Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.174 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Eule«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Der Sucher
Verfasser: Tana French (8)
Verlag: Fischer (1874) und Scherz (182)
VÖ: 29. September 2021
Genre: Kriminalroman (9011)
Seiten: 496 (Gebundene Version), 491 (Kindle-Version)
Original: The Searcher
Themen: Dorf (1093), Irland (448), Kinder (566), Suche (1323)
Charts: Einstieg am 8. Oktober 2021
Höchste Platzierung (3) am 9. Oktober 2021
Auch heute noch vertreten
Erfolge: 2 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 9)
1 × Schweiz Hardcover Top 20 (Max: 15)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,35 (73%)
auf Basis von drei Bloggern
1
33%
2
0%
3
67%
4
0%
5
0%
6
0%
9mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
2,51 (70%)
1
22%
2
38%
3
25%
4
5%
5
0%
6
9%
Errechnet auf Basis von 55 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Der Sucher« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (7)     Blogger (3)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. Oktober 2021 um 7:31 Uhr (Schulnote 3):
» „Der Sucher“ von Tana French‚ Verlag Fischer Scherz, habe ich als Printausgabe mit 496 Seiten gelesen, die in 21 Kapitel eingeteilt sind.
Der ehemalige Chicagoer Polizist Cal Hooper ist nach Irland ausgewandert und hat dort in einem kleinen, offensichtlich friedlichen Dorf ein altes Haus gekauft, was er erst einmal wieder bewohnbar machen muss. Nach einer Weile fühlt er sich beobachtet. Dann taucht ein kleiner Junge auf, der sehr schweigsam ist und auf Abstand geht, Cal aber bei seinen Arbeiten hilft und sich sehr geschickt anstellt. Es geschehen seltsame Dinge, Schafe kommen zu Tode, merkwürdige Menschen treffen sich im Pub und der Bruder des Jungen ist verschwunden. Cal soll ihn suchen. Obwohl der nur seine Ruhe haben will, springt doch sein alter Cop-Radar an und er stellt Fragen im Dorf. Das gefällt vielen nicht und er bekommt Warnungen, ebenso andere Dorfbewohner. Aber Cal gibt nicht auf und kommt so einigen Dingen auf die Spur.
Ich habe schon viel von Tana French und ihren Büchern gehört. Aber dieses Buch hat mich nicht überzeugt. Da hatte ich mehr erwartet. Von ‚mächtiger‘ Spannung habe ich nichts gespürt. Es ist eine schöne Geschichte, gut geschrieben und gut zu lesen, allerdings stellenweise ziemlich langatmig, die Spannung hält sich in Grenzen und auch sonst trudelt die Handlung so vor sich hin. Am besten fand ich noch die Szenen im Pub mit den unterschiedlichen Menschen, den amüsanten verbalen Schlagabtauschen, der Musik und dem Gesang, was ich mir sehr gemütlich vorstellte.
Cal fand ich sehr sympathisch, er ist eher der ruhige, schweigsame Typ. Mit dem Kind ist er sehr gut umgegangen, hat es nicht bedrängt oder zu etwas gezwungen, hat einfach abgewartet, bis dieses einigermaßen Vertrauen fasste. Die anderen Charaktere waren auch sehr authentisch beschrieben. Die geschwätzige Ladenbesitzerin Noreen, die Cal ständig verkuppeln will, am liebsten mit ihrer Schwester Lena. Diese ist sehr sympathisch und versteht sich gut mit Cal. Dessen Nachbar Mart ist auch ein komischer Kauz mit ständig komischen Sprüchen, aber mit einer gewissen Bauernschläue und immer auf der Hut. Auch die anderen Menschen im Dorf konnte ich mir gut vorstellen. Man bekommt den Eindruck, dass alle etwas zu verbergen haben. Sehr idyllisch fand ich die Gegend auch nicht, dunkler Wald, tote Schafe, hohe Berge, einsame Gehöfte.
Das Buch zeigt die Vielschichtigkeit einer kleinen Gemeinschaft auf, die sich aufgrund mangelnder Möglichkeiten mit sich selbst beschäftigt. Es kommen dunkle Machenschaften ans Licht und so einige Geheimnisse.
Das Cover ist recht einfach gehalten und düster wie die Gegend und die Handlung.«
  9      0        – geschrieben von Anett Heincke
Kommentar vom 11. Oktober 2021 um 20:32 Uhr (Schulnote 4):
» Calvin John Hooper war 25 Jahre lang Polizist beim Chicago Police Departement. Nun hat Cal im Westen Irlands ein Haus gekauft und beginnt mit den Renovationsarbeiten. Nach und nach lernt Cal die Bewohner des kleinen Dorfes Altnakelty kennen, die in die Natur eingebettet leben und arbeiten. Die Schafhaltung ist eine der zentralen Einnahmequellen der Dorfbewohner und so ist das Entsetzen groß, als immer wieder Schafe, bestialisch getötet, aufgefunden werden. Als das Kind Trey bei Cal mit einer seltsamen Bitte auftaucht, bringt es Cal nicht über sich, abzulehnen.



