Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.649 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Marie984«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Gliss - Tödliche Weite
Verfasser: Andreas Eschbach (37)
Verlag: Arena (597)
VÖ: 30. September 2021
Genre: Science Fiction (3032)
Seiten: 456 (Gebundene Version), 449 (Kindle-Version)
Themen: Lügen (1287), Städte (128)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,00 (80%)
auf Basis von einem Blogger
1
0%
2
100%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Gliss - Tödliche Weite« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (1)
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Schon mehr als zwei Monate sind verstrichen, seitdem Andreas Eschbach ein neues Buch veröffentlicht hat, und es ist bisher komplett unter unserem Radar geflogen. Zeit, das nachzuholen. Im ersten Schritt haben wir drei Mitarbeiter unserer Webseite darauf angesetzt, die ersten Seiten des Buchs für unser »Projekt 10« zu lesen und uns anschließend mitzuteilen, ob der Einstieg bereits so vielversprechend klingt, dass er den Leser sofort motiviert, das komplette Werk durchschmökern zu wollen.

Das Buch

»Gliss - Tödliche Weite« ist eine Veröffentlichung des Arena Verlages und wird von diesem als »spannende und bildgewaltige All-Age-Science-Fiction« beschrieben. Das Buch ist am 30. September erschienen und hat einen Umfang von 449 Seiten. Man kann es für 22 Euro bekommen, die digitale Variante kostet 16,99 Euro. Auch eine Hörbuchvariante existiert, diese ist 12:26 Stunden lang und wurde von Schauspieler und Sprecher Timo Weisschnur eingelesen. Seine Stimme kennt man in der Buchwelt unter anderem durch die Reihen »Woodwalkers« und »Seawalkers« von Katja Brandis.

Eschbach führt seine Leser in seinem Buch in eine Stadt namens Hope, die sich an einem fernen Ort befindet, an den die Vorfahren der Bewohner einst mit einem Raumschiff gebracht wurden. Der Ort ist vom »Gliss« umgeben, einem Boden, auf dem nichts haftet und dessen Ausmaße den Bewohnern nicht bekannt sind. Hier begegnet man einem Jugendlichen namens Ajit. Als ein toter Mann über das »Gliss« schlittert, offenbart sich, dass die Behauptung, hinter dem »Gliss« gäbe es keine weiteren Orte und Personen, eine Lüge sein muss. Gemeinsam mit seinen Freunden Phil und Majala versucht Ajit daher, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Zu Beginn des Buchs begegnet man dem jungen Ajit, der offenbar als Ich-Erzähler fungiert und eine kleine Story aus seiner frühen Kindheit zum Besten gibt. Er befindet sich in dieser Rückblende mit seiner Oma am Rande des »Gliss«, jenes Bodens, auf dem praktisch gar nichts haftet. Dies bedeutet, dass alles, was mit einem gewissen Schwung darauf bewegt - hier in Form eines Steins dargestellt - unaufhörlich immer weiter in die gleiche Richtung schnellt. Ajit wird von seiner Oma mit einem Stock auf das »Gliss« geschoben und gerät in Panik, bis ihm die alte Dame sagt, er solle einen Stein in die entgegengesetzte Richtung des Ufers werfen. Gesagt, getan: Ajit schmeißt den Stein davon, wodurch ihn der Schwung zum Ufer gleiten lässt. Wir wissen nun also bereits, dass es eine Möglichkeit gibt, sich auf dem »Gliss« gezielt zu bewegen. Anschließend wird ein kleiner Sprung in die Jetztzeit gemacht, in der Ajit mit seinem Freund Phil einen »Glisser« konstruiert hat, quasi eine Art Gefährt, das über den »Gliss« gleiten kann. Die Spezialität ihrer Konstruktion: Sie hat einen Propellerantrieb. Eine erste Probefahrt endet in einem Unfall: Sie rauschen mit viel zu viel Schwung auf das Ufer zu, da sie den Propeller nicht schnell genug in die umgekehrte Richtung drehen können, und so kommt es zu einem Crash.

Fazit

Die Beschreibung des »Gliss« im Klappentext hörte sich irritierend stark nach einer Abwandlung des »Margor« aus Eschbachs exzellentem Roman »Eines Menschen Flügel« an. Dort durften die geflügelten Protagonisten den Boden nicht berühren, da sie von ihm verschlungen wurden, und auch hier schien der Boden eine unüberwindbare Hürde zu sein. Die ersten Seiten zeigen bereits, dass es dann doch in eine etwas andere Richtung gehen dürfte. Sie dienen dabei vor allem dazu, den Lesern erst einmal klar zu machen, was mit dem »Gliss« überhaupt gemeint ist und wie einige grobe Eigenschaften des wunderlichen Bodens sind, das Folgende soll dann augenscheinlich einen ersten Einblick geben, mit was für Charakteren wir es in Person von Ajit und Phil zu tun bekommen. Dass eine erste kleine Rivalität (mit Ajits Cousin) bereits an dieser Stelle etabliert wird, ist ebenfalls vielversprechend. Soweit klingt das also schon mal alles ganz nett, vor allem deutet es stark darauf hin, dass »Gliss« die typische Eigenschaft von Eschbach-Romanen haben wird, eine ganz besonders außergewöhnliche Storyidee umzusetzen. In der Vergangenheit hat dies sehr oft sehr gut funktioniert, nur an den Auflösungen hat es hie und da ein wenig gehapert. Zumindest haben die ersten Seiten unsere drei Testleser Markus Kogel, Patrick Wolff und Sara Wojciechowski so optimistisch gestimmt, dass sie sich allesamt dazu entschlossen haben, den kompletten Roman zu lesen. Wir werden somit in absehbarer Zeit eine Rezension parat haben.
– geschrieben am 5. Dezember 2021
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Autorin der Rezension: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz