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KINDLE
 
Remember 2 - Die Erinnerung bleibt
Verfasser: Romy Terrell (2)
Verlag: Books on Demand (3996) und Eigenverlag (21083)
VÖ: 1. Oktober 2021
Genre: Romantische Literatur (25143)
Seiten: 336 (Taschenbuch-Version), 355 (Kindle-Version)
Themen: Bandenkriege (46), Brüder (1110), Bunker (59), Portland (32), Rache (2314), Väter (863)
Reihe: Remember (Romy Terrell) (2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Oktober 2021 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein Vater, der nach Rache dürstet.
Ein Bruder, dem Macht über alles geht.
Eine Liebe, die auf die Probe gestellt wird.
Remember – das Schicksal führte uns zusammen
Als Kinder verschleppt, gefoltert und zu Soldaten ausgebildet. Noch immer kämpfen Ryan und ich mit den Folgen unserer Vergangenheit und für die Freiheit der Kinder, die sich in der Gewalt Richards und seiner Roten Rächer befinden. Auch der Bandenkrieg zwischen den kriminellen Organen Portlands spitzt sich weiter zu. Doch wir werden nicht aufgeben, bis alle befreit sind.
Mia kehrt an den Ort zurück, an dem sie drei Jahre ihrer Kindheit gefangen gehalten wurde, um das Leben ihrer Brüder zu retten. Doch in den Tiefen des Bunkers stellt sich heraus, dass ihre Verschleppung nichts mit den Experimenten zu tun hat. Der Hass ihrer Märtyrer sitzt viel tiefer.

Um Mia aus ihrer persönlichen Hölle zu retten, überschreitet Ryan Grenzen, die er nie für möglich gehalten hätte. Schon bald kämpft er nicht nur gegen die Dämonen seiner Vergangenheit, sondern auch um das Mädchen, das er liebt.

Wird es ihm gelingen, Mia zu retten? Wird ihre Liebe an den Ereignissen zerbrechen? Oder kann es ein Happy End für Mia und Ryan geben?
Lesermeinungen (3)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Romy Terrell für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Romy Terrell gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog


Obwohl es Jahre her ist, erinnere ich mich an unsere Flucht, als wäre sie erst gestern gewesen. Unsere Körper waren schwach und ausgezehrt. Ich hatte große Mühe, mit dir und den anderen Jungen mitzuhalten.
     Du hast mich die Hälfte der Strecke getragen, trotz deiner Verletzungen. Du hast mir versprochen, dass wir es schaffen, dieser Hölle zu entfliehen. Dann hast du mich in einem abgelegenen Waldstück im Schutze des Dickichts zurückgelassen - allein.
     Ich habe dich angefleht, nicht zu gehen. Doch du hast dich nur zu mir gebeugt und mir meinen ersten Kuss gestohlen.
     Ich war fassungslos und überwältigt zugleich von deiner Zärtlichkeit, die du schon damals, trotz all der Brutalität, die unser Leben und unsere Gefangenschaft bestimmte, in dir trugst - aber du bist nicht er.
     Dies war der Tag, an dem ich alles vergessen sollte.
     Dich.
     Ihn.
     Mich selbst.


Kapitel 1 | Mia


Es ist Anfang April. Kohlweißlinge flattern umher, Bienen summen, Vögel zwitschern. Wenn es nach mir ginge, könnte ich stundenlang in dem Meer von Wildblumen und dem weiß bis zartvioletten Wiesenschaumkraut im kniehohen Gras sitzen und dem Himmel zusehen, wie er sich mit den wunderschönen Goldtönen der Morgensonne schmückt, die kühle Luft mit Wärme erfüllt und den Morgentau trocknet. Aber es geht nicht nach mir. Der Grund, warum ich hier hinter dem pastellfarbenen früh blühenden Rhododendron sitze, ist ein anderer.
     Plötzlich nehme ich eine Bewegung im Gras wahr. Nicht das Rauschen, das die langen, saftigen Grashalme im Wind tanzen lässt, sondern das Rascheln und Brechen der dünnen Halme, das entsteht, wenn jemand vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzt und sich so leise wie möglich bewegt, um nicht entdeckt zu werden. Wie ein Raubtier, das sich unbemerkt seiner Beute nähert, bevor es zum Sprung ansetzt und seine Krallen ausfährt.
     Mein Herzschlag wird schneller. Selbst nach Monaten des Trainings passiert mir das noch immer. Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden. Ich lasse es zu. Nehme das Kribbeln in meinem Bauch und das Pochen meines Pulses kaum wahr; weil ich gelernt habe, alles, was mich ablenkt, auszublenden. Stattdessen sauge ich die süßlich schmeckende Frühlingsluft und den bitteren Sog der Gefahr auf wie ein Schwamm das Wasser.
     Gleich ist mein Gegner nahe genug. Das spüre ich. Ich wittere meine Chance, bleibe geduldig. So, wie sie es mir beigebracht haben. Viel zu oft habe ich zu früh angegriffen. Heute werde ich warten und den richtigen Moment abpassen. »Greif erst an, wenn du denkst, es ist zu spät. Dann hast du den größten Überraschungseffekt auf deiner Seite, weil dein Gegner sich in Sicherheit fühlt«, hat Adam gesagt.
     Und ich warte ... Nicht nur, bis er unmittelbar vor mir steht, nein, ich warte, bis er an mir vorbei geschlichen ist. Bis er sich in Sicherheit wägt. Dann springe ich auf. Reiße ihn zu Boden, setze mich rittlings auf ihn, fixiere seine Hände neben seinem Kopf im Gras und übersäe sein Gesicht mit sanften Küssen.
     »Setzt du so all deine Gegner außer Gefecht?«
     Ganz bestimmt nicht. »Nur die, die mir überlegen sind«, witzele ich.
     »Verstehe.« Ryan zieht meine Hände über seinen Kopf. Er nutzt den Moment, in dem ich versuche, mein Gleichgewicht zu halten, rollt sich mit mir zur Seite und legt seinen Oberkörper behutsam auf meinem ab. Dann küsst er mich zärtlich.
     »Setzt du so all deine Gegner außer Gefecht?«, scherze ich lachend, als seine Nasenspitze die meine kitzelt.
     »Nur die weiblichen.« Seine Mundwinkel ziehen leicht nach oben. Ich liebe es, wenn er lacht. Er streicht mir über die Wange, meine Finger vergraben sich in seinen pechschwarzen Haaren und ich ziehe ihn zu mir. Meine Lippen legen sich auf seine. Die Hitze und Leidenschaft, die in Ryan brodelt, schwappt auf mich über. Ich hätte nie geglaubt, dass mir das einmal passiert, aber ich bin süchtig nach diesem Mann. Nach seinen Küssen. Nach seinen Berührungen. Nach...
     »Peng! Ihr seid beide tot.« Chris hält uns einen knorrigen Stock vor die Nase.
     »Wir tauschen die Teams!«, höre ich Owen aus der Ferne rufen.
     Ich kann mein Seufzen nicht unterdrücken.
     »Wir sind zum Trainieren hier!«, ermahnt Owen mich, der kurze Zeit später neben uns auftaucht. Seine dritte Ermahnung innerhalb der letzten vierzig Minuten.
     »Das ist langweilig«, protestiere ich. »Können wir nicht was anderes machen?«
     »Wir machen das so lange, bis es sitzt.«
     Ryan steht auf und hilft mir hoch. Kaum bin ich auf den Beinen, zieht er sein Smartphone aus der Gesäßtasche, wirft einen flüchtigen Blick auf die aufblinkende Nachricht und steckt es wieder ein. Binnen Sekunden ist Porter bei uns. Ryan und Owen sehen sich nur kurz an. Dann verschwinden die beiden mit einem knappen »Bis später«.
     Nachdenklich sehe ich Ryan und Porter hinterher. Sie gehen zu ihren Maschinen und fahren davon.
     »Weiter geht's! Sam und Mia, ihr beide gegen Chris, Jax und Sebastian.« Owen mischt die Teams neu.
     »Was ist mit dir?«
     »Diesmal werde ich euch zusehen.«
     »Aber dann sind wir drei gegen zwei.«
     »War es dir gerade eben nicht zu langweilig?« Owen grinst. Ich weiß, dass er und die anderen es nur gut meinen mit Sam und mir. Sie wollen uns auf das, was kommen könnte, vorbereiten.
     Ich bin froh darüber, dass Ryan es geschafft hat, Edith davon zu überzeugen, dass Sam keine Gefahr für uns darstellt. Anfangs konnte ich ihr Misstrauen Sam gegenüber nicht nachvollziehen. Doch Ryan hat mir erklärt, dass Sam es für einen Überläufer sehr gut hatte. Die Zeit, die er in der Zelle verbringen musste, ist um einiges kürzer ausgefallen, als Edith ursprünglich angeordnet hatte.
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