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Das Fest der Weihnachtsschwestern
Verfasser: Sarah Morgan (54)
Verlag: HarperCollins (354)
VÖ: 21. September 2021
Genre: Romantische Literatur (25706)
Seiten: 448 (Broschierte Version), 449 (Kindle-Version)
Original: One More for Christmas
Themen: Gäste (56), Letzte Chancen (11), Mütter (895), Schottland (708), Schwestern (1347), Weihnachten (2186)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Das Fest der Weihnachtsschwestern« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (5)     Blogger (9)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 17. November 2021 um 17:16 Uhr (Schulnote 1):
» Handlung
Obwohl die Schwestern Samantha und Ella schon lange erwachsen sind, halten sie noch immer am Zauber der Weihnacht fest. Sie freuen sich das ganze Jahr darauf, gemeinsam zu backen und zu kochen, den Baum zu schmücken, zu plaudern und die gemeinsame Zeit zu genießen. Genau das war auch ihr Plan für dieses Jahr, allerdings lädt sich kurzerhand ein unerwarteter Gast ein: ihre Mutter Gayle. Seit fünf Jahren herrscht Funkstille zwischen Mutter und Töchtern, nun will Gayle das Verhältnis bessern. Noch können die Schwestern nicht glauben, dass die resolute und erfolgreiche Mutter sich wirklich wandeln will, allerdings möchten sie ihr auch eine Chance geben. Das Weihnachtsfest verbringt die Familie im verschneiten Schottland und schon bald zeigt sich, dass allerhand Geheimnisse nur darauf warten, ans Licht zu kommen...

Meinung
Das Cover ist ein absolutes Träumchen! Ich finde es wunderschön und stimmungsvoll, ist ist einladend und verspricht für mich eine schöne und entspannte Geschichte! Mein besonderes Highlight ist das Glitzer, welches an verschiedenen Punkten des Bildes (beim Titel, als Schneeflocken) eingefügt wurde, das macht wirklich was her und veredelt das Titelbild!
Zudem finde ich, dass die Szenerie gut zur Handlung gewählt wurde. Eine winterliche Landschaft, mittendrin ein gemütliches Häuschen, welches weihnachtlich geschmückt ist. Davor drei Damen, die für mich Samantha, Ella und ihre Mutter darstellen. So eine ähnliche Szene gibt es auch im Buch und daher finde ich, dass die Gestaltung des Covers sehr stimmig und passend ist, ein absoluter Hingucker, den ich richtig gern mag!

Seit 2019 gehören die Weihnachtsbücher von Sarah Morgan für mich einfach zum Winter dazu. Ich freue mich unglaublich, wenn ich ihr neues Werk in der Verlagsvorschau sehe und jedes Mal finde ich die Inhaltsangabe so ansprechend, dass ich den Roman unbedingt lesen möchte. Und das besondere ist, dass ich jedes Mal komplett begeistert bin und die Geschichten sehr liebe, sie gehören für mich zu meinen Jahreshighlights!
Als ich also in der Vorschau den diesjährigen Titel entdeckt habe, war ich sofort hin und weg davon, ich hatte direkt das große Bedürfnis, das Buch ganz weit oben auf meine Wunschliste zu schreiben und ich konnte es gar nicht erwarten, dass der Erscheinungstermin näherrückt. Es war für mich daher eine große Freude, das Werk als Rezensionsexemplar vom HarperCollins Verlag zu erhalten, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte!

Es fiel mir sehr leicht, mich auf die Geschichte einzulassen und ich finde, dass ein interessanter und aufregender Start geboten wird, der stark dazu verleitet, mit dem Lesen fortzufahren und das Buch nicht so schnell aus der Hand zu legen. Ich mag es sehr, dass ein direkter Beginn geboten wird, sich nicht erst mit langen Erklärungen über die allgemeine Situation zwischen Gayle und ihren Töchtern aufgehalten wird, sondern man dazu erst im Verlauf der Handlung einige Informationen erhält. Dadurch habe ich die Geschichte von der ersten Seite an gern gelesen, weil ich wissen wollte, wie sich manche Andeutungen wohl auflösen werden und was bei dem Streit der Familie vor fünf Jahren vorgefallen ist. Das verführt dazu, weiterlesen zu wollen und ich finde, dass der Buchbeginn sehr gelungen ist!

Genutzt wird eine Sprache, die einfach gehalten ist, gute Umschreibungen der Situationen, Settings und Figuren gibt und sich wunderbar flüssig lesen lässt. Daher eignet sich die Lektüre perfekt dazu, um beim Lesen abzuschalten, in die Geschichte einzutauchen und es war mir ein großes Vergnügen mir die winterliche Landschaft Schottlands vorzustellen. Ganz besonders hat es mir gefallen, wie lebendig die Szenen geschildert wurden. Zu jedem Moment hatte ich sehr farbenfrohe und genaue Bilder vor Augen, daher kann ich sagen, dass ich die Geschichte teils wie einen Film erlebt habe, was für mich immer ein Highlight ist!
Häufig unterhalten sich die Figuren auf eine lockere Weise, gerade Unterhaltungen sind sehr lässig und normal gestaltet, sodass man als Leser an keiner Stelle des Buches das Gefühl hat, dass die Personen über einem stehen würden. Sie wirken greifbar und sympathisch und es ist mir leichtgefallen, zu ihnen eine Bindung aufzubauen. Zumal sie teilweise Situationen erleben, in denen sie in Missverständnisse geraten und dadurch zeigen, dass auch sie nicht perfekt sind. Viele solcher Szenen sind sehr unterhaltsam gestaltet, sie lockern die Handlung auf und beherbergen viel Witz. Das wirkt sich auch positiv auf die Sprache auf, die dadurch noch angenehmer wird und einen durch und durch bodenständigen Charakter zeigt.

Mich hat es ein wenig überrascht, wie viel Tiefgang die Geschichte besitzt. Man erfährt unglaublich viel über die Gedanken und Entwicklungen der Figuren und es ist genau nachvollziehbar, weshalb sie so denken und was ihre Motivationen sind. Das war anfangs ein wenig ungewohnt, weil die Handlung dadurch einen ernsteren Hintergrund erhalten hat, konnte mich allerdings schnell überzeugen. Ich mag es sehr, wie nahe man den Protagonisten kommt und wie genau man sie einschätzen kann. Das macht für mich einen großen Reiz der Geschichte aus, zumal durch die vielen Hintergrundinformationen eine interessante Wandlung bei den Personen sichtbar ist, die man gut beobachten kann und die verständlich sind.

Als Erzählinstanz dient ein allwissender Erzähler, der auf eine sehr anschauliche und auch unterhaltsame Art die Ereignisse wiedergibt. Dabei zeichnet sich dadurch aus, dass er sowohl Einblicke in die Vergangenheit gibt, als auch die Spannung ein Stück weit oben hält, indem man nach und nach den Grund des großen Streits von vor fünf Jahren erfährt. Zudem nimmt er eine absolut nicht wertende Position ein, er gibt die Ereignisse durchweg auf eine neutrale Art und Weise wieder, sodass man als Leser vollkommen frei in der Entscheidung ist, welche Figuren man als sympathisch einschätzt und welchen man eher skeptisch begegnet. Das mag ich immer sehr gern, es lässt die Geschichte offener wirken und man bekommt keine Meinungen vonseiten des Autors vorgesetzt.
Insgesamt gibt es drei Perspektiven, aus denen die Ereignisse geschildert sind. Hierbei kommen alle drei Damen der Familie Mitchell zu Wort, sodass man vielfältige Sichtweisen auf die einzelnen Situationen, die Figuren und allen voran auf das familiäre Verhältnis von Samantha, Ella und Gayle erhält. Man kann gut nachvollziehen, weshalb die Personen auf diese Weise fühlen und denken, was sie traurig macht und welche Motivationen hinter ihren Handlungen stecken. Ich empfand diese Einteilung in verschiedene Blickwinkel sehr interessant, so ist es möglich zu den Protagonisten, natürlich allen voran zu den drei Damen, eine Bindung aufzubauen und sie genau zu beobachten und zu beurteilen.
Um den Überblick nie zu verlieren, gibt es vor dem Start neuer Kapitel den jeweiligen Namen der Person, aus deren Sicht die folgenden Seiten geschildert werden. Das war wirklich gut und passend, zudem wurde deutlich, dass ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den Perspektiven herrscht und keine der drei Frauen mehr im Vordergrund steht, sondern sie eine sich ebenbürtige Position einnehmen. Vielleicht wäre es noch schön gewesen, vor dem Start der Kapitel ebenfalls das Datum oder eine Art Countdown bis zum Heiligen Abend aufzuführen. So wäre es möglich gewesen, darüber einen besseren Überblick zu haben, weil es doch teils etwas schwierig ist, genau zu bestimmen, an welchem Datum die Ereignisse stattfinden.

