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Playlist
Verfasser: Sebastian Fitzek (23)
Verlag: Droemer (573)
VÖ: 27. Oktober 2021
Genre: Thriller (7421)
Seiten: 400 (Gebundene Version), 403 (Kindle-Version)
Themen: Entführungen (1970), Internet (557), Lieder (61), Mädchen (3101), Musik (335), Suche (1340), Verschwinden (2304)
Charts: Einstieg am 29. Oktober 2021
Höchste Platzierung (1) am 1. November 2021
Auch heute noch vertreten
Erfolge: 3 × Media Control Top 10 Print (Max: 1)
3 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 1)
5 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 1)
4 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 1)
4 × Österreich Hardcover Top 10 (Max: 1)
4 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 1)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,20 (96%)
auf Basis von sieben Bloggern
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35mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 197 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Playlist« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (6)     Tags (12)     Cover
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Sebastian Fitzeks Thriller »Playlist« hat sich inzwischen auf den ersten Platz unserer hauseigenen Blogger- und Besuchercharts geschoben, in Österreich und der Schweiz stieg er in dieser Woche auf dem ersten Platz der Hardcover-Bestsellerlisten ein, in der BILD-Bestseller zog er an Asterix und Obelix vorbei bis an die Spitze, und es müsste schon einiges schiefgehen, wenn der Spiegel das Buch in den kommenden Stunden nicht auch als die neue Nummer Eins seiner Hardcover-Bestsellerliste vermelden würde. Wir hatten den Beginn des Buchs vor Kurzem im Rahmen unserer Reihe »Projekt 10« thematisiert, und nun wollen wir noch unsere Meinung zum kompletten Werk nachschieben.

»Playlist« erschien am 27. Oktober im Droemer Verlag, ist vierhundert Seiten lang und kostet 22,99 Euro. Für die digitale Version fallen acht Euro weniger an, ein knapp neun Stunden langes Hörbuch wurde von Simon Jäger eingelesen. Das Buch handelt (zunächst) von der Entführung einer Jugendlichen. Nachdem sie schon mehrere Wochen verschwunden ist und es einen seltsamen Zwischenfall mit ihrem Vater gegeben hat, beauftragt die Mutter des Mädchens den aus den »Augen«-Thrillern bekannten Privatermittler Alexander Zorbach, sich kurz vor einem planmäßigen Gefängnisaufenthalt mit der Angelegenheit zu beschäftigen und die junge Feline wiederzufinden. Eine große Rolle wird dabei alsbald eine online einsehbare Lieder-Playlist spielen, die von Feline zusammengestellt und während ihrer Entführung verändert wurde. Statt ins Gefängnis geht es für Zorbach daraufhin mitten hinein in einen Albtraum von ungeahntem Ausmaße.

Der große Kritikpunkt vorneweg: Die Idee, einen Thriller rund um eine Lieder-Playlist zu konstruieren, mag sich zwar zunächst recht charmant anhören, schlussendlich hatten wir aber den Eindruck, dass es für die Gesamtstory eher hinderlich war, dass sich Fitzek kontinuierlich an Satzfetzen aus den schlechten Liedern abarbeiten und sich Aberwitzigkeiten ausdenken musste, damit Buch und Musik zusammenpassten. Marketingtechnisch ist es aber sicherlich eine schlaue Idee gewesen, und tatsächlich hat sich die zugehörige CD dieser Tage auf dem dreizehnten Platz der deutschen Albumcharts zwischen den neuesten Weihnachtsliedern von Roland Kaiser und den sanften Klängen der Altmetaller von U.D.O. eingefunden.

Davon, dass es sich bei dem Thriller um die Fortsetzung der »Augensammler«-Storyline handeln würde, konnte man angesichts der im Klappentext erwähnten Namen ausgehen. Weiß man allerdings nichts mit den Namen anzufangen, dann kann es gut sein, dass einem entgeht, dass man es hier mit einem Nachfolgebuch zu tun hat. Das wäre ziemlich ärgerlich, denn dann würde man sich jede Menge unterhaltsamen Thrillerspaß spoilern. Es ist zwar nicht zwingend nötig, »Der Augensammler« und »Der Augenjäger« vorher zu lesen, aber es wäre Frevel, darauf zu verzichten.

Schlussendlich bekommt man mit »Playlist« exakt das, was man von einem Fitzek-Thriller im Allgemeinen und einem Augensammler-Roman im Speziellen erwarten würde: Jede Menge fieser Ideen, die mit dem Gemüt der Charaktere und dem der Leserschaft spielen. Hier stecken wieder einmal allerhand finstere Bosheiten, schmerzhafte Verletzungen und Todesfälle, falsche Fährten und abgründige Spielereien zwischen den Seiten. Würde dem Leser ein Schnitt in eine Schlagader beigebracht werden, dann würde ihm das nichts ausmachen, da ihm das Blut ohnehin regelmäßig darin gefriert. Und natürlich gibt es in dem Thriller auch eine gehörige Portion Absurditäten, die so übertrieben ausgefallen sind, dass sie jedem professionellen Kritiker die Haare zu Berge stehen lassen würden, wenn er denn welche hätte. Absurditäten, die derweilen jeden unterhalten, der es nicht ganz so bierernst mit dem Realismus sieht. Das gewohnt hohe Tempo und der schwungvolle Ton runden die Sache ab. Kurzum: Ein gelungener Abschluss der »Augensammler«-Romane, der den an ihn gestellten Erwartungen definitiv gerecht wird.
– geschrieben am 4. November 2021 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz