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Der Zug der Nonnengänse
Verfasser: Franka Michels (1)
Verlag: Knaur (1664)
VÖ: 1. September 2021
Genre: Frauenliteratur (1439)
Seiten: 336 (Taschenbuch-Version), 338 (Kindle-Version)
Themen: Freundschaft (2378), Inseln (2110), Krankheiten (700), Krebs (199), Nordsee (413), Ostfriesland (678), Vögel (116), Wattenmeer (48)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 5. Oktober 2021 um 18:35 Uhr (Schulnote 1):
» Amelie lebt in einem kleinen Häuschen auf der Insel Langeoog, wo sie die Natur genießt und ganz besonders ihre geliebten Nonnengänse beobachtet, die jedes Jahr dorthin in ihr Winterquartier zurückkehren.
Einmal möchte sie diese Rückkehr noch erleben, denn sie weiß, dass ihr Leben zu Ende geht. Ihre Krebserkrankung lässt ihr nicht mehr viel Zeit. Und da gibt es noch ein Ereignis aus ihrer Vergangenheit, das ihr auf der Seele liegt und das sie gerne in Ordnung bringen möchte, wenn sie nur wüsste wie sie das machen soll.
Ihr guter Freund Jan-Hauke, der eine kleine Pension betreibt, kümmert sich ein bisschen um Amelie und jeden Morgen erscheint er bei ihr zum Tee.
An einem Morgen erzählt er Amelie von Bente, die am Tag zuvor überraschend bei ihm angekommen ist und um ein Zimmer für unbestimmte Zeit gebeten hat. Er ist sich sicher, dass Bente Kummer hat.
Bente, die verheiratet ist und eine kleine Tochter hat, nimmt sich eine Auszeit auf der Insel. Ihre Ehe ist in einer schwierigen Situation und Bente sah keinen Ausweg mehr, als Abstand zu gewinnen und eine Zeit lang für sich alleine zu sein, um zu sich selbst zu finden und zu überlegen, wie es weiter gehen soll.
Am nächsten Tag geht Amelie wie so oft auf den Inselfriedhof in den Dünen, um dort Kerzen auf Kindergräbern anzuzünden. Dort trifft sie zufällig auf Bente, die dort das Grab der bekannten Sängerin Lale Andersen besuchen möchte.
Die beiden Frauen kommen ins Gespräch und Amelie erkennt, dass Bente tatsächlich Kummer hat und sie denkt, sie kann Bente durch ihre Geschichte vielleicht helfen, den richtigen Weg zu finden. Die beiden Frauen freunden sich an und verbringen viel Zeit miteinander.

Es war wunderschön, die beiden Frauen, die gute Freundinnen werden, auf ihren vielen Spaziergängen über die Insel zu begleiten.
Amelie liebt die Natur, das Watt und die Tierwelt auf der Insel. Besonders die Nonnengänse haben es ihr angetan, die jedes Jahr für ihr Winterquartier auf die Insel zurückkehren. Sie kann Bentes Interesse an der Vogelwelt und der schönen Insellandschaft wecken und so erfährt der Leser auch vieles, interessantes zu diesem Thema.
Dabei beschreibt die Autorin die Schauplätze so anschaulich, dass man das Meer rauschen hört, den Wind fast spüren kann und auch die Vogelschwärme am Himmel vor dem inneren Auge sieht.
Das hat mir sehr gut gefallen und es schafft eine schöne Atmosphäre für die Geschichte der beiden Frauen. Man spürt richtig, wie die schöne Natur den beiden Frieden gibt und sie zur Ruhe kommen lässt.

Beide Frauen, die ein größerer Altersunterschied trennt, haben mir als Figuren sehr gut gefallen. Die Autorin hat ihnen beiden Leben eingehaucht und sie sehr schön charakterisiert. Ich fühlte mich schnell mit beiden verbunden und konnte ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen.
Amelie geht sehr realistisch mit ihrem nahenden Lebensende um, doch ich konnte spüren, dass in ihr noch ein Schmerz steckt über etwas, das in ihrer Vergangenheit liegt.
Bentes innere Zerrissenheit und ihre Zweifel und Unsicherheit über die Zukunft sind ebenfalls gut bei mir angekommen.
Die tiefgründigen Gespräche, die die beiden miteinander führen sind voller Inspiration, Lebensweisheit und Anregungen zum Nachdenken.
Nach und nach erzählt Amelie ihre Geschichte und es wird klar, was sie umtreibt, welcher Schmerz noch in ihr steckt und Bente erhält dadurch Denkanstöße, die ihr weiter helfen. Das war wirklich schön zu lesen.

Dieser Roman ist kein leichter Unterhaltungsroman, sondern bietet viel Tiefe und für mich auch Inspiration.
Es geht um Entscheidungen, die den Lebensweg beeinflussen und welcher Weg wohl der richtige für ein glückliches, erfülltes Leben ist.
Aber es geht auch um Krankheit, Verlust und den Tod. Das ist kein leichtes Thema und man muss sich darauf einlassen können. Aber es ist der Autorin gelungen, gerade dieses Thema sehr empathisch zu verarbeiten, ohne zu dramatisieren.

Amelies und Bentes Geschichte hat mich tief berührt, zum Nachdenken angeregt und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.
Ich kann diesen tiefgründigen Roman über die Liebe, das Leben, den Tod und die wunderbare Natur aus vollem Herzen weiterempfehlen!


Fazit: 5 von 5 Sternen«
  16      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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