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Ihr letztes Stück
Verfasser: Arne Dessaul (6)
Verlag: Maximum (24)
VÖ: 1. November 2021
Genre: Kriminalroman (10371)
Seiten: 306 (Broschierte Version), 299 (Kindle-Version)
Themen: Bochum (25), Detektive (1376), Eifersucht (462), Gier (205), Journalisten (1322), Kommissare (3001), Mord (7901), Schauspieler (866), Theater (152)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (4)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. März 2022 um 9:03 Uhr (Schulnote 1):
» Spannender und undurchsichtiger Fall, sympathische Ermittler lösen ihren ersten Fall

*Klappentext (übernommen)*
LIEBE, EIFERSUCHT UND GIER - am Bochumer Schauspielhaus ist der Teufel los

Die Kulturredakteurin der RZ (Ruhrzeitung) Leonie Gratz wird auf bestialische Weise ermordet. Musste sie wirklich sterben, weil sie regelmäßig die Aufführungen am Bochumer Theater verreißt?
Wo steckt der Vater von Intendant Leo Kaufmann, der seinen bisher größten Coup - er möchte den Kaufmann von Venedig mit einem strahlenden Helden Shylock inszenieren - plant und dabei auf breite Ablehnung stößt?
Und mit wem verbringt der untreue Starschauspieler Veit Grosser seine Nächte?

Kriminalkommissarin Lisa Bertram hat in ihrem ersten Fall in Bochum alle Hände voll zu tun, Licht ins Dunkel zu bringen und weitere Verbrechen zu verhindern. Ihr zur Seite stehen Privatdetektiv Mike Müller mit seiner rauen, zynischen Schale und Ex-Kommissar Helmut Jordan. Nach seinem Aus bei der Kripo Wolfenbüttel ist Jordan mit seiner Lebensgefährtin Jutta Langner nach Bochum gezogen, die genau gegenüber vom Schauspielhaus das Restaurant Sommernachtstraum eröffnet hat.

*Meine Meinung*
"Ihr letztes Stück" von Arne Dessaul ist der erste Fall mit dem Privatdetektiv Mike Müller.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und fesselnd. Schnell ist eine Spannung aufgebaut und hat mich in die Geschichte gezogen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Mir gefällt es auch sehr gut, dass die Story in der Theaterwelt angesiedelt ist. Diese Ränkespiele und die unterschwelligen negativen Behauptungen, einfach klasse. Arne Dessaul erzählt die Geschichte aus zwei Perspektiven, die Ich-Form aus der Sicht von Mike Müller finde ich besonders gut. So bin ich ganz nah dran und kann sein Handeln nachvollziehen und verstehen.
Die Kapitel sind kurzgehalten und sorgen somit für einen guten Lesefluss. Die Kapitelüberschriften sind etwas ganz Besonderes, sie sind immer an Titel aus Liedern, Filmen oder Serien, Büchern oder Theaterstücken angelehnt. Es hat mir Spaß gebracht, zu erraten woher ich das Zitat kenne. Wer es nicht errät, findet im Anhang zu jedem Kapitel die Erklärung.

Die Charaktere sind facettenreich und lebendig, aber auch ganz schön viele, zum Glück gibt es da auch im Buch eine Übersicht. Im Laufe des Buches musste ich dann aber auch nicht mehr nachschauen.
Die Kriminalkommissarin Lisa Bertram ist mir gleich sympathisch, sie ist noch neu in Bochum, gewöhnt sich aber schnell ein. Mit ihrem Freund Henning Schmitt, ebenfalls Kommissar löst sie ihren ersten Fall. Aber auch das Wirtspaar Jutta und Helmut sind mir schnell an Herz gewachsen. Bei dem Privatermittler Mike Müller hat es etwas gedauert.

*Fazit*
"Ihr letztes Stück" ist ein spannender Krimi, der mich in die Theaterwelt entführt hat. Dies ist der Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe, die ich gerne weiterverfolge.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Nun werde ich mir mal die andere Reihe von Arne Dessaul anschauen.«
  11      0        – geschrieben von janaka
 
Kommentar vom 13. Dezember 2021 um 15:27 Uhr (Schulnote 3):
» Zum Inhalt:
Die Kulturredakteurin einer Zeitung, Leonie Gratz, wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie wurde allem Anschein nach gefoltert und auf grausame Art und Weise ermordet. Die Kriminalkommissarin Lisa Bertram nimmt mit ihrem Kollegen Henning Schmitt die Ermittlungen auf. Kurz vor ihrem Tod hatte Gratz die Premiere einer Aufführung am Bochumer Schauspielhaus in ihrem Artikel hart kritisiert. Während das Ermittlerteam sich auf mögliche Verdächtige am Theater konzentriert, verschwindet nicht nur der Vater des Intendanten, sondern auch der Hauptdarsteller des Schauspielhauses. Der Privatdetektiv Mike Müller, ein Freund von Henning, wird mit den Vermisstenfällen beauftragt und begibt sich damit auf einen gefährlichen Pfad. Denn schon bald tauchen noch mehr Leichen auf...

Meine Leseerfahrung:
Arne Dessaul hat bereits einige Krimis geschrieben, in denen die Hauptfiguren dieses Buches bereits vorkamen. Ich persönlich habe die Charaktere erst jetzt mit „Ihr letztes Stück“ kennenlernen dürfen. Um in die Geschichte zu kommen, ist allerdings Vorwissen nicht notwendig, denn es werden genügend Infos zu den Figuren geliefert. Zudem hat man bereits am Anfang einen Personenregister mit allen Namen, so dass man als Leser einen knappen Überblick über die vorkommenden Charaktere hat. Die war auch tatsächlich sehr notwendig. Denn das eigentliche Ermittlerteam beschränkt sich leider nicht nur auf ein paar Personen. Ein pensionierter Kripobeamter und seine Partnerin sowie Mike Müller samt Sekräterin sind in die Ermittlungen mitinvolviert, so dass man mehrere Handlungsstränge zu verfolgen hat. Das wurde stellenweise leider etwas anstrengend, auch wenn jede Ermittlungshandlung für sich genommen spannend verlief. Wenn ein Krimi zudem relativ kurzweilig ist, sind zu viele Figuren eher ein Nacht

Die Kapitel sind aber recht kurz gehalten und sorgen damit für einen guten Lesefluss, so dass man das Problem mit den vielen Figuren noch einigermaßen in den Griff bekommt. Außerdem hat jedes Kapitel einen Titel aus Film, Musik oder Literatur, wobei alle Überschriften am Ende des Buches noch einmal zusammengefasst und erklärt werden. Das sorgt für zusätzliche Unterhaltung, wenn man mitraten kann, woher der Titel stammt.

Inhaltlich habe ich stark mitgerätselt und bis zum Ende nicht vorhersehen können, wer als Täter in Frage kommt. Fürs kurzweilige Lesen mit Unterhaltungsfaktor ist der Bochum-Krimi ideal. Die Kombination von Detektivgeschichte und Polizeiroman ist sehr gelungen. Beide Ermittlungswege treffen schließlich schlüssig zusammen. Zudem spiegelt der Inhalt auch nebenbei gesellschaftliche Aspekte wieder, wobei ich die Thematik über die rechtsradikale Seite der Stadt durchaus ausgeprägter herausgearbeitet erwartet hätte. Ich wünschte auch, ich würde mich in Bochum auskennen, um das Setting besser vor dem geistigen Auge abrufen zu können. Um diese spannende Kriminalgeschichte genießen zu können, ist es aber kein Muss, Bochumer zu sein. Abwechslungsreich, und das mit so kleinem Buchumfang, war die Story allemal. Ich bin jedenfalls gespannt auf weitere Fälle aus der Ecke und kann dieses Buch insbesondere Freunden der unblutigen Kriminalliteratur definitiv empfehlen

Fazit:
Wer eine klassische Detektivgeschichte oder einen gewohnten Polizeiroman sucht, wird mit dieser Kombination bei "Ihr letztes Stück" sicherlich genüssliche Lesestunden haben. Die Frage nach der Person der Täters, sozialkritische Aspekte sowie interessant gezeichnete Charaktere runden die Story ab und sorgen für konstante Spannung. Daumen hoch für diese Reihe!«
  18      1        – geschrieben von Hilou1
 
Kommentar vom 9. November 2021 um 14:22 Uhr (Schulnote 1):
» Spannender Krimi um einen brutalen Mord und weitere rätselhafte Vorgänge am Bochumer Schauspielhaus

Mit diesem Kriminalroman startet der Autor Arne Dessaul eine neue Reihe, die diesmal nicht in seiner alten Heimat Wolfenbüttel und Umgebung angesiedelt ist, sondern in seiner Wahlheimat Bochum spielt. Auf einige bekannten Figuren aus früheren Büchern müssen Fans dabei aber nicht verzichten. Helmut Jordan ist nach seinem Ausscheiden bei der Polizei mit seiner Freundin Jutta Langner nach Bochum übergesiedelt, wo diese ein Restaurant in unmittelbarer Nähe des Bochumer Schauspielhauses übernimmt. Und Jordans ehemalige Mitarbeiterin Lisa Bertram hat sich der Liebe wegen nach Bochum versetzen lassen und ermittelt nun im KK 11 der dortigen Kriminalpolizei. Vorwissen aus früheren Büchern benötigt man hier aber nicht, um das Buch lesen und nachvollziehen zu können. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei des Lesefluss zu stören.

Der brutale Mord an Leonie Gratz, Kulturredakteurin der Ruhrzeitung, ist der Auftakt für weitere rätselhafte Vorgänge rund um das Bochumer Schauspielhaus, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Neben der Bochumer Kriminalpolizei versucht auch der Privatdetektiv Mike Müller, über den Helmut Jordan den Einstieg in die Branche sucht, Licht ins Dunkel zu bringen. Haben das Verschwinden des Vaters des Intendanten Leo Kaufmann oder das undurchsichtige Liebesleben des Starschauspielers Veit Grosser etwas mit dem Mord zu tun ?

Mit einem packenden Schreibstil, reichlich Bochumer Lokalkolorit und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute und atmosphärisch dichte Geschichte voran und liefert am Ende eine ziemlich überraschende, aber doch absolut schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Kurze Kapitel aus wechselnden Perspektiven sorgen dabei für ein hohes Erzähltempo, die Kapitel aus der Sicht von Mike Müller werden sogar aus der Ich-Perspektive erzählt. Die Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen sind durch die Bank gut gezeichnet und vielschichtig angelegt, die Mischung aus alten und neuen Charakteren weiß direkt zu überzeugen. Fein dosierte Ausflüge in das Privatleben der Akteure lockern das Geschehen immer wieder ein wenig auf, die Krimihandlung steht hier aber dennoch immer im Mittelpunkt der Geschichte.

Als besonderes Bonbon hat der Autor jedes der 59 Kapitel mit einem Zitat aus bzw. einer Anspielung auf bekannte Werke aus Literatur, Musik und Film versehen, so dass man dabei herrlich mitraten kann. Die Auflösung findet sich dann in einem Glossar am Ende des Buches.

Ein gelungener Kriminalroman, der mich gut und spannend unterhalten konnte. Auf weitere Auftritte dieses gut aufeinander abgestimmten Ensembles bin ich auf jeden Fall schon ziemlich gespannt.«
  16      0        – geschrieben von ech68
Kommentar vom 5. November 2021 um 18:32 Uhr (Schulnote 2):
» Gelungener Krimi

Leonie Gratz ist Journalistin aus Leidenschaft, aber leider ist sie nun Tod. Immer wieder hat sie Aufführungen am Bochumer Theater scharf kritisiert. War es jemanden zu viel und wollte sich rächen, oder warum musste Leonie sterben? Der Intendant des Schauspielhauses, Leo Kaufmann ist auf der Suche nach seinem Vater, wo mag der alte Herr sich aufhalten? Leo ist verzweifelt und kann sich nur schwer auf seine neue Inszenierung von Der Kaufmann von Venedig konzentrieren. Was ist los rund um das Schauspielhaus? Hängt alles zusammen oder ist es nur Zufall? Die Kriminalkommissarin Lisa Bertram darf in diesem Fall ermitteln. Es ist ihr erster Einsatz in Bochum, wird sie ihre erste Prüfung bestehen?

Dieser Krimi beginnt unschuldig damit, dass ein neues Lokal gegenüber vom Bochumer Schauspielhaus eröffnet wird. Die Protagonisten werden vorgestellt und ein wenig aus dem Leben der einzelnen Charaktere wird geschildert. Nicht nur die Kriminalkommissarin Lisa Bertram ist neu in der Stadt, sie hat auch gleich ihre Freunde mitgebracht. Jutta Langner eröffnet das Restaurant und ihr Partner Helmut Jordan begleitet sie. Er hat seinen Dienst bei der Kripo Wolfenbüttel quittiert und ist mehr oder weniger auf der Suche nach neuen Herausforderungen und als ob dies noch nicht genug wäre, gibt es noch den Privatdetektiv Mike Müller. Zunächst dachte ich ja, das wäre ein bisschen viel an Freunden, die da zusammensitzen und einen Mordfall aufklären wollen, aber es funktioniert. Nicht nur das effektiv gearbeitet wird, auch das Lesen dieses Krimis hat Spaß gemacht.

Der Autor hat es geschickt verstanden, seine Geschichte nicht zu vorhersehbar wirken zu lassen, sondern die Handlung abwechslungsreich und spannend aufgebaut. Ich habe jedenfalls lange gebraucht, um auf die Spur des oder die Täter zu kommen. Der Bezug zum Schauspielhaus hat mir ebenfalls gut gefallen, so wie hier geschildert war die Geschichte in sich stimmig.

Den Erzählstil von Arne Dessaul kam man wohl als humorvoll bezeichnen. Immer wieder blitzt Sarkasmus durch, und zwar auf eine Art und Weise, wie ich es sehr gern lese. Die einzelnen Kapitel hat der Autor zudem mit Überschriften bedacht, die etwas ungewöhnlich sind, bei mir haben sie schon für den einen oder anderen Ohrwurm gesorgt oder mich zum Schmunzeln gebracht.

Fazit:

„Das letzte Stück“ ist zwar für die Journalistin Leonie Gratz das Ende, aber für diese Krimireihe erst der Beginn. Mir hat dieser Auftakt gut gefallen und ich bin schon jetzt gespannt, wie es mit der Karriere des Privatdetektivs Mike Müller oder der Kriminalkommissarin Lisa Bertram weitergeht. Ich würde gern weitere Fälle dieser Ermittler lesen und auch erfahren, wie es im privaten weitergeht.«
  11      0        – geschrieben von nirak
 
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