Bei Weihnachtsbüchern habe ich immer die Erwartungshaltung, dass ich gern eine richtig stimmungsvolle und mitreißende Handlung möchte. Mitreißend war das Buch auf jeden Fall und auch stimmungstechnisch habe ich ein gutes Maß gesehen. Zwar war es mir nicht wirklich möglich, mit den Figuren mitzufühlen und ihre Emotionen wahrzunehmen, dafür ist die weihnachtlich-winterliche Aura der Geschichte ganz hervorragend herübergekommen. Ich finde, dass dies mit jeder Seite gestiegen ist und zwischendurch habe ich mich tatsächlich ein wenig so gefühlt, als würde Weihnachten direkt vor der Tür stehen... Es war einfach nur schön, von den Dekorationen und verschneiten Landschaften, kleinen Ritualen und der Vorfreude der Figuren auf diese magische Zeit zu lesen. Damit konnte mich die Autorin absolut überzeugen und ich bin von der Atmosphäre des Buches sehr angetan!

Durchweg liegt ein wunderbar beschriebenes Setting vor. Ich konnte mir ausnahmslos jeden Ort bildhaft vorstellen und um sie besonders lebendig wirken zu lassen, wurden den verschiedenen Orten bestimmte Stimmungen zugeordnet. Das ergibt zusammen eine sehr ansprechende Darstellung der Handlungsorte und ich mag die Vielfalt, die gezeigt wird. Sowohl private Räumlichkeiten, als auch Büros oder die Landschaft werden farbenreich aufgezeigt und jeder Ort hat so besondere Details und Merkmale erhalten, dass sie sich voneinander abheben. Kurz gesagt bin ich also vom Setting absolut begeistert und ich liebe jeden einzelnen Ort, wobei ich trotzdem zugeben muss, dass ich das Haus in Schottland ganz besonders spannend empfinde!

Die Protagonisten konnten mich überzeugen. Es treten Figuren mit komplett unterschiedlichen Zielen und Lebensentwürfen auf und allein dadurch entsteht ein interessantes Zusammenspiel. Aber auch charakterlich unterscheiden sich die Personen stark und man trifft im Verlauf der Geschichte viele verschiedene Typen, die viel von sich preisgeben und dem Leser dadurch auf einer sehr menschlichen Ebene begegnen. Das hat mir richtig gut gefallen, so war es mir möglich, zu ihnen eine Bindung aufzubauen und ich konnte sie durchweg gut einschätzen.
Außerdem ist es gut gelungen, die Entwicklungen und Wandlungen der Protagonisten festzuhalten. Man kann gut nachvollziehen, wie sie im Verlauf der Handlung ihr Denken verändern und weshalb dies geschieht. Dies wirkt durchweg sehr realistisch und ich mag es, dass die Figuren auch mal Fehler eingestehen, sich gegenseitig ein bisschen aufziehen, sich öffnen und ihre Gedanken miteinander teilen.

Fazit
Es war wieder ein pures Vergnügen. Ich habe die Geschichte auf Anhieb gemocht und dies hat sich bis zum Ende des Buches fortgesetzt, irgendwann habe ich die Handlung nur so inhaliert und dementsprechend groß war die Enttäuschung, als ich den Roman beendet habe... Es hat einfach riesengroßen Spaß gemacht, in die Welt von Samantha, Ella und Gayle einzutauchen, sie über eine geraume Zeit zu begleiten und mitzuerleben, wie sie ihre Gefühle aussprechen, sich entwickeln und fröhliche Momente miteinander teilen. Es gibt von meiner Seiten absolut nichts zu meckern oder beanstanden, weshalb ich für den Roman eine große Empfehlung aussprechen kann!«
  18      0        – geschrieben von MarySophie
 
Kommentar vom 3. November 2021 um 13:50 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Unfall lässt Gayle Mitchell wieder Kontakt zu ihren Töchtern Samantha und Ella aufnehmen. Seit fünf Jahren und nach einem Streit haben sich Mutter und Töchter nicht mehr gesehen, geschweige denn miteinander gesprochen. Die Karriere war Gayle immer wichtiger und sie ist eine der erfolgreichsten Geschäftsfrauen in Manhattan. Nun gelobt Gayle Besserung und möchte Weihnachten mit den beiden Töchtern verbringen. Doch im Leben von Samantha und Ella hat sich viel verändert. Veränderungen, über die ihre Mutter nicht informiert ist. Sie fahren als Familie ins tief verschneite Kinleven in Schottland, wo Sam Geschäftliches regeln muss. Kann ein Familienurlaub, noch dazu an Weihnachten, dem Fest der Liebe und Wärme, sie als Familie wieder zusammenfügen?





Sarah Morgan, die zu einer meiner Lieblingsautorinnen gehört, hat wieder einen Treffer gelandet. Und zwar mitten in mein Herz. Die Geschichte rund um die Familie Mitchell ist warmherzig, ohne kitschig zu sein. Zwar spielt sie an Weihnachten, ist jedoch weit entfernt von einer typischen Weihnachtgeschichte. Denn in „Das Fest der Weihnachtsschwestern“ gibt es nicht nur Plätzchen, Liebe und Weihnachtsmänner. Die drei Protagonistinnen fechten allerlei Kämpfe aus. Miteinander und auch jede mit sich selbst. Da ist zum Beispiel Gayle, die eine Verwandlung durchmacht, der ich nicht ganz getraut habe. Und tatsächlich…. Doch das lest ihr am besten selbst!



Die Figuren sind so menschlich beschrieben, dass man mit ihnen mitfühlt, sich freut und auch ärgert. Es zeigt sich, wie viele Altlasten man aus seiner Kindheit und Jugendzeit, wie auch aus der Erziehung, mitschleppen kann.

Die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Schwestern, zwischen Mutter und Töchtern, aber auch mit anderen Familienmitgliedern, die ich hier nicht verrate, um potenziellen Lesern die Freude der Entdeckung nicht zu nehmen, sind sehr gefühlvoll beschrieben. Im positiven, wie auch im negativen Sinn. Es wird nicht langweilig, denn ständig geschieht auf dieser Ebene etwas Neues. Die Romantik und die Liebe kommen ebenfalls nicht zu kurz und so entwickelte sich diese Lektüre immer mehr zum Wohlfühlbuch. Es gibt da ein paar Szenen, da habe ich laut gelacht. Es gibt aber auch ein paar Szenen, da zieht es ordentlich in der Mitleidschiene. Sarah Morgan versteht es wie keine andere, Romantik mit tiefgründigen Themen zu mischen. Die gründliche Einführung der Figuren ist auch hier sehr gelungen. So gut, dass ich traurig bin, Abschied nehmen zu müssen von der Familie Mitchell und der Familie Mc Intayre, der die Kinleven Lodge gehört.

Eine klare Leseempfehlung für dieses warmherzige, weihnachtliche und abwechslungsreiche Wohlfühlbuch!«
  12      0        – geschrieben von Igela
 
Kommentar vom 26. Oktober 2021 um 16:11 Uhr (Schulnote 1):
» Ich liebe Sarah Morgan und habe mich sehr gefreut, endlich wieder einen Roman aus ihrer Feder zu lesen – und was soll ich sagen? Es ist wieder einmal ein Hochgenuss gewesen.
Der Stil ist angenehm, stimmungsvoll und man hat das Gefühl, die Story legt sich wie eine warme Decke um die Schultern und lässt einen gut fühlen.
Doch nicht nur sprachlich überzeugt die Autorin wieder. Auch die Figuren haben einen ganz besonderen Charme. Wieder einmal dreht sich die Story um eine konfliktreiche Beziehung dreier Frauen – Zwei Töchter und ihre Mutter. Vor der reizvollen Winterkulisse Schottlands erleben wir eine emotionale Story, die unter die Haut geht und zeigt, wie wichtig Vertrauen, Kommunikation oder Liebe sind. Seite um Seite habe ich mit ihnen mitgefiebert, habe alte Familiengeheimnisse ergründet. Und so habe ich einige wundervolle Stunden im verschneiten Schottland verbracht und freue mich schon sehr auf viele weitere Romane.«
  10      0        – geschrieben von Martina Suhr
 