Die ersten hundert Seiten des Buches drehen sich vorwiegend um Renovationsarbeiten, die Beschreibung der Umgebung, der Lebensumstände von Cal und seinem Hobby Fischen. Hier lernt man nach und nach auch andere Dorfbewohner kennen. Der Treffpunkt im örtlichen Pub führt immer wieder zu Gesprächen. Drei ganze Seiten lang wurde zum Beispiel über ein gerissenes Schaf diskutiert. Der Start ins Buch empfand ich als zäh wie Kaugummi und ich musste mich doch sehr durchkämpfen.

So richtig Spaß hat die Geschichte nicht gemacht.

Dies änderte sich etwas, als Trey bei Cal auftaucht. Denn Trey bringt nicht nur Leben in die Handlung, sondern auch eine Aufgabe in Cals beschauliches Leben. Cal übernimmt eine Ermittlung auf die Bitte von Trey, dessen Bruder spurlos verschwunden ist. Diese Ermittlung beschränkt sich aus dem Ausfragen von Freunden des Verschwunden, ist jedoch sehr trickreich und amüsant zu lesen. Spannung kommt, trotz verschwundenem Teenager, nur gemächlich auf. Dafür erfährt man viel über die Dorfbewohner, ihre Beziehungen untereinander und die gängigen Hobbys: Fischen und Hundezucht. So kam bei mir mehr und mehr das Gefühl hoch, dass ein äußerst magerer Plot mit banalen Beschreibungen aufgepeppt wurde. Als grossen Pluspunkt empfand ich die Auflösung des "Krimifalles", die über Raffinesse und Fantasie verfügt.





Ich gestehe, dass mich die Autorin mit diesem Buch doch etwas enttäuscht hat. Denn Tana French kenne ich als Autorin, die normalerweise 600 Seiten lange Bücher mühelos füllt, ohne dass Langeweile aufkommt. Auch eine Geschichte, die fesselt und in der immer etwas geschieht, gehört normalerweise zu ihren Markenzeichen. Beide Punkte konnte sie leider bei „Der Sucher „ nicht erfüllen. Schade.«
  13      1        – geschrieben von Igela
 
Kommentar vom 11. Oktober 2021 um 10:50 Uhr (Schulnote 2):
» Cal Cooper verließ die USA und kaufte sich ein Haus in Irland. Das wollte er nach seinen Vorstellungen in Ruhe herrichten. Zwar gibt es einen neugierigen Nachbarn aber das stört Cal nicht wirklich. Nur dieses Gefühl, bei dem sich ihm die Nackenhaare aufrichten, das nervt gewaltig. Er fühlt sich beobachtet. Rasch bestätigt sich sein Verdacht. Ein Kind streift immer wieder in seinem Garten herum und schaut ihm beim Arbeiten zu. Als er dann endlich ein Gespräch beginnen kann, wird sein Vorhaben, den Cop in ihm zu vergessen, im Nu hinfällig. Er wird Der Sucher.

