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Esmeraldas Rache
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (34)
Verlag: MoKo (14)
VÖ: 3. Oktober 2021
Genre: Fantasy (15601)
Seiten: 224
Themen: Dämonen (1208), Fluch (738), Halbgötter (47), Krieger (1049), Magie (3190), Mutanten (68), Rache (2513)
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Kampfsportmeisterin Esmeralda ist von der Halbgöttin Nia-Niote zusammen mit einem Mutanten-Krieger auf eine verborgene Welt verbannt worden. Ihre Tochter Perkita, die Perk im Kerker gezeugt hat, holt ihren Vater aus der Hölle zurück. Gemeinsam holen sie zwei Dämonen aus dem Kerker und retten einen Mutanten-Krieger. Sie wollen Rache an Nia-Niote nehmen, aber diese ist sehr mächtig. Sie müssen zusammenarbeiten - aber ist auf Perk wirklich Verlass? Oder wird er wieder seiner Halbschwester Nia-Niote verfallen?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Leider hatte ich nicht die Möglichkeit, mit meiner Magie größere Gegenstände über die Abgründe der Welten zu bewegen. Auch der Bann, der von Nia-Niote um diese Welt gelegt worden war, hinderte mich daran. Meine Tochter Perkita war mir zwar mit ihrer Götter-Magie in diesen Dingen überlegen, aber sie hatte absolut kein Interesse an praktischen Anwendungen und war deshalb keine Hilfe für mich. Sie versuchte sich nicht einmal an solchen, ihn ihren Augen zu profanen, Zaubern.
     Als wir vor langen Jahren von Nia-Niote auf dem kargen, steinigen Strand zurückgelassen worden waren, waren wir weder verzweifelt noch durchgedreht, wie es die bösartige Halbgöttin gehofft hatte. Auch als sie uns dazu verflucht hatte, uns zu verabscheuen und uns gegenseitig zu zerfleischen, hatte sie ihr Ziel nicht erreicht. Im Gegenteil, wir hatten festgestellt, dass wir nicht einander hassten, sondern unser beider Hass sich auf sie konzentrierte. Der Gedanke an Rache an ihr hatte uns zudem zusammengeschweißt
     Wir hatten uns, gleich nachdem Nia-Niote triumphierend verschwunden war, auf die Suche gemacht und waren eine Weile durch unsere neue Welt gewandert. Wir hatten auf unserer Wanderung viele für eine Ansiedlung brauchbare Stellen gesehen und schließlich waren wir an diesem Ort hängengeblieben. Hier hatte ich auch meine Tochter relativ problemlos zur Welt gebracht.
     Wir hatten fruchtbaren Boden für unsere Felder, schöne Wälder und einen großen See vor der Haustür. Dazu gab es eine Quelle, die uns sauberes Trinkwasser lieferte. Die Pflanzen wuchsen fast wie von selbst und wir hatten keinen Mangel zu leiden. Das verdankten wir - neben meiner Magie - hauptsächlich der Geschicklichkeit von Dachs4, der mit seiner gewaltigen Kraft und seinem Können alles Notwendige herstellen konnte. Er hatte eine große, bequeme Hütte für uns gebaut und er zimmerte schöne Möbel dafür aus den Bäumen der Wälder.

     Wir bedauerten nur, dass es auch auf dieser Exilwelt keine Tiere gab. Eine Menge Insekten und ein paar sehr kleine Reptilien waren das Einzige, was die Fauna hier zu bieten hatte. Im See gab es nur winzige Fische und ein paar Schnecken.
     Meine Gedanken waren ein wenig abgeschweift ... Der Mutanten-Krieger hatte sich auf einen zweiten Hocker eng neben mich gesetzt und ich streichelte seine Haare. Auch wenn wir kein richtiges Paar waren und trotz der Verwünschungen von Nia-Niote nicht miteinander schlafen konnten, mochten wir uns sehr. Wir schätzten einander als Partner und waren zu einem perfekten Team geworden.
     Gerade wollte ich die Frage nach meiner Tochter wiederholen, als die Tür aufflog und Perkita in die Hütte rannte. Dachs4 und ich schauten erstaunt auf. Wie immer hatte sie ihre von Dachs4 hergestellte Kleidung eigenhändig verziert, meist verwendete sie Blüten, Blätter oder Beeren, um ihre Kleider zu verschönern.
     Das hatte sie dieses Mal noch um einiges getoppt. Um ihren Bauch und ihre Schultern wand sich eine in vielen Grüntönen schillernde Schlange. Der Kopf des Reptils ragte von ihrem Rücken aus auf ihre rechte Schulter, die Augen hatte es geschlossen.
     Dachs4 und ich schauten uns erstaunt an. Wo hatte das Mädchen eine tote Schlange aufgetrieben? So ein großes Tier hatten wir hier noch nie gesehen. Und was wollte sie damit? In diesem Augenblick öffnete die Schlange die Augen, hob den Kopf ein Stück hoch und wir zuckten zusammen. Sie war nämlich keineswegs tot. Perkita strahlte uns wortlos an, während die Schlange den Kopf nach links und rechts bewegte, prüfende Blicke um sich warf, sich dann ein wenig nach vorne schob und drehte, sodass sie meiner Tochter direkt ins Gesicht schaute.
     »Sss-prechen auch? Sss-prechen können? Ja? Ja? Sss-prechen?«
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