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Anarchie Déco
Verfasser: J.C. Vogt [Judith C. Vogt] (1) und J.C. Vogt [Christian Vogt] (1)
Verlag: Fischer (1907)
VÖ: 25. August 2021
Genre: Fantasy (14499) und Kriminalroman (9172)
Seiten: 480
Themen: Berlin (1320), Bildhauerei (32), Kommissare (2599), Magie (2925), Nationalsozialismus (376), Physik (64), Spezialeinheiten (91), Weimarer Republik (65), Zwanziger Jahre (340)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (2)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 26. September 2021 um 13:29 Uhr (Schulnote 2):
» Urban Fantasy und Krimi - keine leichte Kost

Dieser (Kriminal)Roman spielt im Berlin der 1920er Jahre. Die Physikerin Nike Wehner versucht mittels Experimenten die magischen Vorgänge in der Stadt zu verstehen, die der Polizei Rätsel aufgibt. Eine Frau verschwindet und taucht als versteinerte Statue wieder auf. Andere Statuen werden vorübergehend lebendig.

Der Klappentext dieses Buchs hat mein Interesse geweckt. Ein Urban Fantasy Roman mit Krimicharakter lässt den Leser Magie erwarten. Teilweise wurde diese Erwartung erfüllt, allerdings mit vielen wissenschaftlichen Erklärungsversuchen, was den Einstieg in diese Geschichte etwas erschwert hat. Die Autoren liefern im Internet eine einführende Vorgeschichte, was für das Verständnis der Zusammenhänge anfänglich sehr hilfreich ist.

Das Leben in den 1920er Jahren im lebenshungrigen Berlin wird sehr gut beschrieben. Die Protagonistin Nike, ihr Partner auf Zeit Sandor, Georgette - eine Varieté Tänzerin und der Polizist Seidel bilden ein Team, das versucht gemeinsam hinter die Geheimnisse der magisch anmutenden Veränderungen der Materie zu kommen.

Es ist für alle nicht leicht, sich aufeinander einzustellen, dennoch gelingt eine Zusammenarbeit. Physikalische Erklärungen, die Erkenntnis, dass Wissenschaft und Kunst sich verbinden müssen, um Magie zu erschaffen und die Realität dieser Zeit, in der Einstein, Bohr und Co die Experimente der jungen Frau, die sich gern männlich kleidet, mit Argusaugen beobachten sind sehr gut nachvollziehbar.

Dieser Roman kann nicht wirklich in ein Genre eingeordnet werden, er sprengt die bekannten Grenzen. Der Wechsel zwischen Wissenschaft, Magie und Krimi macht das Buch spannend, behindert allerdings auch ein wenig den Lesefluss. Ich hatte ein etwas anderes Buch erwartet, habe jedoch einiges über diese Zeit, physikalische Experimente und den Einfluss der Nazis bereits in diesen Jahren gelernt.

Das Buch ist nicht ganz einfach zu lesen, es lohnt sich aber, sich darauf einzulassen. Ich gebe 4 Sterne und eine Empfehlung an Freunde ungewöhnlicher Bücher mit dem Flair der 1920er Jahre.«
  14      0        – geschrieben von Gabriele Marina Jabs
Kommentar vom 21. September 2021 um 12:59 Uhr (Schulnote 2):
» Die Strahlen der Medusa

Klappentext:
Babylon Berlin mit Magie: ein historischer Fantasy-Roman aus der Weimarer Republik.
Das Leben im Berlin der Zwanzigerjahre gleicht einem Tanz auf dem Vulkan. Zumal sich die Magie auf der Straße und im Nachtleben breitmacht. Eine Frau verschwindet und taucht wenig später als Steinstatue wieder auf. Nazis machen mit einem aus dem Nichts beschworenen Adler Jagd auf politische Gegner, und selbst das Varieté fügt den ohnehin schon abgefahrenen Nummern ein paar übernatürliche hinzu. Sogar der Reichstag berät über die Möglichkeit einer Wiederbewaffnung mit magischen Mitteln.
Die junge Physikerin Nike Wehner arbeitet nicht nur wissenschaftlich daran, das neue Phänomen zu verstehen, sondern hilft auch der Berliner Polizei bei der Aufklärung magischer Verbrechen. Zur Seite stehen ihr der Bildhauer Sandor Černý und der kurz vor der Pension stehende Kommissar Seidel. Zusammen bilden sie die erste Spezialeinheit einer neuen Magiepolizei.
Für Leser*innen von Neil Gaiman, Ben Aaronovitch, Volker Kutscher und Fans der „Phantastischen Tierwesen“.

Rezension:
1928 arbeitet Nike Wehner, eine junge Physikerin, an ihrer Promotion. Dabei forscht sie an der erst kürzlich entdeckten Tatsache, dass das Zusammenspiel von Physik und Kunst magische Kräfte freisetzen kann. Doch auch verbrecherische Kreise haben dieses Phänomen schon für sich entdeckt; ein Politiker ertrinkt in einem Marmorblock, eine Frau verschwindet und taucht als Steinstatue wieder auf. Deshalb arbeitet Nike neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit als Beraterin der Polizei mit Kommissar Seidel zusammen, um Verbrechen zu klären, die es offiziell noch gar nicht gibt.
Das Autorenduo J. (und) C. Vogt führt seine Leser in diesem Uban-Fantasy-Krimi ins Berlin der 1920er Jahre. Man könnte dieses Buch auch dem Genre der Alternate History zuordnen, denn mit der Entdeckung der Quantenphysik zweigt die hier dargestellte Geschichte von unserer realen ab. Reale wissenschaftliche Berühmtheiten der damaligen Zeit bekommen ihre Cameoauftritte.
Die Verknüpfung von Wissenschaft, Magie und Kriminalistik kann dem Genre-affinen Leser gefallen. Leider tritt die Geschichte um die mysteriösen Morde vor allem im Mittelteil des Buches vorübergehend stark in den Hintergrund, während sich die Handlung hier fast vollständig auf die Aufarbeitung der (realen) damaligen gesellschaftlichen und politischen Fragen und Probleme konzentriert. Dem typischen Fantasy-Fan wird dieser Teil des Buches weniger überzeugen können. Erst zum Finale hin dürfte es für diesen wieder interessant werden. Das ist dann allerdings wieder richtig gut. Wenn sich all die Puzzleteile zusammensetzen und die Zusammenhänge erkennbar werden, hat man wieder eine überzeugende Fantasy-Story vor sich.
Die Autoren konzentrieren den Erzählfokus nicht durchgehend auf ihre (Haupt-)Protagonistin Nike, sondern lassen diesen szenenweise auch auf andere Charaktere wie beispielsweise den tschechischen Bildhauer Sandor Černý, der bei den Forschungen den künstlerischen Gegenpart zur Wissenschaftlerin bildet, wechseln.

Fazit:
Eine interessante Urban-Fantasy-Kriminalgeschichte im Berlin der 1920er Jahre, die im Mittelteil leider etwas den Fokus aufs Genre verliert.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  16      0        – geschrieben von Frank1
 
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