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Michael Thomforde 2 - Entführt
Verfasser: Patrick Burow (10)
Verlag: Eigenverlag (21533)
VÖ: 6. November 2021
Genre: Thriller (7427)
Seiten: 340 (Taschenbuch-Version), 346 (Kindle-Version)
Themen: Eltern (560), Entführungen (1974), Internet (557), Jungen (1160), Pädophilie (23), Verschwinden (2305)
Reihe: Michael Thomforde (2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2021 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Das strafversetzte Cold-Case-Team soll eigentlich Akten sortieren, da kommt Julia Rosenthal in ihr "Büro" und erzählt ihnen von der Entführung ihres Sohnes Finn vor 3 Jahren. Doch weder Finn noch ein Täter konnten je gefunden werden. Das Team rund um den Ex-Staatsanwalt Michael Thomforde nimmt sich des Falls an, denn schließlich wollen alle 4 Mitarbeiter des "Versager-Teams" wieder in ihren ursprünglichen Job zurück.
Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. November 2021 um 22:28 Uhr (Schulnote 1):
» Spannung pur! Ein Thriller, der sprachlos macht!

*Inhalt*
Für Eltern gibt es nichts schlimmeres, als sein Kind zu verlieren. Dieses passiert der Familie Rosenthal in einem Vergnügungspark an der Ostsee. Finn, der fünfjährige Sohn der beiden, verschwindet während einer Fahrt in der Geisterbahn. Trotz sofortiger Suche bleibt er spurlos verschwunden.
Auch nach drei fehlt jede Spur von ihm. Das Ehepaar Alexander und Julia Rosenthal bittet das Cold-Case Team um ihr Hilfe.
Polizeipräsident Beesten ist das Team ein Dorn im Auge und er versucht mit seinen Mitteln, alle vier zum Kündigen zu bringen. Sein nächster Schachzug ist das Aktensortieren zu dem er Michael, Jan, Sasha und Renate zu verdonnert. Da kommt die Anfrage von Alexander und Julia zur rechten Zeit.
Bei den Ermittlungen stößt das Team an seine Grenzen, sie blicken in die Tiefe menschlicher Abgründe.
Was wird das Team rund um Ex-Staatsanwalt Michael Thomforde aus ans Licht bringen? Lebt Finn noch?

*Meine Meinung*
"Entführt" von Patrick Burow ist der zweite Fall rund um das Cold-Case-Team. Mir hat schon der erste Fall richtig gut gefallen und ich war ganz gespannt auf diesen. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Gleich mit dem Prolog bin ich in die Geschichte eingesogen worden. Die Spannung ist von Anfang an sehr präsent und wird die ganze Zeit auf einem hohen Niveau gehalten. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Thematiken Kindesentführung und -missbrauch haben mich zeitweise an meine Grenzen gebracht, meine Gefühle sind Achterbahn gefahren. Große Wut, richtiger Ekel und tiefe Traurigkeit haben sich ständig abgewechselt. Und auch Hoffnung, dass das Team dem Täter auf die Spur kommt. Der besondere Schreibstil und die gute Recherche haben es dann geschafft, dass ich trotzdem weiterlesen musste. Jedes Mal, wenn ich dachte, nun weiß ich wie sich der Fall entwickeln wird, kommt eine überraschende Wendung und ich musste mich neu sortieren. Richtig gut! Das erhöht die Spannung noch zusätzlich.
Da der Fall ist in sich abgeschlossen ist, kann man auch diesen zweiten Fall zuerst lesen. Aufgrund der spannenden Rahmenhandlung empfehle ich aber mit Band 1 zu starten.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und jeder hat seine Macken, die sie nicht immer sympathisch erscheinen lassen. Trotzdem gefällt mir das Team unglaublich gut, schon im Band 1 sind mir alle ans Herz gewachsen. Über das Wiedersehen mit jedem einzelnen habe ich mich sehr gefreut, der Zusammenhalt gegenüber deren Chef wächst stetig. Aber ich finde auch den Chef, also Polizeipräsident Beesten gut beschrieben, so ein A… muss es wohl anscheinend immer geben…, ich kann die Wut des Teams auf ihn gut verstehen.
Und auch die anderen Nebendarsteller fügen sich gut in die Geschichte ein.

Mir gefällt die Mixtur aus dem Fall und dem Privatleben der Ermittler richtig gut. Wir erfahren diesmal ein bisschen mehr aus der Vergangenheit von Michael, Jan, Sasha und Renate. So wirken die Charaktere lebendig und authentisch.

*Fazit*
Wer Cold-Cases, so wie ich, liebt, ist hier genau richtig. Dieser Thriller ist spannend und fesselnd, durch seine Thematik aber auch grausam und verstörend, an manchen Stellen war ich richtig sprachlos. Ein richtiger Pageturner! Hier braucht man starke Nerven. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne. Über einen dritten Band würde ich mich sehr freuen.«
  20      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 18. November 2021 um 18:20 Uhr (Schulnote 1):
» Das Böse in Menschengestalt!

Wenn ein Kind verschwindet, sind die ersten Stunden entscheidend – doch was, wenn aus Stunden Jahre werden? Julia und ihr Mann Alexander führen ein harmonisches Leben, bis daraus der schlimmste Albtraum aller Eltern wird – während eines Ostsee-Urlaubs verschwindet ihr fünfjähriger Sohn Finn spurlos. Als die groß angelegte Suche der Polizei scheitert, verbleibt ihnen nichts als ihre Hoffnung. Doch auch drei Jahre später ist Finn immer noch wie vom Erdboden verschluckt. Keiner der Ermittler rechnet mehr damit, den Jungen lebend zu finden, der Fall selbst ist längst erkaltet. In ihrer Verzweiflung wenden sich Julia und Alexander an das Cold-Case-Team um Michael Thomforde. Der Ex-Staatsanwalt und sein ungewöhnliches Team aus Ermittlern rollen den Fall des vermissten Jungen neu auf und stoßen dabei auf Ungereimtheiten. Die Spur führt vom Vater, Alexander, einem bekannten Schönheitschirurgen bis hin zum Darknet und einem aktiven Pädophilenring. Dabei kämpfen sie nicht nur gegen Steine, die ihnen in den Weg gelegt werden, sondern vor allem gegen die Zeit. Denn jede verstrichene Sekunde entfernt sie weiter von der Hoffnung, Finn lebend zu finden.
Bei ihrer Suche stoßen die Ermittler auf Abgründe, von deren Tiefen sie nichts geahnt hätten. Und allgegenwärtig bleibt die Frage: Wer hat es auf die Familie Rosenthal abgesehen?

"Entführt" von Patrick Burow ist der zweite Fall für das ungewöhnliche Cold-Case-Team von Michael Thomforde aus Hamburg, der am 3. November 2021 im Independently Published-Verlag erschienen ist. Dieser Thriller ist der Folgeband von "Schuld", der mir schon wahnsinnig gut gefallen hat. Deshalb war ich auf diese Neuerscheinung sehr gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Denn auch der zweite Band der Cold-Case-Reihe ist spannend zu lesen und vermittelt ein realistisches Bild der Charaktere und den nervenaufreibenden Ermittlungsarbeiten. Besonders authentisch ist der gelungene Mix aus Realität, Fiktion und Humor. Obwohl es hier um brandheiße und immer aktuelle Themen aus dem schrecklichen Bereich Kindesmissbrauch und Pädophile im Darknet geht, ist das Cold-Case-Team wieder einmal großartig konzipiert, da die verschiedenen Charaktere unvergesslich sind und es Spaß macht, ihnen bei ihren gründlichen Ermittlungen zu begleiten. Da sie durch einen Fehler in ihrem Job dazu verdonnert worden sind, uralte Cold-Case-Fälle im muffigen Keller des Polizeimuseums einer ehemaligen Wehrmachtskaserne neu aufzuarbeiten, lassen sie sich nicht unterkriegen. Jedes Teammitglied wurde aus verschiedenen Gründen in den Keller verbannt, jeder einzelne kommt sehr authentisch und lebendig rüber. Ex-Staatsanwalt
Michael Thomforde, ehemaliger SEK-Leiter Jan Erikson, die stille Computerexpertin aus Russland Sasha Petrowa und Polizeipsychologin Renate Krayenborg besitzen sehr spezielle Charaktereigenschaften und werden mit ihren Ecken und Kanten beschrieben. In diesem Band haben sich alle nochmal gut weiterentwickelt, die Zusammenarbeit des Quartetts hat mir spannende Lesestunden beschert. Jeder hat entscheidende Beiträge zum Fall des vermissten Finn beigetragen, auch wenn sie oft falsche Spuren nachgegangen sind. Aber aufgeben kam für keinen infrage, obwohl sie dank des Polizeipräsidenten Hauke Beesten unter starken Zeitdruck standen und die Lage häufig hoffnungslos erschien.

Es wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, sodass ich immer deutliche und klare Einblicke in den Gedanken und Handlungen der Charaktere hatte. Das Team hat sich mit der erzwungenen Zusammenarbeit abgefunden, in dieser Geschichte herrschte zwischen ihnen deutlich weniger Spannung. Selbst Thomforde hat es geschafft, dass Krayenborg ihre Zigarettensucht in geschlossenen Räumen besser in den Griff bekommt, das Arbeitsklima hat sich insgesamt positiv verändert. Doch Thomforde gibt die Hoffnung nicht auf, wieder als Staatsanwalt arbeiten zu dürfen. Denn mit diesem komplexen Fall hat er bewiesen, dass er nicht in den Keller gehört, um alte, staubige Akten zu studieren. Durch verschiedene Spuren gab es einige Verdächtige, trotzdem wurde ich am Ende unerwartet überrascht. Patrick Burow hat es geschafft, einige Beteiligte sehr verdächtigt aussehen zu lassen. Doch durch regelmäßige und unerwartete Wendungen und ein schwer durchschaubarer Cold-Case-Fall haben für einen unterhaltsamen, schlüssigen und spannenden Plot gesorgt.

Ich bekam einige Eindrücke aus dem Leben der Ermittler, Emotionen werden sehr gut rübergebracht und die Dialoge sorgen für ein lebendiges Lesevergnügen. 100 kurze Kapitel plus einen Prolog aus der Vergangenheit, der sich in Rügen abspielte, als der kleine Finn spurlos während einer Geisterbahnfahrt verschwand, haben mir auf 332 Seiten wieder sehr gut gefallen. Sie enthielten gekonnt gesetzte Cliffhänger, sodass dieser Thriller für einen schnellen Lesefluss sorgt. Neben gründlichen Ermittlungsarbeiten wurden unter anderem zwischendurch immer wieder grausame Perversionen geschildert, die Sasha Petrowa während ihrer Suche im Darknet entdeckt hat. Grausame Bilder von Verbrechen, die das Leid eines Kindes schildern, sind nichts für schwache Nerven. Leider ist dies die schreckliche Realität, weshalb man diese schrecklichen Bilder nicht nah an sich heranlassen sollte.

Der Autor weiß als Strafrichter genau, wie er sein Wissen in Spannungsliteratur umsetzen kann. Er studierte in Hamburg Jura und promovierte, anschließend wurde er 1996 Staatsanwalt und 1998 Richter. Da er weiß, wovon er schreibt und sich vom echten Leben inspirieren lässt, macht diesen Thriller umso spannender und interessanter. Der eingebaute Humor wirkt nicht albern, deshalb konnte ich neben vielen spannenden und ernsten Momenten immer wieder kurz schmunzeln. Ich vergebe für den zweiten Cold-Case-Thriller aus Hamburg verdiente fünf Sterne und ich freue mich auf einen weiteren spannenden Cold-Case-Fall.«
  23      0        – geschrieben von Jasminh86
 
Kommentar vom 16. November 2021 um 11:33 Uhr (Schulnote 1):
» Auch der zweite Auftritt des Cold-Case-Teams aus Hamburg weiß zu überzeugen

Mit diesem Thriller schickt der Autor Patrick Burow das Cold-Case-Team der Hamburger Kriminalpolizei in ihren zweiten Einsatz und konnte mich dabei diesmal auf ganzer Linie überzeugen.

