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Todesnacht
Verfasser: Andreas Adlon (15)
Verlag: Eigenverlag (21533)
VÖ: 1. November 2021
Genre: Kriminalroman (9173)
Seiten: 239 (Taschenbuch-Version), 260 (Kindle-Version)
Themen: Casino (42), Geschäftsleute (804), Kommissare (2599), Korruption (187), Mord (7064), Netzwerke (40), Nordsee (419), Oldenburg (22), Verkehrsunfälle (566), Vetternwirtschaft (6)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats November 2021 nominieren
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Prolog


Ein Mann mittleren Alters buchte sich in einem Hotel in Oldenburg ein. Das gleiche ungute Gefühl, wie die Male zuvor, als er hier eincheckte, beschlich ihn. Sein Gewissen meldete sich und verursachte ein Krampfen im Magen. Die Rezeptionistin lächelte ihm routiniert zu. Er erwiderte das Lächeln geschäftsmäßig, wie es von einem Mann in einem gut sitzenden Anzug erwartet wurde. Zumindest versuchte er es. Ob die Dame, die nun auf der Tastatur klapperte und auf ihren Bildschirm starrte, seine Unsicherheit bemerkt hatte, konnte er nicht genau sagen.
     »Ihre Suite liegt im dritten Stock auf der Westseite mit einem Balkon mit Blick auf den Park. Die Fahrstühle finden Sie in dem Gang zu Ihrer Linken. Frühstück gibt es um …«
     Er hörte gar nicht mehr richtig zu. Zum einen konnte sich die Aufzählung von Standardinformation ohnehin kein Mensch merken, zum anderen war er mit den Gegebenheiten dieses Hotels vertraut. Alles, was er benötigte, würde er allein finden.
     »So, das wäre Ihre Zugangskarte.« Sie schrieb die Zimmernummer auf ein Klappkärtchen und verstaute die unbeschriftete Plastikkarte darin. »Haben Sie sonst noch einen Wunsch?«
     Anstelle einer Antwort schüttelte er den Kopf. Dankend steckte er die Faltkarte in die Hosentasche und schritt mit seinem Trolley auf die Fahrstuhltüren zu.
     Nachdem er die Zahl für das richtige Stockwerk gedrückt hatte, setzte sich der Fahrstuhl mit einem Ruck in Bewegung. Er musste an die vielen Fehler denken, die er in der letzten Zeit begangen hatte. Menschen, die ihm vertrauten, hatte er belogen, Versprechungen nicht eingehalten.
     Schleppend öffnete sich die Fahrstuhltür und er betrat den mit hochwertigem Teppich ausgelegten Gang. Er musste einige Meter bis ganz ans Ende des Gangs zurücklegen. Als er die Karte unterhalb der Klinke anlegte, gaben ein grünes Lämpchen und ein Klicken den Weg frei. Er steckte die Karte in die vorgesehene Halterung. Das gedämpfte Licht ging an. Er konnte den Geruch, den dieses Zimmer aussandte, nicht so recht einordnen. Es erinnerte ihn jedoch an seinen letzten Urlaub in der Toskana.
     Irgendwas war anders als bei seinen früheren Aufenthalten. Er sah kurz ins Bad, in den Schrank, in Schubladen, in die Minibar, selbst unter das Bett warf er einen Blick, fand jedoch nichts, was seine Ahnung bestätigte. Nach dem Öffnen der Schiebetür zum Balkon hörte er außer wildem Vogelgezwitscher nichts. Vielleicht täuschten ihn seine Sinne, obwohl er sich selten in seiner Wahrnehmung irrte.
     In den letzten Wochen spürte er in alltäglichen Situationen eine gewisse Angst, die er sich nicht erklären konnte. Als wenn ihn jemand verfolgte, der über jeden seiner Schritte informiert war. Wie sehr er sich auch bemühte, er konnte niemanden entdecken. Er schob diese diffusen Ängste auf seine angespannte berufliche Situation.
     Jetzt wollte er sich nicht weiter darum kümmern, weil er an diesem Abend noch viel vorhatte. Dafür musste er noch einige Vorbereitungen treffen. Er holte seinen Laptop aus der Tasche, stellte ihn auf den Schreibtisch und startete ihn. Gleichzeitig begann er zu telefonieren. Sein Jackett zog er umständlich aus und warf es achtlos aufs Bett.
     Er konnte nicht wissen, dass dies der letzte Abend in seinem Leben sein würde.
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