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Der schwarze Winter
Verfasser: Clara Lindemann (1)
Verlag: HarperCollins (391)
VÖ: 21. September 2021
Genre: Historischer Roman (5790)
Seiten: 384 (Gebundene Version), 385 (Kindle-Version)
Themen: Deutschland (849), Hamburg (788), Nachkriegszeit (264), Schwarzmarkt (17), Schwestern (1425), Vierziger Jahre (310), Winter (590)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der schwarze Winter« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. März 2022 um 22:16 Uhr (Schulnote 5):
» Handlung
In einer Nacht- und Nebelaktion müssen Silke und ihre Schwester von dem Bauernhof fliehen, auf dem sie bislang gelebt haben. Sie fliehen nach Hamburg, auch wenn es ungewiss ist, ob sie dort Arbeit oder eine Unterkunft finden. Zumal die Stadt in Trümmern liegt und die Briten einen Zuzugsstopp verhängt haben und sie dadurch nur über Kontakte und den Schwarzmarkt an die Dinge des alltäglichen Lebens kommen. Schnell zeigt sich, dass das Leben auch in Hamburg nicht leichter ist, die Lebensmittel rar sind und man nicht jedem trauen sollte.
Über einen einflussreichen Bekannten erhalten die Schwestern viele Möglichkeiten, u.a. eröffnet Silke eine Bar für britische Soldaten. Allerdings müssen sich die Beiden stark in Acht nehmen. Jemand neidet ihnen ihren Erfolg und möchte nicht nur die Existenz, sondern auch die starke Bande der zwei Mädchen zerstören...

Meinung
Mir ist das Buch in der Vorschau aufgefallen, dann habe ich es ein wenig aus den Augen verloren und schließlich wiederentdeckt, als es bei Instagram ganz viele positive Rezensionen dazu gab. Und da dachte ich mir, dass ich den Roman gern lesen möchte und mir selbst einen Eindruck verschaffen will. Aus diesem Grund war es für mich eine große Freude, das Werk als Rezensionsexemplar zu erhalten, wofür ich mich ganz herzlich beim HarperCollins Verlag bedanken möchte.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mich der Anfang des Buches nicht wirklich überzeugen konnte. Er war holprig und es fiel mir schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Irgendwie waren meine Erwartungen andere und die Figuren, die Erzählperspektiven und die Sprache haben es mir nicht leicht gemacht.
Irgendwann bin ich dann zwar flüssiger mit dem Lesen vorangekommen und ich finde, dass die Story runder wurde, aber so richtig vom Hocker gerissen hat mich die Handlung nie. Sie war irgendwie ein bisschen langatmig und eintönig, zu konstruiert und ausschmückend. Ich finde, dass auf die einzelnen Personen nicht richtig eingegangen wird, sie erhalten nur selten ein lebendiges und natürliches Wesen, ihre Gefühle werden nicht wirklich greifbar.

Die Sprache war irgendwann zumindest so weit in Ordnung, dass ich ganz gut durch die Handlung gekommen bin. Es war eine Gewöhnungssache und irgendwann fand ich sie zumindest in dieser Hinsicht in Ordnung. Doch so ganz überzeugen konnte mich sie nicht. Dafür fehlte mir durchweg Lebendigkeit, Spontanität und auch ein wenig Leichtigkeit. Auch wenn letztgenannteres wahrscheinlich schwer mit einigen Momenten in Verbindung zu bringen ist, wäre es an einigen Stellen echt angebracht gewesen.

Ich finde, dass bei vielen Situationen zu deutlich einhergeht, dass sie stark konstruiert sind. Ihnen fehlt die Natürlichkeit und Lockerheit, immer gibt es in düsteren Momenten einen schillernden Retter, der leicht zu durchschauen ist und zu sympathisch, zu perfekt beschrieben wird. Dadurch geht auch ein bisschen die Spannung flöten, wenn man als Leser schnell merkt, dass eine Person nicht die ist, als die sie sich ausgibt und man weiß, dass sie hinter den kleinen Problemchen steckt.

Es ist schade, dass einiges über die Vergangenheit zwar angeschnitten, aber niemals näher darauf
eingegangen wird. Ab und an erhält man ein paar Infos, diese sind recht spärlich und ergeben zusammen kein rundes Bild. Daher hätte ich mir gewünscht, dass sie entweder üppiger ausgefallen wären oder erst gar keine Erwähnung gefunden hätte. So wurde ein Mittelweg gewählt, der für meinen Geschmack leider nichts halbes und nichts ganzes ist...

Fazit
Die Geschichte hatte wirklich viel Potenzial und ich habe es mir sehr gewünscht, dass sie mich irgendwann auch so fesseln kann, wie sie es bei anderen Lesern geschafft hat. Und am Ende muss ich leider sagen, dass dem nicht so war. Mir hat durchweg ein richtiger roter Faden gefehlt, mir waren die Ereignisse teils zu langatmig, teils auch ein wenig verworren dargestellt. Die Sprache hat es leider nicht geschafft, die einzelnen Szenen lebendig werden zu lassen oder für den Leser ein gutes Bild zu zeichnen. Ich habe das Buch enttäuscht weggelegt, mich konnte die gesamte Geschichte nicht wirklich ansprechen und meine Erwartungen haben sich leider nicht erfüllt...«
  11      1        – geschrieben von MarySophie
 
Kommentar vom 15. Dezember 2021 um 12:44 Uhr (Schulnote 3):
» Zwei Schwestern im Nachkriegsdeutschland

Silke Bensdorf und ihre Schwester Rosemarie sind bei der Flucht nach dem Krieg auf einem Bauernhof untergekommen. Doch während die eisige Kälte ganz Deutschland im Griff hat, müssen die beiden fliehen, denn der Bauer will Rosemarie an die Wäsche. Es gelingt ihnen, nach Hamburg zu kommen, allerdings nur über verschlungene Wege, denn die Briten haben einen Zuzugsstopp verhängt. Dennoch finden sie eine Nische, in der sie ein Auskommen finden können. Doch es scheint, als sei ihnen jemand nicht wohlgesonnen…

Schnell taucht der Leser ein in die Geschichte der beiden Schwestern, die sich unter ungünstigsten Bedingungen eine neue Zukunft schaffen wollen. Die Nachkriegszeit in Deutschland und vor allem in Hamburg wird sehr gut geschildert, es ist beklemmend zu lesen, wie sehr die Menschen unter dem Hunger und jede Menge Chaos litten. Dass die Schwestern dafür auf dem Schwarzmarkt tätig werden müssen, dass sie eine Bar für die englischen Besatzer betreiben, das ist alles nur auf dem Hintergrund der historischen Ereignisse zu verstehen und wirkt sehr authentisch. So konnte mich das Schicksal der beiden Frauen und der Menschen um sie herum sehr bewegen. Doch zum Ende der Erzählung wird die Handlung eher unwahrscheinlich, hier konnte ich der Geschichte nicht mehr richtig folgen. Schade, denn das Buch hat jede Menge Potential.

Insgesamt ist die Geschichte sehr flüssig geschrieben und entführt den Leser in ein dunkles Kapitel der Ereignisse in Deutschland. Ich vergebe 3 von 5 Sternen und empfehle das Buch bedingt weiter.«
  11      1        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 25. November 2021 um 21:45 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Eisige Kälte hat Deutschland nach dem Krieg im Griff und zu essen gibt es so gut wie nichts. Rosemarie und Silke, die zunächst auf einem Bauernhof unterkommen waren, müssen fliehen und schlagen sich voller Hoffnung nach Hamburg durch, wo sie hoffen, dass es besser ist. Aber die Lage ist alles andere als gut in Hamburg und nur durch Schwarzhandel können sie überleben.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Verhältnisse in der Nachkriegszeit in Deutschland wurden ungeheuer anschaulich und glaubhaft geschildert, so dass es fast spürbar wurde. Nebenher wird eine überaus interessante Geschichte erzählt mit interessanten Protagonisten, die einem je nach der Verhaltensweise mal mehr, mal weniger sympathisch waren. Besonders gut fand ich auch den Schreibstil, der das Buch extrem gut lesbar machte. Klare Leseempfehlung.
Fazit:
Sehr bewegend«
  6      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 3. Oktober 2021 um 9:27 Uhr (Schulnote 2):
» Die Schwestern Silke und Rosemarie sind aus Danzig geflohen und auf einem Bauernhof untergekommen. Dort werden alle Flüchtlinge schlecht behandelt, aber die Schwestern ganz besonders. Dann müssen sie wieder fliehen, da der Bauer übergriffig wird. Sie schlagen sich unter widrigen Wetterbedingungen nach Hamburg durch. Doch die Stadt ist zerbombt und die britische Besatzung nimmt niemanden in der Stadt mehr auf. Unterkunft und Essen gibt es nur noch auf dem Schwarzmarkt und jeder denkt nur an sich. Doch die beiden lassen sich nicht unterkriegen und haben zunehmend Erfolg. Doch das ist anderen ein Dorn im Auge.
Der Schreibstil der Autorin Clara Lindemann lässt sich gut lesen. Mir hat dieser historische Roman gut gefallen.
Die Charaktere sind gut und authentisch beschrieben. Die Schwestern stammen aus einer wohlhabenden Familie und könnten nicht unterschiedlicher sein. Silke ist bestrebt, das Richtige zu tun und ist vorsichtiger. Rosemarie will sich nichts vorschreiben lassen und ist immer guten Mutes. Die beiden kämpfen ums Überleben und müssen sich gegen Konkurrenten durchsetzen, die etwas gegen Frauen in dem Geschäft haben. Die Zeiten sind sehr hart, ganz besonders in diesem Hungerwinter 1946/1947, und man kann niemanden trauen. Das müssen auch die Schwestern schmerzhaft erfahren. Zum Glück aber gibt es auch Menschen, denen die Schwestern vertrauen können.
Furchtbar ist es, dass Menschen die Not der anderen schamlos ausnutzen. Schlimm finde ich auch, dass die alten Seilschaften nach dem Krieg oft weitermachen können, als sei nichts geschehen. Es ist kein leichtes Thema, das in diesem Roman behandelt wird, trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen.«
  8      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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