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Die Klänge der Freiheit
Verfasser: Tara Haigh (7)
Verlag: Tinte & Feder (241)
VÖ: 9. November 2021
Genre: Historischer Roman (5454)
Seiten: 528
Themen: 1943 (18), Entscheidungen (2124), Freiheit (554), Italien (677), Krankenschwester (272), Nürnberg (89), Soldaten (589), Verrat (1240), Vierziger Jahre (288), Zweiter Weltkrieg (599)
Charts: Einstieg am 21. November 2021
Höchste Platzierung (2) am 7. Dezember 2021
Zuletzt dabei am 20. Dezember 2021
Erfolge: 5 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 5)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Nürnberg, 1943: Die junge Inge spielt leidenschaftlich gern Geige und träumt von der weiten Welt. Gegen den Willen des Vaters lässt sie sich zur Rotkreuzschwester ausbilden und wird gleich bei ihrem ersten Einsatz an die Ostfront geschickt. Die Arbeit im Lazarett konfrontiert sie mit der grausamen Realität des Krieges, während die Rote Armee immer näher rückt.

Als der deutsche Offizier Preuss ihr anbietet, ihn nach Italien zur Abtei Montecassino zu begleiten, ergreift sie die rettende Chance. Aber kann sie Preuss wirklich trauen? Er ist kultiviert, ein feinsinniger Kunstkenner, aber auch Nationalsozialist. Noch ahnt Inge nicht, dass sich in Italien ihr Schicksal offenbaren wird und sie schwere Entscheidungen treffen muss: zwischen Liebe und Verrat, Zukunft und Vergangenheit …
Lesermeinungen (9)     Blogger (2)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. Dezember 2021 um 19:13 Uhr (Schulnote 1):
» Die Hauptperson in dem Buch „Die Klänge der Freiheit“ heißt Inge. Sie lebt mit ihrem Vater in Nürnberg und spielt gerne auf ihrer Geige. Eigentlich ist sie eine gehorsame Tochter. Nur bei der Wahl ihres Berufes scheiden sich die Geister. Gegen den Willen ihres Vaters wird sie Krankenschwester und ihr einziger Wunsch ist es, den Verwundeten des 2. Weltkrieges eine Hilfe zu sein. Womit sie nicht rechnet: Ihr erster Einsatz liegt mitten im Nirgendwo und die Voraussetzungen können nicht unmenschlicher sein. Wie gut, dass sie dem deutschen Offizier namens Preuß begegnet. Dieser bietet ihr eine einmalige Chance, dem Grauen zu entfliehen. Doch, was erwartet er von ihr? Und ist die Flucht vor dem Kriegsgeschehen tatsächlich möglich?

Ich habe mit Inge gelitten. Wie oft bereute sie wohl, dass sie nicht auf ihren Vater hörte? Nein, sie konnte sich nicht vorstellen, wie grausam der Krieg wirklich ist. Die vielen Verletzten, das Schreien der Verwundeten und diese Machtlosigkeit der Ärzte. So realistisch beschreibt Tara Haigh die Verhältnisse, dass ich nicht nur den Geruch von Wunden und Tod empfinden konnte. Auch diese allgegenwärtige Furcht vor Übergriffen durch feindliche Soldaten war mit den Händen zu greifen.

Der Verlag schreibt über Frau Haigh, dass sie in ihren Romanen Aspekte der Weltgeschichte aufgreift, die kaum bekannt und bisher nicht literarisch in Erscheinung traten. Diese Behauptung unterstreiche ich. Inge gelangte mit ihrem Gönner nach Italien in die unmittelbare Nähe des Klosters Monte Cassino. Das gab es tatsächlich und ja, es wurde im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört. Wie gut, dass der Aufbau stattfand und ich mich aktuell an den Fotos erfreuen konnte. Neben der abwechslungsreichen Erzählung rund um Inge und ihre Liebe, spielen also auch historische Fakten rund um das Mutterkloster der Benediktiner eine Rolle. Die Leseempfehlung gebe ich nicht nur aus diesem Grund sehr gerne.«
  14      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 11. Dezember 2021 um 17:46 Uhr (Schulnote 1):
» m Dienst für das Reich

Inge Gerner und ihre Freundin Annemarie haben die Prüfung zur DRK-Krankenschwester mit Auszeichnung bestanden. Aber aus Inges Traum in Nordafrika eingesetzt zu werden wird nichts. Ihr Einsatzbescheid schickt sie nach Charkow an die Ostfront. Hier im tiefsten Russland muss sie dem Grauen des Krieges in die Augen schauen. Hier wird der unerfahrenen Rotkreuzschwester alles abverlangt. Bis sich durch Oberstleutnant Heinrich Preuss die Chance zu einem Einsatz in Montecassino in Italien ergibt…

Mir ist als erstes das Cover zu diesem Buch aufgefallen. Ein weites Klatschmohnblumenfeld, die junge Rotkreuzschwester, ein kleines Dorf im Hintergrund und dunkle Wolken am Himmel. Das alles hat für mich auf eine nette kleine Geschichte während des Krieges schließen lassen. Was ich aber zu lesen bekommen habe, war so viel mehr, so viel beeindruckender.

Ich lerne den Alltag von Lazarettschwester Inge kennen, einer jungen Frau aus Nürnberg, die zu Beginn der Geschichte überzeugte Nazionalsozialistin ist. Die die mahnende Stimme ihres Vaters nicht überzeugt und die sich zum „Dienst am Vaterland“ meldet. Was sie dort an der russischen Ostfront in Charkow erlebt, wird so eindringlich und erschreckend geschildert, dass ich oft Gänsehaut und auch mal Tränen in den Augen hatte. Tara Haigh hat mir sehr schnell Bilder vom Lazarett und den dortigen Gegebenheiten in den Kopf gepflanzt und ich war mittendrin im Kriegs- bzw. Krankenhausgeschehen.

Die Menschen, die ich hier kennenlerne, wie z.B Inges Vater Gustav, seine Haushälterin Erna, Inges Freundin Annemarie, Dr. Seiler, Julia, die russische Kräuterfee Irina, Oberstleutnant Heinrich Preuss oder in Italien dann Lorenzzo, Camilla, Maria oder Don Fontana beginnen in der Geschichte immer mehr zu leben. Aber vor allem Inges Entwicklung, ihr Umgang mit den Verwundeten, wie sie ihnen mit ihrer Geige das Grauen versucht für kurze Zeit zu vertreiben, ihr Zögern das Lazarett zu verlassen, ihr Weggang nach Italien und ihr Leben dort haben mich fasziniert und an dieses Buch gefesselt. Dass sie hier ihre große Liebe gefunden hat, hat mir einfach sehr gut gefallen. Das hat sie einfach verdient.

Die kleinen Geschichten und Fakten rund um Charkow und das Kloster Montecassino finde ich sehr gut recherchiert, sehr interessant und gut aufgearbeitet.

Der Spannungsbogen spannt sich schnell ziemlich hoch und hält sich dort bis zum Schluss.

„Die Klänge der Freiheit“ haben mich betroffen gemacht, erschüttert, aber auch an das Gute im Menschen glauben lassen, wie es hier Inge verkörpert. Das Ende der Geschichte finde ich einfach nur schön.«
  7      0        – geschrieben von gaby2707
Kommentar vom 6. Dezember 2021 um 20:57 Uhr:
» Zum Leidwesen Ihres Vaters hat Inge Gerner eine Ausbildung zur Rotkreuzschwester gemacht. Ihr Vater hätte sich gewünscht das sie eine Ausbildung zur Schneiderin gemacht & in seinem Geschäft arbeiten würde. So muss Inge als DRK  - Schwester an die Ostfront. & steht so mitten in einer Wirklichkeit die sie tief erschüttert. Dort hilft sie die Leiden der verletzten Soldaten zu lindern, das viel zu häufig nicht reicht. Hier reift Inge von einem Mädchen zu einer jungen Frau heran, die sich für die Verwundeten einsetzt. Dann bietet sich Ihr die Chance Charkow zu verlassen. Diese Chance ergreift Inge Gerner nach einem hin & her ringen. & geht mit Oberstleutnant Heinrich Preuss. Sie landen In Italien. Hier in Montecassino erlebt Inge ihre erste Liebe, mit Lorenzo.

Ein wirklich spannender aber auch erschütternder Roman. Der mich sehr gut unterhalten konnte. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig & leicht zu lesen. Ein sehr beeindruckendes Buch das mich fesseln konnte.«
  7      0        – geschrieben von Zimtstern's Bücherregenbogen
Kommentar vom 25. November 2021 um 8:05 Uhr:
» Auf den neuen Roman von Tara Haigh habe ich mich riesig gefreut, da sich mich bisher immer total begeistert hat. „Die Klänge der Freiheit“ ist ein historischer Roman und ein Kriegsroman.
Der Inhalt: Nürnberg, 1943: Die junge Inge spielt leidenschaftlich gern Geige und träumt von der weiten Welt. Gegen den Willen des Vaters lässt sie sich zur Rotkreuzschwester ausbilden und wird gleich bei ihrem ersten Einsatz an die Ostfront geschickt. Die Arbeit im Lazarett konfrontiert sie mit der grausamen Realität des Krieges, während die Rote Armee immer näher rückt. Als der deutsche Offizier ihr anbietet, ihn nach Italien zur Abtei Montecassino zu begleiten, ergreif sie die rettende Chance. Aber kann sie Preuss wirklich trauen? Er ist kultiviert, ein feinsinniger Kunstkenner, aber auch Nationalsozialist. Noch ahnt Inge nicht, dass sich in Italien ihr Schicksal offenbaren wird und sie schwere Entscheidungen treffen muss: zwischen Liebe und Verrat, Zukunft und Vergangenheit…
Auch nach Beendigung dieses Romans lässt mich die interessante und spannende Geschichte nicht los. Schon das Lesen des Prologs hat mich total neugierig gemacht. Je weiter ich in die Lektüre eingetaucht bin, umso mehr musste ich feststellen, dass es sich eigentlich um einen Kriegsroman handelt. Ist nicht ganz so mein Ding. Aber die Autorin hat wirklich alles detailliert beschrieben, noch jetzt habe ich Gänsehautfeeling. Auch die Protagonisten, allen voran die junge Inge, die sich als Rotkreuzschwester ausbilden ließ und eigentlich nach Afrika wollte, um dort Gutes zu tun. Leider führt sie ihr erster Einsatz an die Ostfront und hier wird sie mit all dem Grauen des Krieges konfrontiert. Sie bekommt jedoch die Gelegenheit nach Italien zu gehen. Hier war ein beeindruckt vom Abtei Montecassino. Der Spannungsbogen ist super und ich konnte ich auch die Veränderung an Inge feststellen für ihr Einsatz in den Kriegsgebieten verantwortlich war. Beim Lesen haben mich sehr viele Emotionen übermannt. Eine beeindruckende Lektüre.
Ein interessanter Roman, der uns vergangene Geschichte wirklich sehr nahe bringt. Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich für diesen historischen Roman 4 Sterne.«
  10      0        – geschrieben von zauberblume
 
Kommentar vom 24. November 2021 um 20:43 Uhr (Schulnote 3):
» Voller Stolz nimmt Inge die Brosche, die eine fertig ausgebildete Rotkreuz-Schwester auszeichnet, bei ihrer Vereidigung entgegen. Afrika, ihr Wunsch-Einsatzort, rückt näher. Aber an die Ostfront muss sie, ihr Vater sieht das kritisch, ihre ganze Rotkreuz-Schwesternschaft gefällt ihm nicht. Zuviel hat er gesehen vom Krieg, hat verbotenerweise Feindessender gehört und weiß um die Aussichtslosigkeit der Deutschen in diesen letzten Kriegsjahren. Jedoch glaubt Inge, blauäugig wie sie ist, nicht ihm, sondern dem Führer und seiner Propaganda. Für die richtige Sache will sie einstehen, den tapferen Soldaten helfen.

Mit der Realität, der Grausamkeit des Krieges, wird sie im Lazarett tagtäglich konfrontiert. Oberstleutnant Heinrich Preuss wird mit einem Streifschuss und einer Fleischwunde eingeliefert und schon bald will er bevorzugt von Inge betreut werden, will sie in seiner Nähe haben. Die Rote Armee ist nahe und Inge kommt seiner Bitte nach, ihn nach Italien zu begleiten. Dort wird er Vorbereitungen für ein Kriegslazarett treffen. Es ist ihre Chance, der Hölle zu entkommen.

Aus der Sicht einer jungen, idealistischen Frau nimmt Tara Haigh ihre Leser mit hinter die Front. Aus ihrer anfänglichen Euphorie, dem unbedingten Willen zu helfen und aus der Überzeugung, der richtigen Sache zu dienen, wird ihr Blick zunehmend kritischer. Sie sieht hinter den Kulissen die menschenverachtende Realität der Einzelnen, kann aber nichts tun als schweigend dem zuzusehen. Ein Stück Zeitgeschichte hat die Autorin zu Papier gebracht, das Lazarett mit all seinen Schrecken verdeutlicht gut die entsetzlichen Qualen der Verwundeten. Triage nannten sie das, was schlicht und ein Ausleseverfahren war. Bei wem ist es noch sinnvoll, die raren Medikamente auszugeben? Wer ist dann wieder voll einsatzfähig, kann dem Regime weiterhin dienen?

Italien zeigt sich zunächst von seiner schönsten Seite, der Spaziergang durch Rom setzt Bilder im Kopf frei, ich bin mit Inge in der Stadt, schwelge in Erinnerungen, auch Neapel mit all seinen nicht nur feinen Gerüchen bleibt im Gedächtnis. Die perfekte Lage des Klosters oben auf dem Berg macht die Abtei Montecassino zu einem strategisch günstigen Ort, die Deutschen nisten sich in der Nähe ein.

Ein Buch über die letzten Jahre des Zweiten Weltkrieges, von der Ostfront nach Italien. Während es in der ersten Hälfte um das harte Leben und Sterben im Lazarett geht, wandelt sich die Geschichte zunehmend in eine Romanze, umrankt vom Widerstand. Wobei mich der Anfang sehr gebannt immer weiterlesen ließ, hatte ich im Bella Italia zunehmend das Gefühl, die Kriegswirren und deren entsetzliche Taten müssen dem Patriotismus und einer Liebe zwischen den Gegnern weichen.

„Bella ciao“ – ein Lied über den Tod und doch waren es für die Partisanen die Klänge der Freiheit. Diese fiktive Geschichte mit dem bekannten historischen Hintergrund war durchaus kurzweilig zu lesen, weniger Amore wäre hier mehr gewesen. Unterhaltsam waren „Die Klänge der Freiheit“ allemal.«
  16      1        – geschrieben von Magnolia
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