Kommentar vom 21. Oktober 2021 um 17:59 Uhr (Schulnote 2):
» Samantha und Ella sind Schwestern und stehen sich sehr nahe. Samantha führt ein Reiseunternehmen, das sich auf winterliche bzw. weihnachtliche Reisearrangements spezialisiert hat. Ella ist Lehrerin, verheiratet, hat eine kleine Tochter und hat sich für ein Leben als Hausfrau und Mutter entschieden, um für ihre Familie da zu sein.
Gayle, die Mutter der beiden, ist eine sehr erfolgreiche Geschäftsfrau und Autorin. Ihr Leben ist von Ehrgeiz und ihrer Karriere geprägt und nach einem Streit vor fünf Jahren hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihren Töchtern. Bei einem Interview in ihrem Büro kommt es zu einem kleinen Unfall und Gayle muss ins Krankenhaus. Die Sanitäter bittet sie, ihre Töchter zu kontaktieren. Als Samantha und Ella im Krankenhaus eintreffen, sind sie wie geschockt, denn ihre Mutter scheint sich verändern zu wollen. Sie wünscht sich, Weihnachten mit ihren Töchtern zu feiern, dabei hat sie bisher alles was mit Weihnachten zu tun hat abgelehnt.
Da Samantha ohnehin nach Schottland reisen möchte, um dort ein Familienanwesen als Reiseziel und Unterkunft für ihre Kundschaft zu besichtigen, beschließen die Schwestern dort das Weihnachtsfest zu verbringen und ihre Mutter mitzunehmen.
Aber vorher muss noch einiges geklärt werden, denn Gayle weiß nichts über das Leben ihrer Töchter in den letzten Jahren. So muss Samantha ihr erst einmal erklären, was für ein Unternehmen sie betreibt und Ella muss ihr erzählen, dass sie verheiratet ist und eine Tochter hat, Gayle also Großmutter ist. Können die drei über Weihnachten wieder zueinander finden?

Dieser Weihnachtsroman von Sarah Morgan bietet wieder einmal ein wunderschönes Setting. Das alte Familienanwesen, die Kinleven Lodge, der Familie McIntyre und die Landschaft der tief verschneiten schottischen Highlands sind so schön beschrieben und dargestellt, dass ich es vor meinem inneren Auge sah und auch gerne dort gewesen wäre.
In dieser Abgeschiedenheit will nun Samantha ihren beruflichen Aufgaben nachgehen und die ganze Familie auch die Weihnachtstage verbringen.

Die Kapitel werden wechselnd aus Gayles, Ellas und Samanthas Sicht erzählt und später kommt noch Kirstie McIntyre dazu.
Das bringt viel Nähe zu den Protagonistinnen und alle vier lassen uns an ihren Emotionen und Gedanken teilhaben. Das bringt Tiefe in die Geschichte.
Aber auch Brodie, Kirsties Bruder und Mary, die Mutter der beiden spielen wichtige Rollen und sind sympathische Figuren.
Besonders hervorheben möchte ich noch die kleine Tabitha, genannt Tab, die Tochter von Ella. Sie ist ein ganz reizendes kleines Mädchen und wirklich nett und altersgerecht dargestellt. Sie hat sich ganz schnell in mein Herz geschlichen.

