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Gliss - Tödliche Weite
Verfasser: Andreas Eschbach (37)
Verlag: Arena (597)
VÖ: 30. September 2021
Genre: Science Fiction (3030)
Seiten: 456 (Gebundene Version), 449 (Kindle-Version)
Themen: Lügen (1286), Städte (128)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Gliss - Tödliche Weite« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (1)
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Vor ein paar Tagen haben wir im Rahmen unserer Reihe »Projekt 10« das neueste Buch von Andreas Eschbach thematisiert, das uns bis dahin - so viel schlechte Anspielung darf sein - ein wenig durchs Raster geglitten war. Die ersten Seiten des Romans hörten sich für unsere Testleser so interessant an, dass sie sich allesamt entschlossen hatten, das komplette Buch zu lesen. Inzwischen sind sie damit fertig, weswegen wir die Gelegenheit nutzen möchten, die Einschätzung zum kompletten Buch nachzuschieben.

»Gliss - Tödliche Weiten« wurde am 30. September vom Arena Verlag veröffentlicht und hat eine Länge von 456 Seiten. Der »bildgewaltige All-Age-Science-Fiction-Roman«, wie er von Verlagsseite beschrieben wird, kostet in der gebundenen Fassung 22 Euro und in digitaler Form fünf Euro weniger. Timo Weisschnur, der bisher noch nicht für Eschbach-Romane im Einsatz war, hat eine Hörbuchversion mit einer Länge von zwölfeinhalb Stunden eingelesen.

In seinem Buch entführt Eschbach seine Leser auf einen Planeten, der zum größten Teil mit einem Material bedeckt ist, das von den Menschen »Gliss« genannt wird. Es zeichnet sich dadurch aus, dass darauf nichts haftet ... und zwar überhaupt nicht: Es gibt keinen Halt, keine Reibung, und was einmal mit Schwung darauf befördert wurde, das rutscht unaufhörlich immer weiter. Vor geraumer Zeit sind hier einige Menschen gelandet, die mit einem Raumschiff von der Erde aus unterwegs waren. Einer ihrer Nachfahren ist der jugendliche Ajit. Dieser sitzt eines Nachts nach einem persönlichen Misserfolg am Rande des Gliss, als plötzlich ein toter Mann dahergerutscht kommt. Das Besondere daran: Er kommt aus der tödlichen Weite, in der es eigentlich keine Menschen geben kann. Für Ajit und zwei seiner Freunde ist dies der Anlass, ins größte Abenteuer ihres Lebens aufzubrechen ... eines, das vieles von dem auf den Kopf stellen wird, an das sie bis dahin glaubten.

In unserem »Projekt 10« hatten wir angemerkt, dass es in der Vergangenheit ab und zu das Problem von Eschbach-Büchern war, dass ihre Enden nicht so ganz zufriedenstellend ausgefallen sind. Gleiches wurde auch schon wiederholt in den Kommentaren der Leserkanone-Besucher zu seinen früheren Büchern geschrieben. Hier hingegen kann man sagen: »Gliss« hat ein absolut rundes Ende. So rund, dass es fast schon vorhersehbar war, dass es darauf hinauslaufen würde. Das Buch ist über weite Strecken nämlich nicht allzu spannend, und da klar war, dass kurz vor dem Ende dann doch noch eine große Gefahr aufziehen müsste, war es nur logisch, auf was es dabei hinauslaufen würde. »Gliss« richtet sich aber eben nicht nur an Leser, die sich vom frischen Bücherwurm bereits zur angetrockneten Bücherschlange entwickelt haben, sondern auch an jugendliche Leser, und da ist es durchaus angemessen, dass auf Exzesse und übermäßig schockierende Wendungen verzichtet wird. »Gliss« führt seine Leserschaft in eine durch und durch interessante Welt mit interessanten Feinheiten und einer außergewöhnlichen Hintergrundgeschichte, an die Protagonisten gewöhnt man sich rasch und erlebt mit ihnen auf unterhaltsame Weise große Entwicklungsschritte ihrer Persönlichkeit - allenfalls ein Streit wirkt ein wenig überzogen -, der Antagonist funktioniert ebenfalls sehr gut, das Ganze wird mit dezentem - wenn auch nicht übertriebenen - Schwung vorgetragen und ist allzeit lesenswert. Sicher ist »Gliss« kein rutschiges »Dune« und auch nicht Eschbachs Opus magnum, in jedem Fall aber doch ein netter kleiner Roman, der ein paar schöne Stunden beschert.
– geschrieben am 14. Dezember 2021 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz