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Playlist
Verfasser: Sebastian Fitzek (23)
Verlag: Droemer (573)
VÖ: 27. Oktober 2021
Genre: Thriller (7437)
Seiten: 400 (Gebundene Version), 403 (Kindle-Version)
Themen: Entführungen (1976), Internet (559), Lieder (63), Mädchen (3107), Musik (336), Suche (1344), Verschwinden (2312)
Charts: Einstieg am 29. Oktober 2021
Höchste Platzierung (1) am 1. November 2021
Zuletzt dabei am 5. Dezember 2021
Erfolge: 4 × Media Control Top 10 Print (Max: 1)
4 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 1)
6 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 1)
5 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 1)
5 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 1)
5 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 1)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 235 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Playlist« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (6)     Tags (14)     Cover
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
In praktisch jedem Jahr erscheint zeitgleich zur Frankfurter Buchmesse ein neuer Thriller von Sebastian Fitzek, und so ist es auch dieses Mal geschehen. Wir haben fünf Testleser auf die ersten Seiten (in diesem Fall drei Kapitel) angesetzt, um sie anschließend darüber entscheiden zu lassen, ob bereits der Buchauftakt so spannend klingt, dass er Lust auf den Rest des Thrillers.

Das Buch

»Playlist« ist eine Veröffentlichung des Droemer Verlags. Das Buch ist am 27. Oktober erschienen und hat einen Umfang von vierhundert Seiten. Man kann es für 22,99 Euro bekommen, die Digitalversion kostet 14,99 Euro. Für die Hörbuchausgabe war - wie man es von Fitzek-Thrillern gewohnt ist - Simon Jäger zuständig. Sie hat eine Spielzeit von knapp neun Stunden.

Dem Titel des Buchs angepasst gibt es zu dem Thriller eine Playlist von Liedern, die von verschiedenen Musikern für das Buch geschrieben wurden und deren Inhalt offenbar eine Wechselwirkung auf den Schreibprozess gehabt haben soll. Da es in Fitzek-Thrillern zwar gerne blutig zugehen kann, das Blut aber nicht aus unseren eigenen Ohren herauskleckern soll, übergehen wir diese Machwerke in der Hoffnung, dass sie für die Lektüre nicht zwingend notwendig sind. ;)

In »Playlist« wurde eine Jugendliche namens Feline verschleppt. Seit einem Monat fehlt von ihr jede Spur. Nun wird der Privatermittler Alexander Zorbach, den man aus Fitzeks »Augen«-Thrillern kennt, damit beauftragt, sie aufzuspüren. Er stößt auf eine Playlist im Internet, auf der Feline immer ihre Lieblingslieder abspeicherte. Er bemerkt, dass die Liste erst vor Kurzem verändert wurde und versucht zu entschlüsseln, was es damit auf sich hat. Die Ermittlung stößt ihn alsbald in einen grausigen Albtraum, bei dem das Leben aller Beteiligten schnell am seidenen Faden hängt.

Die ersten (rund) zehn Seiten (Spoiler)

Das Buch setzt 23 Tage nach der Entführung Felines ein. Man begegnet Thomas Jagow, ihrem Vater. Er schleppt sich über das Grundstück seiner Familie und stößt auf ein buchgroßes Hindernis: einen Stein, auf dem ein Zettel klebt. Dieser enthält die Botschaft »Ich bin wieder da, Papa«. Es bleibt nicht bei diesem Hinweis: Mit einem kleinen Tesafilm wurde ein Schlüssel an dem Stein befestigt. Obendrein stößt er auf Pfeile, die mit Kreide auf den Boden gezeichnet wurden. Sie weisen ihn zur Straße, wo ein Kastenwagen auf der falschen Seite parkt. Im Inneren des Wagens findet er niemand geringeren als seine entführte Tochter. Sie ist mit einer Handschelle gefesselt. Augenscheinlich dient der Schlüssel dazu, die Handschellen zu öffnen. Doch ehe Jagow seine Tochter befreien kann, erhält er einen Handyanruf. Nach einigem Ringen, was er tun sollte, geht er ran und hört einige Augenblicke zu. Nachdem das Gespräch zu Ende ist, schaut er seine Tochter erschüttert an, als sei er zur Erkenntnis gekommen, dass sie dem Tode geweiht ist. Ohne sie zu befreien, verlässt er den Kastenwagen. Das Fahrzeug fährt wieder ab, und Jagow geht zurück ins Haus, wo er nichts von dem Zwischenfall berichtet, sondern behauptet, ein Paketbote habe sich lediglich in der Adresse geirrt.

Fazit

Von einem Fitzek-Thriller erwartet vermutlich so ziemlich jeder Leser vor allem eine Kombination aus schnellen Szenen, unerwarteten scharfen Wendungen und vor allem einer Schippe voller Ideen, die so perfide sind, dass Denis Scheck nicht mehr gegen den inneren Zwang ankämpfen kann, sich eine pseudoelitäre Autoren- und Leserbeleidigung einfallen zu lassen. Ob der Möchtegern-Reich-Ranicki schon zur Tat geschritten ist, wissen wir nicht, wir wissen jedoch, dass sich unsere fünf Testleser Lydia Neidhardt, Nadine Wagner, Tino Miccolis, Sebastian Leder und Yvi Leutbecher nach der Lektüre der ersten drei Abschnitte allesamt entschlossen haben, den kompletten Thriller zu lesen. Dass augenscheinlich nicht nur mit dem Ermittler ein fieses Spiel gespielt werden wird, wie es bereits der Klappentext verrät, sondern der Vater genauso dran ist, löst bereits an dieser Stelle ein angenehmes Maß zusätzlicher Spannung aus - was hat er wohl auf dem Kerbholz, was könnte in dem Anruf gesagt worden sein, dass es einen Mann verleitet, seine eigene Tochter zu opfern? Dass er vermutlich nicht der größte Sympathieträger sein wird, fällt dabei nicht ins Gewicht, denn zumindest der Wunsch nach perfiden Fitzek-Ideen ist bereits an dieser Stelle erfüllt. Dass es in dem Buch zu einem Wiedersehen mit altbekannten Charakteren kommen wird, tut sein Übriges hinzu. Kurzum: Der Auftakt von »Playlist« klingt trotz der gruseligen Musikauswahl sehr vielversprechend, und so werden wir in Kürze eine Rezension des gesamten Thrillers parat haben.
– geschrieben am 29. Oktober 2021
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