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Stefan Grote und Stine Lessing 4 - Leybuchtmord
Verfasser: Hans-Rainer Riekers (4)
Verlag: Klarant (776)
VÖ: 22. September 2021
Genre: Kriminalroman (9001)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 208 (Kindle-Version)
Themen: Ermittlungen (1507), Gefahr (1632), Mord (6941), Ostfriesland (678), Unfälle (1278), Verschwinden (2261)
Reihe: Stefan Grote und Stine Lessing (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Stefan Grote und Stine Lessing 4 - Leybuchtmord« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Groeger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Hans-Rainer Riekers gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Am späten Nachmittag machten Stefan Grote und Stine sich wie geplant auf den Weg nach Sande. Grote hatte gar nicht erst versucht, Heike Wegmann telefonisch zu erreichen, denn das, was er ihr zu sagen hatte, war zu schwerwiegend, um es mit einem Handygespräch abzutun.
     Auf der Fahrt begann es leicht zu nieseln, ohne dass dieses der Hitze Abbruch tat. Der Scheibenwischer verwandelte die Staubschicht auf der Windschutzscheibe in einen zähen Schleier, der anfangs sogar der Scheibenwaschanlage trotzte, bevor die Sicht wieder klarer wurde. Über dem Jadebusen türmten sich schwarze Wolken auf und machten Anstalten, sich über Wilhelmshaven mit Blitz und Donner zu entladen, doch Grote schien all das gar nicht zu bemerken. Er starrte gedankenversunken vor sich hin, und Stine sah ihm an, dass er nach Worten suchte, um Heike Wegmann beizubringen, in welchem Verdacht ihr Mann stand. Die wortlose Fahrt endete auf der Zufahrt zu einem ehemaligen Bauernhof und Stine schaute zweifelnd auf ihr Navi, doch das war genau die Adresse, die Heike Wegmann ihnen genannt hatte. Nur ein kleines Schild mit der Aufschrift »Zimmer belegt« verriet ihnen, dass sie hier tatsächlich richtig waren.
     Als sie auf das Haus zugingen, schaute Stine sich suchend um, doch Heike Wegmanns silbergrauen Golf konnte sie nirgends entdecken.
     »Ich fürchte, wir sind vergebens gekommen. Sie scheint nicht hier zu sein, aber ich frage zur Sicherheit mal nach.«
     Mit schnellen Schritten lief sie durch den Regen zu einem alten Mann hinüber, der unter dem Überhang des Reetdaches auf einer Bank saß. Er genoss die Wärme, die von der immer noch warmen Wand des Hauses an seinen von harter Arbeit gekrümmten Rücken abstrahlte, und lauschte dem fernen Grollen, das allmählich näherkam. Der Alte zog genüsslich an seiner Pfeife und ließ sich von dem ständig dichter werdenden Nieseln nicht beeindrucken. Er schien schwerhörig zu sein, denn erst nachdem Stine ihn zum zweiten Mal in doppelter Lautstärke nach dem Fremdenzimmer gefragt hatte, zeigte er ihr den Weg: »Ji mööt an e Achterste. Dor is de Ingang to n Kamer!»
     Stine bedankte sich lächelnd, obwohl sie kein Wort verstanden hatte, und ging in Richtung seines ausgestreckten Daumens. Grote erschien immer noch seltsam passiv, denn er folgte ihr mit einigem Abstand und wirkte so unwillig, als wolle er das Zusammentreffen mit Heike so lange wie möglich hinausschieben. Als Stine vor der Tür zu Heike Wegmanns Zimmer stand, musste sie einen Moment warten, bis ihr Kollege endlich heran war. Doch er machte immer noch keine Anstalten voranzugehen, also klopfte sie an die altertümliche Holztür, die den Eindruck unterstrich, dass es sich bei dem Anbau um einen ehemaligen Stall handelte. Auch nach dem zweiten Klopfen erfolgte keine Reaktion, was ihre Befürchtung bestätigte, dass sie sich vergeblich auf den Weg nach Sande gemacht hatten. Dennoch versuchte sie, die Klinke herunterzudrücken, und stellte überrascht fest, dass die Tür aufschwang.
     Stine ging einen Schritt vor und trat in einen winzigen Flur, von dem lediglich zwei Türen abgingen. Eine davon war geschlossen, die andere angelehnt.
     Jetzt erwachte Grote aus seiner Lethargie, drängte sich an Stine vorbei und rief nach Heike Wegmann: »Bist du zu Hause, Heike? Ich bin es, Stefan!« Erst als keine Antwort kam, ging er weiter und in das Zimmer hinein. Bereits der erste flüchtige Blick vermittelte den Eindruck, dass jemand den Raum in großer Eile durchsucht hatte. Die wenigen Kleidungsstücke, die Heike Wegmann in einer Reisetasche bei sich gehabt hatte, lagen auf dem Bett verstreut, die Schränke und Schubladen waren geöffnet.
     »Das sieht verdammt nach Einbruch aus, findest du nicht auch? Da scheint jemand Heikes Abwesenheit ausgenutzt zu haben.«
     Er hatte es gerade ausgesprochen, da fiel ihm ein rotes Damenportemonnaie auf, das auf dem Boden direkt neben dem Bett lag. Er hob es auf und schüttelte ungläubig den Kopf. Die Vorstellung, dass Heike Wegmann mit dem Auto unterwegs sein könnte, ihr Portemonnaie aber in ihrem Zimmer hatte liegen lassen, kam ihm absurd vor, aber er versuchte, sich selbst eine Erklärung dafür zu liefern:
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