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Die Blankenburgs
Verfasser: Eric Berg (8)
Verlag: blanvalet (1745)
VÖ: 20. September 2021
Genre: Familienepos (593) und Historischer Roman (5383)
Seiten: 544 (Gebundene Version), 474 (Kindle-Version)
Themen: Börsencrash (4), Dreißiger Jahre (272), Dynastien (23), Erbstreit (5), Frankfurt (303), Nationalsozialismus (380), Porzellan (7), Schwestern (1347), Selbstmord (689), Zwanziger Jahre (342)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. November 2021 um 10:05 Uhr (Schulnote 1):
» Eine Familiengeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus.

Die Blankenburgs, eine fiktive Familie, die sich der Porzellanherstellung verschrieben hat, führt durch diesen Roman. Die Zeit des Nationalsozialismus kommt hier zum Tragen und nimmt viel Raum ein. Das fand ich sehr interessant, da ich gerne Bücher zu diesem Thema lese.
Es geht hier nicht vorrangig um die Manufaktur der Familie. Es geht vielmehr um die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander. Machtspiele, Streitigkeiten und viel Politik.

Der Autor hat seinen Figuren Charaktere auf den Leib geschrieben, die genau in die damalige Zeit passen. Die politische Lage, die Wohn- und Lebensverhältnisse und das persönliche Umfeld wurden gut recherchiert und in die Geschichte eingebunden. Man fühlt sich direkt in die Zeit zurückversetzt.

Dem Krimiautor ist mit dieser historischen Familiengeschichte ein richtig guter Roman gelungen!!!«
  6      0        – geschrieben von busdriver
Kommentar vom 7. November 2021 um 19:59 Uhr:
» Die Blankenburgs sind eine alte Frankfurter Familiendynastie. 1929 feiern sie groß das 150jährige Jubiläum der familieneigenen Porzellanmanufaktur. Doch mit dem Börsencrash 1929, dem Tod des Familienoberhaupts und seines Schwiegersohns droht die Familie alles zu verlieren. Plötzlich sind die beiden Schwester Ophélie und Elisa auf sich gestellt und sollen die Porzellanmanufaktur retten. Doch beide sind seit vielen Jahren zerstritten. Beide haben keine Ahnung vom Geschäft, wollen aber alles tun, um die Manufaktur zu retten. Es droht ein erbitterter Erbstreit. Jedoch das Auftauchen von Tante Arabella und Tankred, dem unehelichen Sohn des Onkel, verändert alles. Plötzlich gibt es weitere Erbberechtigte und das Kräfteverhältnis der Erben verschiebt sich.
Als die Nazis an die Macht kommen, geht ein erneuter Ruck durch die Porzellanmanufaktur. Tankred macht große Karriere bei den Nazis und sorgt mit seinem Einfluss dafür, dass es in der Manufaktur aufwärts geht.

Die dramatische Geschichte dieser Familiendynastie, dass war es was mich angesprochen hatte. Aber ganz so viel habe ich dann doch nicht bekommen. Der geschichtliche Abriss der Ereignisse, der war schon sehr gut und auch informativ. Wobei ich natürlich schon vorher viel über die damalige Zeit wusste. Aber die eigentliche Familiengeschichte, die hat mich nicht wirklich berührt. Das lag zum Einen an den großen Zeitsprüngen in den Erzählungen, die man beim Lesen nicht immer mitbekam. Zum Anderen fand ich, dass diese Geschichte zu sachlich erzählt wurde. Mir fehlten die Emotionen, die Gedanken der Protagonisten. Es gab einige wenige . Aber das war mir zu wenig. Dadurch ist man mit den handelnden Figuren überhaupt nicht warm geworden.

Im Grunde endete das Buch genauso sachlich, wie es angefangen hatte. Einige der Ereignisse konnte man aufgrund der geschichtlichen Ereignisse ahnen. Nichtsdestotrotz gab es dann doch noch die Überraschung. Ophélies Deal mit Elise bei dem sie Himmler genial ausgebootet haben, das hat mir beim Lesen dann doch noch ein Lächeln gezaubert.

Trotz allem fand ich das Buch sehr lesenswert und empfehle es sehr gerne weiter.«
  13      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 19. Oktober 2021 um 10:59 Uhr (Schulnote 1):
» Eine große Familie

Eine großartige Geschichte über ein Familie vor dem Hintergrund des beginnenden Nationalsozialismus.

Die Blankenburgs sind ein altes Familienunternehmen mit einem großen Namen. Ihr 150 jähriges firmenjubiläum und die vollen Auftragsbücher zeugt von einem erfolgreichen Betrieb. Aber dann zerbricht alles im großen Börsencrash und die Familie zerbricht. Sie kämpfen ums Überleben und das betrifft nicht nur ihren Betrieb...

Eric Berg hat hier eine umfangreiche Geschichte geschrieben, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Er schafft es, einen in diese Zeit zu versetzen und vermittelt authentisch dieses Lebensgefühl der 1930er Jahre. Die Angst der Menschen vor Arbeitslosigkeit, Armut und dem bevorstehendem Krieg. Aber auch die Freude, das Lebensgefühl und die Liebe spielen eine große Rolle.

Seine Charaktere hat er wunderbar ausgearbeitet. Sie sind sehr real, symphatisch und unsympahtisch, eine ausgewogene Mischung, die die Geschichte mit Leben füllen. Es ist sehr interessant zu lesen, wie sie sich entwickeln, von der aktuellen politische Lage mitgerissen werden und ihre Einstellung ändern. An ihnen kann man erkennen, was die braune Gesinnung aus den Menschen macht und wie sich das auf die Familie Blankenburg und andere ausgewirkt hat.

Ein ausdrucksstarker, wunderbarer Roman!!!«
  13      0        – geschrieben von Lorixx
Kommentar vom 23. September 2021 um 8:13 Uhr (Schulnote 1):
» Der schwarze Freitag bringt bei den Blankenburgs einiges durcheinander. Elises Mann Richard und ihr Vater Aldamar stehlen sich aus dem Leben, nachdem das Familienvermögen durch die Spekulationen weg ist. Nun müssen die Schwestern Elise und Ophélie sehen, wie sie aus dem Schlamassel herauskommen, doch die beiden kommen nicht miteinander aus und können sich nicht einigen. Zu allem Überfluss macht auch noch Tankred Schamitzke, der Sohn von Otto Blankenburg, seine Ansprüche geltend. Tante Arabella, gerade erst aus Amerika zurückgekehrt, versucht eine Lösung in der verfahrenen Situation herbeizuführen. Damit die Manufaktur Blankenburg auch weiter bestehen kann, müssen sie sich mit dem verfeindeten Isaac Löwenkind zusammentun. Doch diese Zeiten werden schwieriger, denn die Nazis werden stärker und schon bald sieht sich Löwenkind den Repressalien ausgesetzt.
Ich habe schon einige Krimis von Eric Berg gelesen, die mich immer gepackt haben. Aber auch dieser historische Familienroman konnte mich überzeugen.
Die Charaktere in dieser Geschichte sind alle sehr individuell dargestellt. Jeder hat so seine sehr speziellen Eigenschaften und kleinen Geheimnisse. Gemein ist den Familienmitgliedern, dass jeder gerne die Manufaktur übernehmen möchte und daher mit allen Mitteln kämpft. Nicht nur die Rivalitäten innerhalb der Familie sorgen für Schwierigkeiten, auch die Nazis machen das Leben nicht leichter.
Dem Autor ist es gut gelungen, Diese Familiengeschichte mit dem historischen Zeitgeschehen zu verknüpfen.
Es ist eine unterhaltsame Familiengeschichte, in der es um Hass und Liebe, Streit und Kompromiss, um Träume und Realitäten geht.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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