Es war schön zu erleben, wie sich Gayle langsam öffnet und ihren Töchtern wieder annähert. Es wird klar, welches Ereignis in der Vergangenheit Gayle zu dem Menschen gemacht hat, der sie heute ist. Aber es kommt auch immer wieder zu Problemen, Missverständnissen und kleinen Streitereien.
Mary muss den Tod ihres geliebten Ehemanns verarbeiten, Brodie wird geplagt von finanziellen Sorgen, weshalb er das Familienanwesen auch zur Vermietung an Gäste anbieten möchte und Kirstie hasst es, im Haus zu helfen und Gäste zu bewirten. Sie ist viel lieber draußen in der Natur und bei den Rentieren.
So haben alle ihre Sorgen und Nöte, die im Verlauf der Geschichte ans Licht kommen und verarbeitet werden.
Hierbei kommt es zu schönen Dialogen und tiefgründigen Gesprächen, besonders zwischen Mary und Gayle.
Es gibt auch Passagen, die über die winterlichen und touristischen Aktivitäten der Protagonisten erzählen, die manchmal nur so dahin plätschern, aber eine schöne winterliche Atmosphäre verbreiten.

Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, denn zwischen Brodie und Samantha sprühen die Funken, auch wenn es im Vorfeld des Besuchs zu einem peinlichen Telefonat kam. Hierbei ist mir Ella manchmal ein bisschen auf die Nerven gegangen, denn sie stellt Samantha etwas oft zu persönliche Fragen und versucht sie zu verkuppeln.

„Das Fest der Weihnachtsschwestern“ ist eine schöne, warmherzige Mischung aus Familien- und Liebesgeschichte mit viel winterlicher bzw. weihnachtlicher Stimmung, die mich gut unterhalten hat. Und am Ende hat mir die Geschichte, genau wie es sich Sarah Morgan in ihrer Danksagung wünscht, ein Lächeln ins Gesicht gezaubert!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  23      0        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 29. September 2021 um 10:51 Uhr (Schulnote 1):
» Die Schwestern Samantha und Ella lieben die Weihnachtszeit und verbringen die Feiertage jedes Jahr gemeinsam. Dieses Jahr wird allerdings alles anders, denn Mutter Gayle muss sich nach einem Unfall erholen und will die Tage mit ihren Töchtern verbringen. Denen ist bei dem Gedanken allerdings nicht wohl, denn der Kontakt zwischen Gayle und ihren Töchtern ist vor 5 Jahren, nach einem großen Streit, abgerissen und Weihnachten konnte Gayle noch nie etwas abgewinnen. Und nun will sie ausgerechnet diese Tage mit Samantha und Ella verbringen? Die beiden geben ihr eine letzte Chance und nehmen Gayle mit ins verschneite Schottland....

"Das Fest der Weihnachtsschwestern" ist der perfekte Wohlfühl-Roman, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Die schottische Hintergrundkulisse, mit einer gemütlichen Unterkunft, prasselndem Kaminfeuer, Schnee und Rentieren, wird so gelungen beschrieben, dass man sich alles lebhaft vorstellen und diesen einfühlsam und berührend geschriebenen Familienroman genießen kann.

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Dabei schaut man den Charakteren abwechselnd über die Schulter und kann nachvollziehen, was sie bewegt. Man erhält außerdem einen Einblick in die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Protagonistin und kann deshalb einschätzen, wie sie aufeinander wirken.

Die Protagonisten wirken alle lebendig und ihre Sorgen und Nöte werden so beschrieben, dass man sie nachvollziehen kann. Deshalb kann man mühelos in das Geschehen eintauchen und die ganz besondere Atmosphäre, die zwischen den Zeilen schwebt, genießen. Gayle möchte einen Neuanfang wagen, doch dazu muss sie sich öffnen und mit der Vergangenheit abschließen. Das wird so einfühlsam und berührend vermittelt, dass man schnell in den Sog der Ereignisse gerät. Eine wohldosierte Prise Romantik und humorvolle Szenen runden das Leseerlebnis perfekt ab. Dabei braucht man nicht zu befürchten, dass die Geschichte zu kitschig oder überladen wirkt, denn Sarah Morgan versteht es einfach wunderbar, die jeweiligen Gefühle so zu vermitteln, dass sie einfach echt wirken.

Ein wundervoller, berührender Familienroman, der auf die Weihnachtszeit einstimmt und dabei mitten ins Herz trifft.«
  12      0        – geschrieben von KimVi
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