Man braucht hier grundsätzlich keine Vorkenntnisse aus dem ersten Band, um die Geschichte lesen und nachvollziehen zu können. Alle hierfür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere eingestreute Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Immer noch hocken der Ex-Staatsanwalt Michael Thomforde, der schießwütige SEK-Beamte Jan Erikson, die etwas schrullige Polizeipsychologin Renate Krayenborg und die nerdige Computerspezialistin Sasha Petrowa im Keller des Hamburger Polizeimuseums und sichten Akten von unaufgeklärten Fällen der letzten Jahre. Was das ungleiche Ermittlerteam verbindet, ist der Umstand, dass sie allesamt bei ihren Vorgesetzten in Ungnade gefallen sind und daher in die Cold-Case-Abteilung abgeschoben wurden, um dort möglichst endgültig zu scheitern. Als sich die Eheleute Rosenthal, deren Sohn Finn vor drei Jahren in einem Freizeitpark auf Rügen spurlos verschwunden ist, an die Ermittler wenden, rollen diese den Fall erneut auf und stoßen bei ihren Ermittlungen in ein Wespennest.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und sorgt dabei durch kurze Kapitel mit ständigen Perspektivwechseln für ein ziemlich hohes Erzähltempo. Das der Autor als Richter weiß, worüber er hier schreibt, merkt man dem Buch auch jederzeit an. Nachdem er sein Team im ersten Band erfolgreich eingeführt hat, kann er sich diesmal stärker auf die Geschichte konzentrieren, was dieser auch sehr gut bekommt. Und nicht nur die vier Hauptprotagonisten, auch die übrigen Charaktere in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen sind insgesamt gut gezeichnet und vielschichtig angelegt.

Wer auf spannende Thriller mit ungewöhnlichen Ermittlern steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Und wenn das Team beim Aktensortieren keine Staublunge bekommt, könnten durchaus noch einige spannende Fälle folgen.«
  15      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 11. November 2021 um 13:45 Uhr (Schulnote 1):
» Das strafversetzte Cold-Case-Team soll eigentlich Akten sortieren, da kommt Julia Rosenthal in ihr "Büro" und erzählt ihnen von der Entführung ihres Sohnes Finn vor 3 Jahren. Doch weder Finn noch ein Täter konnten je gefunden werden. Das Team rund um den Ex-Staatsanwalt Michael Thomforde nimmt sich des Falls an, denn schließlich wollen alle 4 Mitarbeiter des "Versager-Teams" wieder in ihren ursprünglichen Job zurück.

Das Cover ist ausgezeichnet gelungen; es passt zum 1. Teil, ist aber konkreter und passt hervorragend zum Buch.

Der Schreibstil des Autors ist großartig; Orte und Charaktere werden bildhaft dargestellt und man merkt auch, dass sich die Protagonisten glaubhaft weiterentwickeln.

Der Fall ist perfekt inszeniert; die Charaktere mit all ihren Fehlern toll konstruiert.

Von der Seite des Rechts weiß der Autor natürlich Bescheid, denn dies ist sein Hauptberuf.

Der Fall hat es in sich, denn Pädophilie ist ein großes Thema im Buch und so kamen viele Emotionen in mir hoch.

Der Autor versucht immer wieder auf die falsche Fährte zu führen - so muss auch das Team vielen unnötigen Spuren folgen.

Als geübten Krimi-/Thriller-Leser konnte er mich bezüglich des Täters aber nicht hinters Licht führen. Trotzdem war es eine spannende Reise mit dem Team und der Showdown ist echt Weltklasse.

Ich hoffe auf noch viele Bücher mit den 4 unterschiedlichen Typen.

Fazit: Hervorragende Fortsetzung über das "Loser-Team". 5 von 5 Sternen«
  7      0        – geschrieben von SaintGermain
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