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Der Flug des Raben
Verfasser: Richard Wagamese (3)
Verlag: Blessing (130)
VÖ: 18. Oktober 2021
Genre: Gegenwartsliteratur (3520)
Seiten: 304 (Gebundene Version), 292 (Kindle-Version)
Original: Keeper'n me
Themen: Briefe (669), Gefängnis (674), Indianer / indigene Völker Nordamerikas (224), Reservate (23), Rückkehr (1086)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 15. November 2021 um 14:55 Uhr (Schulnote 1):
» Mit drei Jahren wird Garnet Raven von den Behörden in Obhut genommen. Er kommt in verschiedene Pflegefamilien, macht sich als Jugendlicher in die Stadt auf und gerät auf die schiefe Bahn. Als er im Gefängnis ist, erhält er einen Brief seiner Ursprungsfamilie, an die er sich nicht mehr erinnern kann. Nach der Entlassung kehrt er zurück ins Ojibwe-Reservat. Dort verändert sich sein Leben grundlegend und er findet nicht nur ein Zuhause, sondern auch zu sich selbst.
Als Kind habe ich gerne spannende Indianerbücher gelesen. Doch welches Unrecht dort geschehen ist, wurde mir erst sehr viel später bewusst bei Reisen nach USA und Kanada und bei Besuchen in Reservaten. Daher hat mich dieses Buch auch gleich angesprochen.
Richard Wagamese erzählt in einfacher Sprache die Geschichte von Garnet Raven, der wie so viele indigene Kinder von Staat und Kirche der Familie entrissen wurde, um sie nach weißen Maßstäben zu erziehen. Sie sollten ihre Traditionen und ihre Sprache vergessen. Wagamese weiß, wovon er erzählt, denn auch ihm erging es nicht anders.
Raven wurde geprägt von Menschen, mit denen ihn nichts verbunden hat. Die Liebe seiner Familie wurde ihm genommen und er fühlt sich entwurzelt. Ist es da verwunderlich, dass er auf die schiefe Bahn geriet? Doch er bekommt die Chance zurückzukehren zu seinen Wurzeln. Er versteht die Sprache und die Bräuche nicht und kommt sich natürlich fremd vor. Doch Keeper, ein Freund seines Großvaters, kümmert sich um ihn und hilft ihm zu verstehen. Damit heilt sich Keeper gleich selbst von seiner Alkoholsucht. Da die Geschichte zum größten Teil aus der Sicht von Garnet Raven erzählt wird, konnte ich mich gut in ihn hineinfühlen.
Es ist eine emotionale Geschichte, die manchmal philosophisch, aber auch humorvoll daherkommt. Mir hat es gut gefallen, etwas über Bräuche und die Kultur der Ojibwe zu erfahren und wie sie mit der Natur leben. Weitere Bücher des Autors sind gleich auf meine Wunschliste gewandert.
Lesenswert!«
  10      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 9. November 2021 um 14:31 Uhr (Schulnote 1):
» Lebenswege

Bevor ich "Der gefrorene Himmel" las, kannte ich weder den Autor noch die Geschichte der Ojibway-Indianer in Kanada.
Ich finde es sehr interessant mehr über dieses indigene Volk, den Ureinwohnern Kanadas zu erfahren. Ihr Schicksal in Form von Romanen publik zu machen finde ich sehr wichtig!

In diesem Buch geht es um Garnet Raven. Einen kleinen Jungen der seiner Familie entrissen wurde und in verschiedene Pflegefamilien kam. Was wäre aus ihm geworden, wenn er bei seiner eigenen Familie aufgewachsen wäre?
So aber wurde sein Weg geprägt von anderen Einflüßen, die sich nicht positiv auf seine Entwicklung ausgewirkt haben. Ihm fehlte die Liebe seiner Familie.

Demzufolge geriet er auf die schiefe Bahn und landete im Gefängniss. Nach seiner Entlassung kehrt er zurück...
Und da beginnt die eigentliche Geschichte!

Der Autor versteht es wunderbar seinen Protagonisten Leben einzuhauchen. Sie mit Gefühlen und Emotionen auszustatten, die sie an ihre Leser weitergeben.
Mit diesem Buch hat er einmal mehr bewiesen, was für ein wunderbarer Erzähler er ist und das Leben dieser First Nation nicht in Vergessenheit geraten darf.«
  10      0        – geschrieben von Arh
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