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Die Übersetzerin
Verfasser: Jenny Lecoat (1)
Verlag: Bastei Lübbe (3383)
VÖ: 30. September 2021
Genre: Historischer Roman (5354)
Seiten: 320
Original: Hedy's War
Themen: Kanalinseln (2), Nationalsozialismus (376), Soldaten (585), Übersetzer (10), Vierziger Jahre (280), Widerstand (162)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (7)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. November 2021 um 16:49 Uhr (Schulnote 1):
» Leseempfehlung! Ein schicksalhafter Roman, der mir ein intensives Leseerlebnis beschert hat!
Kanalinsel Jersey, 1940
Die junge Hedy Bercu hat es aus Angst vor den Machenschaften der Nationalsozialisten von Wien aus auf die Kanalinsel Jersey getrieben, wo sie sich in Sicherheit glaubt. Doch der Krieg lauert überall und sie muss mit ansehen, wie die Deutschen die Insel in Beschlag nehmen und zur Besatzungszone erklären. Trotz ihrer Registrierung als Jüdin, wagt Hedy es sich um den Job als Übersetzerin im Lager Hühnlein zu bewerben, da der Hunger und die Entbehrungen der letzten 3 Monate stärker als ihre Ängste sind. Sie wird eingestellt und kann ihre Herkunft vor allen geheim halten. Durch eine schicksalhafte Fügung lernt sie im Lager Leutnant Kurt Neumann kennen und aus ihrer gegenseitigen Anziehungskraft entwickelt sich eine große Zuneigung. Als er durch Zufall von ihrer Abstammung erfährt ist seine Enttäuschung über ihren Vertrauensbruch groß, doch ihre Liebe ist stärker und beide wissen, dass sie sich dadurch angreifbar machen und in eine Gefahr begeben, die sie das Leben kosten könnte. Dank der Hilfe einer guten Freundin finden sie für Hedy ein Versteck, als ihre Tarnung auffliegt und sie müssen zittern, ob ihr ausgeklügelter Plan den gewünschten Erfolg hat.

Auf Jenny Lecoats Debütroman „Die Übersetzerin“ bin ich durch das sehr reizvolle Cover, den vielversprechenden Klappentext und der Tatsache, dass der Roman auf einer wahren Geschichte basiert, aufmerksam geworden. Für mich war es ein sehr fesselndes Buch, dass meine Erwartungen voll erfüllt hat. Außerordentlich authentisch, bildhaft und empathisch erzählt die Autorin einen Ausschnitt aus Hedy Bercus bewegender Lebensgeschichte, die sie mit glaubhaften Fiktionen ergänzt hat. Durch diesen Roman habe ich zum ersten Mal davon erfahren, dass die Kanalinseln in die Hände der Deutschen gefallen sind und die Bevölkerung sehr unter dieser Belagerung leiden musste. Anhand bedrückender Szenen kommt ihr Hass, ihre Wut und ihre Machtlosigkeit eindringlich rüber. Der Start ins Buch ist beklemmend und verhalten, doch durch das nähere Kennenlernen der Charaktere, Hedys Rückblicke und die Sorge um ihre Familie und die sich dramatisch entwickelnden Geschehnisse bin ich immer mehr in den Bann des Romans gezogen worden. Mit Hedy und Kurt, die mir sehr sympathisch waren, habe ich die ganze Zeit mitgefiebert. Ihre Liebe wurde sehr feinfühlig dargestellt und ahnungsvoll wartet man förmlich darauf, dass ihre Beziehung entdeckt wird. Ich habe nicht damit gerechnet, dass Dorothea, die Ehefrau von Hedys gutem Freund Anton, mal so eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen wird. Aus oberflächlichem Interesse füreinander entwickelt sich durch die gemeinsamen Erlebnisse, Entbehrungen und Gefahren eine tiefe Freundschaft. Der selbstlose Einsatz von Menschen füreinander ist immer wieder beeindruckend und bewegend. Dorothea und Kurt kann ich dafür nur bewundern!

Unendlich froh bin ich darüber, dass die drei Hauptcharaktere nach dem Kriegsende auf eine hoffnungsvolle Zukunft blicken können.

Mein Fazit:

Mit „Die Übersetzerin“ hat die Autorin unterstrichen, wie wichtig es gerade auch heute noch ist, dass die Geschehnisse der damaligen Zeit nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Für Jenny Lecoat war es ein persönliches Anliegen von Hedy Bercus Schicksal zu erzählen, da sie selber 15 Jahre nach dem Krieg auf Jersey geboren wurde und lange dort gelebt hat. Für mich war der Roman ein sehr intensives Leseerlebnis und ich kann für ihn nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen und verdiente 4,5 Sterne vergeben.«
  18      0        – geschrieben von Gina1627
 
Kommentar vom 17. November 2021 um 19:42 Uhr (Schulnote 1):
» Die Übersetzerin, Historischer Roman von Jenny Lecoat, Ebook, erschienen im Lübbe-Verlag.
Ein emotionaler Roman über die Besatzungszeit, im 2. Weltkrieg, auf den Kanalinseln.
Aus Angst vor einer Deportation muss die junge Jüdin Hedy aus Wien fliehen, zunächst scheint es auf den Kanalinseln noch relativ sicher, als Jersey von der Wehrmacht besetzt wird, ist sie auch dort in Gefahr. Aufgrund ihrer Fremdsprachenkenntnisse kann sie ein Stelle als Übersetzerin fürs Militär am Stützpunkt ergattern. Sie lernt den deutschen Offizier Kurt kennen, die beiden verlieben sich. Zusammen beschließen sie Widerstand zu leisten. Als die restlichen Juden auf der Insel, ebenfalls deportiert werden sollen, spitzt sich die Lage zu.
Das Buch besteht aus 12 umfangreichen Kapiteln, die an entscheidenden Handlungspunkten mit Jahreszahlen markiert sind. Es handelt sich um eine Geschichte, die auf einem historischen Hintergrund beruht. Eine gründliche Recherchearbeit kann ich der Autorin nur bestätigen. In auktorialer Sicht beschreibt Lecoat die Geschehnisse im Buch so lebensnah und glaubhaft, dass man die damaligen Zustände, die Angst, die Kälte, die Entbehrungen und Gefühle sehr gut nachvollziehen kann. Der Plot ist zu jeder Zeit plausibel und verständlich. Die Figuren sind charismatisch und hervorragend charakterisiert. Meine Lieblingsfigur neben der Protagonistin Hedy ist Kurt, denn trotz der Gefahr selbst erwischt zu werden hilft er Hedy sich von ihren Feinden zu verstecken, immer wieder steckt er ihr, die inzwischen knapp gewordenen Lebensmittel zu. Eine Figur die mich sehr beeindruckt hat ist Dorothea, die Frau von Hedys treuem Freund Anton. Anfangs dachte ich was für ein oberflächliches Plappermäulchen, sie redet sich sicher noch um Kopf und Kragen. Dorothea jedoch hat mich überrascht, sie ist die Figur die in der Geschichte die größte Entwicklung gemacht hat. Ihre Tapferkeit ist kaum zu überbieten, sie wird sogar von ihrer Familie verstoßen, als sie Anton heiratet. Mutig versteckt sie Hedy in ihrem Haus, organisiert Lebensmittel und bewahrt mit ihrer Unbeschwertheit Hedy davor aufzugeben. Sie hat sich als wahre Freundin erwiesen. Geheimpolizist Erich Wildgrube, dieser verachtenswerte Schurke, ist so plastisch beschrieben, dass ich ihn mir gut vorstellen konnte.
Von Beginn an erweist sich das Werk als Pageturner, die Autorin setzt Sprache sehr geschickt ein. Die umgangssprachlichen z. T. auch derben Begriffe, (Rotze, arme Schweine oder Plumpsklo etc.) beleben die Lektüre. Fremdsprachliche Phrasen und Wörter sind kursiv hervorgehoben,
Doch vor allem besticht das Werk durch seine Dramatik, zu jeder Zeit ist nervenzermürbende Spannung vorhanden, vor allem zu Kriegsende hin, überschlagen sich die Ereignisse. Einige Trennungsszenen waren so bitter und zu Herzen gehend geschildert, dass ich den Kummer direkt mitfühlen konnte. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legt bevor die letzte Seite gelesen ist.
Die historischen Begebenheiten sind detailgetreu und korrekt erzählt, über die Situation während des 2. Weltkriegs auf den Kanalinseln habe ich mich bisher wenig befasst, es war interessant einmal darüber zu lesen.
Das Ende hat mir gut gefallen, deshalb möchte ich „Die Übersetzerin“ auch gerne empfehlen. Von mir Note1 .«
  14      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 3. November 2021 um 21:58 Uhr (Schulnote 1):
» Highlight

Dieses Buch ist eines meiner Lesehighlights des Jahres!

