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Remember 2 - Die Erinnerung bleibt
Verfasser: Romy Terrell (2)
Verlag: Books on Demand (4011) und Eigenverlag (21123)
VÖ: 1. Oktober 2021
Genre: Romantische Literatur (25191)
Seiten: 336 (Taschenbuch-Version), 355 (Kindle-Version)
Themen: Bandenkriege (47), Brüder (1112), Bunker (59), Portland (32), Rache (2317), Väter (864)
Reihe: Remember (Romy Terrell) (2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Oktober 2021 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein Vater, der nach Rache dürstet.
Ein Bruder, dem Macht über alles geht.
Eine Liebe, die auf die Probe gestellt wird.
Remember – das Schicksal führte uns zusammen
Als Kinder verschleppt, gefoltert und zu Soldaten ausgebildet. Noch immer kämpfen Ryan und ich mit den Folgen unserer Vergangenheit und für die Freiheit der Kinder, die sich in der Gewalt Richards und seiner Roten Rächer befinden. Auch der Bandenkrieg zwischen den kriminellen Organen Portlands spitzt sich weiter zu. Doch wir werden nicht aufgeben, bis alle befreit sind.
Mia kehrt an den Ort zurück, an dem sie drei Jahre ihrer Kindheit gefangen gehalten wurde, um das Leben ihrer Brüder zu retten. Doch in den Tiefen des Bunkers stellt sich heraus, dass ihre Verschleppung nichts mit den Experimenten zu tun hat. Der Hass ihrer Märtyrer sitzt viel tiefer.

Um Mia aus ihrer persönlichen Hölle zu retten, überschreitet Ryan Grenzen, die er nie für möglich gehalten hätte. Schon bald kämpft er nicht nur gegen die Dämonen seiner Vergangenheit, sondern auch um das Mädchen, das er liebt.

Wird es ihm gelingen, Mia zu retten? Wird ihre Liebe an den Ereignissen zerbrechen? Oder kann es ein Happy End für Mia und Ryan geben?
Lesermeinungen (3)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Romy Terrell für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Romy Terrell gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Weitere Minuten sind vergangen und meine Befürchtung, dass Owen das gedankenauslöschende Serum, das ursprünglich für mich bestimmt war, abbekommen hat, bestätigt sich. Verdammt! Verdammt! Verdammt! Ich kann nicht klar denken. Mike liegt in einiger Entfernung tot auf der Wiese und Owen wird schon bald alles vergessen. Damals hat Ryan gesagt, dass Mike entkommen konnte. Es war auch die Nacht, in der ich von ihm erfahren habe, dass Kim Ryan bei sich aufgenommen hat und er Mikes Pflegebruder ist.
     Man muss immer das Positive in den Dingen sehen, die geschehen. Das hat Granny gesagt, wenn etwas wirklich Schlimmes passiert ist. Sie hat recht; auch wenn wir für Mikes Tod verantwortlich sind, ist es gut, dass er mir nichts mehr antun kann. Doch es ist Mike, der vor uns liegt. Trotz der schrecklichen Dinge, die passiert sind, gab es eine Zeit vor all dem. Mike war unser Freund. Mein Freund. Er ist täglich bei uns ein- und ausgegangen. Gehörte quasi zur Familie. Hat mehr oder weniger bei uns gewohnt. Was die Tatsache, dass er meine Gedanken auslöschen und mich mit sich nehmen wollte, nur noch schrecklicher macht.
     Es war Notwehr, meldet sich mein Verstand, schwächt das aufkommende schlechte Gewissen allerdings nur gering ab.
     Dann kommt mir wieder das Geschoss in den Sinn. Owen hat dieses verdammte Zeugs abbekommen. Wir müssen etwas tun. Nein, ich muss etwas tun. Owen wird sich bald an nichts mehr erinnern können und dann ... Wie soll ich das Maggie erklären? Wie soll ich das überhaupt irgendjemandem erklären? Panik überkommt mich. Ich kann das nicht zulassen. Owen darf sein Gedächtnis nicht verlieren.
     »Wir verschwinden!«, reißt Owens Stimme mich aus meinem Gefühlschaos.
     Wie in Trance steige ich wieder in den Wagen. Inzwischen ist es dunkel geworden. Wir können ihn hier doch nicht einfach so liegen lassen. Oder doch? Angesichts der Sorge um Owen hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen.
     Durch den Seitenspiegel beobachte ich, wie Mikes Körper kleiner und schließlich vollständig von der Dunkelheit umschlossen wird. Noch immer bin ich wie paralysiert.
     Owen sieht mich besorgt an. Er verlässt den geschotterten Feldweg, biegt aber nicht in die Richtung ab, aus der wir gekommen sind.
     »Wo fährst du hin?«
     »Wie lange habe ich noch?«, fragt er ernst.
     Ich raufe mir die Haare, versuche, mich zu erinnern, aber es will mir schlichtweg nicht einfallen. »Ich weiß nicht«, antworte ich ehrlich. »Minuten. Stunden. Tage. Keine Ahnung. Ich war nicht bei Bewusstsein, als es passiert ist.« Zumindest vermute ich das. Denn das Letzte, woran ich mich erinnere, ist die Flucht und dann, dass ich im Krankenhaus wieder aufgewacht bin, ohne zu wissen, was mit mir passiert ist.
     »Wir brauchen das Gegenmittel«, sage ich bestimmt.
     »Wir haben kein Gegenmittel.«
     »Ich besorge es«, versichere ich ihm. »Fahr mich nach Gresham und ...«
     »Und was?« Jetzt klingt er gereizt. »Wir fahren auf keinen Fall nach Gresham und erst recht nicht zurück ins Quartier.«
     Stimmt. Erst jetzt fällt mir auf, dass wir einen anderen Weg eingeschlagen haben und uns immer weiter von Portland und somit auch von Gresham, wo sich eines der Quartiere der Organisation befindet, in dem Richard zuletzt tätig war, entfernen. Auch mir ist klar, dass er seit unserer Entführung dort nicht mehr anzutreffen ist, doch an irgendeinem Ort muss ich beginnen. Und im Moment ist Gresham der naheliegendste.
     »Wenn Mike nicht allein war, werden sie in der Nähe warten.«
     Mit sie meint er Richards Leute. »Bitte, Owen, ich handele einen Deal mit Richard aus. Das Gegenmittel für ...«
     »Das Gegenmittel für was? Dich? Kommt nicht infrage!«
     Dass er alles abblockt, macht mich in meiner Verzweiflung wütend. Ich könnte schreien. Verflixter Mist! Warum hat Mike mich nur verfehlt? Warum hat es Owen erwischt? Ich mache mir selbst Vorwürfe. Owen hat mich geschützt und jetzt ist er der Leidtragende. Wären wir doch nur sofort zurückgefahren. Dann wäre das alles nicht passiert. Nicht heute, aber gewiss zu einem anderen Zeitpunkt, verbessert mich meine innere Stimme.
     Richard hat mich schon zweimal in seine Finger bekommen, um seine Tests an mir durchzuführen. Weder Ryan noch meine Brüder konnten das verhindern. Nicht damals in meiner Kindheit nach dem tödlichen Autounfall meiner Eltern, nicht im letzten Jahr, bevor er unser Haus in die Luft gesprengt hat. Um seine Experimente an den entführten Kindern durchzuführen, geht er über Leichen. Das hat er bewiesen, als er Granny und Lin im Ranchhaus eingeschlossen hat, bevor das Feuer gelegt wurde. Alles nur, um an mich ranzukommen.
     In den letzten Monaten ist es Ryan und mir gelungen, weitere Lager und verschleppte Kinder ausfindig zu machen. Die Befreiungsaktion hat Ryan dann mit seinen Jungs durchgeführt. Sogar in den Nachrichten wurde von unbekannten Rettern berichtet, die die verschwundenen Kinder zurück nach Portland brachten. Wir haben uns immer bedeckt gehalten. Denn außer Ryans Team und meinen Brüdern weiß niemand von den Kindern, den Experimenten und unserer Vergangenheit - und das ist auch gut so.
     Der Pick-up kommt vor einem heruntergekommenen Lagergebäude zum Stehen. Das gewaltige Rolltor öffnet sich und wir fahren hinein. Dann wechseln wir den Wagen und fahren zwei Ortschaften weiter. Kommen vor einem hübschen Häuschen in einer Ortschaft namens Gates zum Stehen und gehen nach drinnen. Ich mache mir nicht die Mühe, Owen zu fragen, ob dies sein Haus ist. Der Einrichtungsstil und die Bilder von Maggie, die auf dem Kamin stehen, bestätigen meine Vermutung.
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