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Stefan Grote und Stine Lessing 4 - Leybuchtmord
Verfasser: Hans-Rainer Riekers (4)
Verlag: Klarant (777)
VÖ: 22. September 2021
Genre: Kriminalroman (9017)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 208 (Kindle-Version)
Themen: Ermittlungen (1511), Gefahr (1642), Mord (6954), Ostfriesland (678), Unfälle (1282), Verschwinden (2265)
Reihe: Stefan Grote und Stine Lessing (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Stefan Grote und Stine Lessing 4 - Leybuchtmord« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (2)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Hans-Rainer Riekers gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Vielleicht hat Heike ihr Portemonnaie nur vergessen, weil sie es eilig hatte.«
     Er zog sich einen der Gummihandschuhe über, die er für den Fall der Fälle stets bei sich führte und klappte das Portemonnaie vorsichtig auf. Mit einem kurzen Blick stellte er fest, dass sämtliche Geldfächer leergeräumt waren. Die Kredit- und Scheckkarten jedoch befanden sich immer noch in ihren seitlichen Steckfächern.
     »Der Täter hatte es scheinbar nur auf Bargeld abgesehen«, sagte Grote und war nun endgültig von einem Einbruch überzeugt. »Das wird eine böse Überraschung für Heike, wenn sie wieder zurückkommt.«
     Stine hatte ihm über die Schulter geguckt und sich dann der zweiten Tür zugewandt, hinter der sich das Bad befand. Auch hier hatte jemand gesucht und weder den Spiegelschrank über dem Waschbecken noch den Schrank mit den frischen Handtüchern ausgelassen. Alles in allem machte die Wohnung den Eindruck eines Tatortes, wie ihn Polizisten an jedem Tag hundertfach zu sehen bekamen, und der auch für sie nicht neu war. Sie wandte sich um und wollte das Badezimmer bereits verlassen, als sie den Schatten bemerkte, der hinter dem matten, rosafarbenen Duschvorhang zu erkennen war. Es schien ihr, als hocke ein Mensch auf dem Boden, zusammengekauert und zum Sprung bereit, doch in Stines Augen war es ein lächerlicher Versuch des Täters, seiner Festnahme zu entgehen.
     Sie blieb ruhig, ging vorsichtig einen Schritt zurück, griff in ihre Umhängetasche und holte ihre Pistole hervor. Erst dann machte sie wieder einen entschlossenen Schritt nach vorne, riss mit einer energischen Bewegung den Vorhang zur Seite und starrte in die gebrochenen Augen Heike Wegmanns. Sie lag in der noch feuchten Dusche, um den Körper war ein Badehandtuch geschlungen und die Haare waren noch nass. Das Gesicht und der Hals der Toten wiesen Schlagverletzungen auf, der Kopf war seitlich unnatürlich stark abgeknickt. Stine stieß einen spitzen Schrei aus, doch schnell überwand sie ihren Schrecken und tastete sicherheitshalber nach dem Puls. Als Grote hereingestürzt kam, drehte sie sich wortlos um und schüttelte den Kopf: Sie waren zu spät gekommen.

     Stine verließ erschüttert das Badezimmer, steckte die Pistole wieder ein und holte stattdessen ihr Handy aus der »I love Ostfriesland«-Tasche, die sie noch am Tage zuvor übermütig ihrem Chef gezeigt hatte. Dass diese Tasche schon jetzt und unter diesen Umständen zum Einsatz kommen musste, machte sie traurig. Sie rief bei den Kollegen von der Spurensicherung an, und als diese schon im Vorgriff Einzelheiten erfahren wollten, gab sie einen kurzen Bericht ab, der mit den Worten endete: »So wie es aussieht, handelt es sich vermutlich um einen Raubmord. Der Täter scheint durch Zufall auf sein Opfer getroffen zu sein.«
     Nachdem das Gespräch beendet war, schaute Stine noch einmal kurz in das Badezimmer. Sie sah Stefan Grote, wie er auf dem Boden kniete und Heike Wegmann betrachtete. Es schien ihr, als nehme er Abschied. Langsam streckte er seine Hand aus, als wolle er Heike die wirr ins Gesicht gefallenen Haare zur Seite streichen, doch dann zog er die Hand zurück, als sei ihm plötzlich bewusst geworden, dass es Zeit für ihn wurde, wieder in die Rolle des Ermittlers zu schlüpfen.
     Als Grote aus dem Badezimmer kam, verriet sein entschlossener Blick, dass er seine Schwächephase überwunden hatte. Und noch etwas anderes erkannte Stine darin: Grote nahm diesen Mord persönlich. Er würde nicht mehr ruhen, bis er dem Mörder gegenüberstand.
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