Die Autorin hat hier eine wunderbare Geschichte geschrieben, voller Dramatik, Spannung, Wärme und Liebe in einer der dunkelsten Jahre unserer Zeit.
Selbst auf den Kanalinseln geboren, mit einer bewegten Famlienvergangenheit während des Zweiten Weltkrieges, bringt sie ihren Lesern dieses wenig bekannte Kapitel der britisch-deutschen Geschichte näher und setzt damit ein Mahnmal für alle Opfer und Helden.

Ihre Buchheldin Hedy, eine Jüdin, ist auf der Flucht vor den Nazis nach Jersey geflüchtet. Dort bekommt sie bei der Wehrmacht eine Stelle als Übersetzerin. Sie interagiert gegen die Nazis, bis sie sich in den deutschen Wehrmachtssoldaten Kurt verliebt. Und das Schicksal nimmt seinen Lauf...

Die Mischung aus Fiktion und wahren Begebenheiten wurde sehr gut umgesetzt. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt und total begeistert zurückgelassen. Ich lese sehr gerne Geschichten aus dieser Zeit, und diese hier ist wirklich sehr gut!!!«
  8      0        – geschrieben von Arh
Kommentar vom 1. November 2021 um 20:13 Uhr (Schulnote 1):
» Die Autorin Jenny Lecoat, erzählt in ihrem beeindruckenden Debütroman "Die Übersetzerin" eine Geschichte über die Kanalinseln – eine kleine britische Inselgruppe, die nur 20 Kilometer vor der französischen Küste liegt und im Zweiten Weltkrieg von den Nazis besetzt wurde.

Inhalt:
Jersey, 1940. Als Hedy eine Stelle als Übersetzerin für die deutschen Besatzer der Kanalinsel antritt, weiß niemand, dass die junge Frau Jüdin ist. Während sie durch heimliche Akte des Widerstands versucht, gegen die Nazis aufzubegehren, verliebt sie sich ausgerechnet in den deutschen Wehrmachtssoldaten Kurt, der ihre Gefühle erwidert. Doch Hedys Identität bleibt nicht lange verborgen. Gemeinsam mit Kurt und einer guten Freundin schmiedet Hedy einen mutigen Plan, um ihren Verfolgern zu entkommen ...

Meine Meinung:
Im Vorwort des Buches ist zu lesen, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit, beruht. Hedys Überlebenskampf und die Rolle, die dabei ein deutscher Offizier spielte, bilden die Grundlage für diesen fiktiven Roman. Die junge Jüdin Hedwig Bercu gab es wirklich, nur die Namen einiger anderer Beteiligter wurden geändert.

Hedy Bercu ist Jüdin und um der drohenden Deportation durch die Nazis zu entgehen, flieht sie von Wien auf die britische Kanalinsel Jersey. Hier fühlt sie sich zunächst in Sicherheit, bis auch hier die deutschen Truppen einfallen und die Insel besetzen. Für die Bevölkerung beginnt der Kampf ums Überleben. Hedy spricht fließend Englisch und Deutsch und da sie scheinbar niemand als Jüdin erkennt, gelingt es ihr, ausgerechnet einen Job als Übersetzerin bei den Deutschen zu bekommen.
Dort lernt sie auch den Wehrmachtsoffizier Kurt Neumann kennen, der ihr in einer Notlage behilflich ist und sich sofort zu ihr hingezogen fühlt. Sie kommen sich näher, finden zueinander, und es gelingt ihnen lange Zeit, ihre Liebe geheim zu halten. Eine große Hilfe ist ihnen dabei Dorothy, eine Einheimische, die äußerst naive wirkt, sich jedoch als gute Freundin erweist. Die Nazis entdecken Hedys wahre Identität und sie soll deportiert werden. Kurt versucht alles um das zu verhindern und auch Dorothy, die sich in der Zwischenzeit zu einer starken Frau entwickelt hat, hält bedingungslos zu Hedy. Alle drei geraten in größte Gefahr …

Fazit:
Der Autorin ist es wunderbar gelungen, historische Details aus dem Zweiten Weltkrieg, packend und chronologisch zu erzählen und die Protagonisten, vielschichtig und sehr glaubwürdig im Handlungsverlauf einzubinden. Das Buch hat alles, was für mich eine fesselnde Geschichte ausmacht und ein Ende, mit dem ich sehr zufrieden bin.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!«
  13      0        – geschrieben von Luise
Kommentar vom 27. Oktober 2021 um 11:47 Uhr (Schulnote 2):
» Durchhalten und Überleben!
1940. Um als Jüdin der drohenden Deportation durch die Nazis zu entgehen, floh Hedwig (Hedy) Bercu von Wien auf die britische Kanalinsel Jersey. Hier fühlt sie sich zunächst in Sicherheit, bis auch hier die deutschen Truppen einfallen und die Insel besetzen. Für die Bevölkerung beginnt jetzt ein Kampf ums Überleben. Da Hedy fließend Englisch und Deutsch spricht und niemand sie als Jüdin erkennt, gelingt es ihr einen Job als Übersetzerin bei den Deutschen zu bekommen. Dort lernt sie auch den Wehrmachtsoffizier Kurt Neumann kennen, als er ihr in einer Notlage behilflich ist. Kurt fühlt sich sofort zu ihr hingezogen, und auch Hedy fasst bald Vertrauen zu ihm. Sie kommen sich näher, finden zueinander, und es gelingt ihnen lange Zeit, ihre Liebe geheim zu halten. Eine große Hilfe ist ihnen dabei Dorothy, eine Einheimische die sich als gute Freundin erweist. Doch dann entdecken die Nazis Hedys wahre Identität und sie soll deportiert werden. Kurt versucht alles um das zu verhindern – und wieder ist es Dorothy, die sich als wahre Freundin erweist. Alle drei sind nun in größter Gefahr …
„Die Übersetzerin“ (Hedy’s War) ist der erste Roman der britischen Autorin Jenny Lecoat, die etwa 15 Jahre nach der deutschen Besetzung auf Jersey geboren wurde. Ihre Eltern wuchsen während der Okkupation dort auf und beide Familien waren aktiv im Widerstand eingebunden. Im Alter von 18 Jahren ging Jenny Lecoat nach England, wo sie ein Schauspielstudium absolvierte und in London in diversen Berufen arbeitete, bevor sie 1994 Fernsehautorin wurde.
Wie im Vorwort des Buches zu lesen ist, beruht die Geschichte auf einer wahren Begebenheit. Hedys Überlebenskampf und die Rolle, die dabei ein deutscher Offizier spielte, bilden die Grundlage für diesen fiktiven Roman. Die junge Jüdin Hedwig Bercu gab es wirklich, die Namen einiger anderer Beteiligter wurden geändert.
Der Autorin ist es wunderbar gelungen, historische Tatsachen, fesselnde Ereignisse und eine bewegende Liebesgeschichte in einen außergewöhnlich interessanten Roman zu packen. Besonders beeindrucken die Schilderung der Insel und ihrer Bewohner und die Entbehrungen, die sie während der Besatzungszeit erleiden mussten. Essen und Brennmaterial waren Mangelware, da die Nazis alles für sich beanspruchten. Die Personen und ihre Aktionen wirken sehr authentisch, auch wenn man nicht immer mit ihren Handlungsweisen einverstanden sein kann. Etwas klischeehaft empfand ich den Umstand, dass damals alle Deutschen böse und schlecht gewesen sein sollen, einzig Kurt Neumann war ein Guter und kämpfte im Verborgenen gegen sein Land und seine Kameraden. Die Figur der Hedy konnte mich nicht ganz überzeugen, da sie sich in diesen Zeiten der Not selbst bei guten Freunden doch recht überheblich benahm. Meine absolute Lieblingsfigur war Dorothy, die sich im Laufe der Jahre vom naiven Mädchen zur starken Frau und zuverlässigen Freundin entwickelt hat. Im angehängten Epilog erfährt man, was das Leben für die drei Protagonisten nach 1946 noch bereit gehalten hat.
Fazit: Ein bemerkenswerter Roman um Liebe, Menschlichkeit und Hoffnung in einer unmenschlichen Zeit, den ich gerne weiter empfehle.«
  8      0        – geschrieben von Herbstrose
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