Tana French ist Bestsellerautorin und steht wohl immer wieder auf den ersten Plätzen gängiger Listen. Für meinen Geschmack schreibt sie sehr langatmig und mir fehlte der „rote Faden“. Ansprechend empfand ich die Schilderung von Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben. Die mit Vorurteilen überschüttet werden und nicht zur Dorfgemeinschaft gehören. Das Buch ist also eher ein kritischer Bericht über Menschen in Ausnahmesituationen als ein spannender „Pageturner“. Die Autorin hat ihren eigenen Stil und die Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann hatten es gewiss nicht leicht. Daher erwähne ich ihre sehr gute Arbeit ausdrücklich.«
  7      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 7. Oktober 2021 um 13:53 Uhr (Schulnote 3):
» Zum Inhalt:
Cal, der ehemalige Cop aus Chicago, hat sich im Westen Irlands niedergelassen. Alles scheint so friedlich und auch in der Dorfgemeinschaft wird er gut aufgenommen. Aber sein jahrelang trainierter Alarm springt plötzlich an, denn sonderbare Dinge passieren plötzlich. Immer wieder taucht ein Kind bei ihm auf, Tiere kommen auf seltsame Weise um. Was geht hier vor?
Meine Meinung:
Bei den Büchern von Tana French bin ich immer wieder hin und her gerissen. Mal finde ich sie gnadenlos gut, mal gnadenlos schlecht. Dieses Buch liegt für mich irgendwie so mittendrin. Ich konnte nicht so richtig in die Geschichte hinein finden, irgendwie ging mir die gefühlt düstere Stimmung von Anfang an auf den Geist. Mir waren auch die Protagonisten irgendwie unsympathisch, so dass ich mich schon ein wenig durch das Buch gequält habe. Dennoch gibt es mittlere Bewertung, da der Schreibstil eigentlich gut ist.
Fazit:
Der Schreibstil ist gut, der Rest war nicht meins«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 3. Oktober 2021 um 14:10 Uhr (Schulnote 1):
» Freund oder Feind?

Wir finden eine sehr detaillierte Beschreibung der ländlichen Idylle im Westen Irlands vor. Das lässt an die Romane von Maeve Binchy denken, die überwiegend in Irland spielen. Hier gibt es auch den typischen Dorfladen und den Pub, an dem sich die alten Männer am Abend treffen.
Die jungen Männer und Frauen sind größtenteils aus Perspektivlosigkeit weggezogen, uns die männlichen Erben der Schaffarmen finden keine Frauen, so dass es zu Selbstmorden, Alkohlabusus und Drogenkonsum kommt, denn es fehlt vielen an Halt in einer „modernen Welt“, wo Konsum und Neid herrschen.
Somit ist das soziale Gefüge in Gefahr, aber das ahnt Cal nicht, der Protagonist, ein Cop aus den USA, der aus persönlichen Gründen seinen Dienst quittiert hat, um ein neues Leben im vermeintlich
sehr beschaulichen Irland zu finden. Es fällt ihm schwer, sein Copleben hinter sich zu lassen, und wir erfahren viele Details über sein vorheriges Leben.
Er ist glaubwürdig und detailliert beschrieben, ebenso wie die anderen, teilweise schrulligen, Charaktere, die das Lokalkolorit ausmachen.
Erst nach und nach bemerkt Cal, wie sehr er bespitzelt und abgeschätzt wird, denn ein Fremder könnte ja die Gemeinschaft mit ihren unaussprechlichen Konventionen durcheinanderbringen. Unerwarteterweise wird er in einen Fall hineingezogen, denn es hat sich herumgesprochen, dass er vorher Cop war. Es geschehen merkwürdige Dinge, er wird zusammengeschlagen und bedroht. Und es wird deutlich, was sich hinter der Maske der Unbedarftheit etlicher Bewohner alles abspielt. Der Ort hält zusammen, obwohl Viele ahnen, was passiert ist, aber die örtliche Polizei soll nicht eingeschaltet werden, denn man regelt die Dinge auf eigene Weise. Das war schon immer so. Die Frage ist: „Wird er durchhalten, oder nach 6 Monaten das Handtuch werfen,wie die allermeisten Aussteiger?“
Nachdem es für meinen Geschmack im 1.Drittel zu viele Naturbeschreibungen gegeben hat, nimmt das Werk im 3. Drittel so richtig an Fahrt auf, es wird spannend und viele Fakten werden gelöst. Das dazu in einer authentischen, leicht verständlichen Sprache, so dass der Lesegenuss groß ist.
Ich empfehle das Buch nicht nur für Irlandliebhaber.
5 Punkte«
  14      0        – geschrieben von Ute54
Seite:  1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz