidende Zeit ihres eigenen Lebens und des Daseins der Menschheit im Ganzen. Als da wären:
• Mitglieder des amerikanischen und französischen Auslandsgeheimdienstes, die im Tschad auf der Spur von international gesuchten Terroristen und Drogenhändlern sind.
• Eine junge Witwe, die in der Nähe des Tschadsees lebt und gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn nach Frankreich flüchten möchte.
• Die amerikanische Präsidentin, die zwischen dem alltäglichen Kampf mit Eheproblemen, einer aufmümpfigen jugendlichen Tochter und einem aggressiven Wirrkopf als politischem Herausforderer die Aufgabe zu bewältigen versucht, die Vereinigten Staaten mit allen Mitteln aus einem drohenden Krieg herauszuhalten.
• Ein Mitarbeiter des chinesischen Sicherheitsapparates, der sorgenvoll auf die Geschehnisse in Korea blickt und beim Aufeinanderprallen von »Tauben« und »Falken« in der chinesischen Regierung den Weg der Diplomatie jedem kriegerischen Akt vorzieht.

Der Klappentext von »Never - Die letzte Entscheidung« verrät reichlich wenig darüber, was eigentlich der Kern von Ken Folletts Buch sein soll. Tatsächlich weiß man auch nach der Hälfte der Geschichte noch immer nicht so recht, wohin die Reise eigentlich gehen soll und was bei den erzählten Einzelstorys denn der eigentliche Punkt ist, um den es Follett geht. Erst dann bekommt man nach und nach eine üble Vorahnung, und dann zeichnet sich auch ab, warum es so gehandhabt wurde. Was hier beschrieben wird, ist der Weg von scheinbar unspektakulären Kleinigkeiten, die mit persönlichem Randgeschehen ausstaffiert wurden, hin zum größtmöglichen Debakel, zum Unausweichlichen, das eigentlich keiner ernsthaft will und zu dem es dann doch unweigerlich kommen muss. Ihr werdet merken: Wir formulieren dies genauso schwammig wie die offizielle Buchbeschreibung, denn wir würden potenziellen Lesern sonst womöglich etwas von der brachialen Wirkung nehmen, die »Never« nach hinten raus hat. Besonders stark wird die Wirkung von Folletts Buch dadurch, dass auf allen Seiten (mit einigen Ausnahmen) vernunftbegabte Personen die Fäden in der Hand halten und mit gutem Gewissen vorgehen, dennoch nichts ausrichten können ... umso bedrohlicher der Gedanke, dass in der Realität die Vernunft gefühlt im Sinkflug ist. Was das Erzählerische angeht, muss man derweilen bei einem Ken-Follett-Roman eh nichts mehr erläutern: Das ist alles in genau der Qualität abgeliefert worden, die man von ihm erwartet und die in den letzten Jahren eigentlich nur beim gehetzten dritten Band seiner »Jahrhundert-Saga« ein wenig abhanden gekommen war. Lange Rede, kurzer Sinn: Follett hat wieder ein sehr lesenswertes Buch abgeliefert.
– geschrieben am 3. Dezember 2021 (5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz