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Ein diabolischer Verrat
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (30)
Verlag: BookRix (1546)
VÖ: 31. August 2021
Genre: Fantasy (14260)
Seiten: 191
Themen: Angriff (292), Himmel (82), Hölle (144), Teufel (271), Verrat (1214)
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Es tut sich was in der Hölle:

Beelzebub hat ein gigantisches Einkaufszentrum erbaut, und im neuen Colosseum finden

römische Wagenrennen statt.

Mittendrin erhält Eva-Devliana eine Nachricht des Seraph Jehoel. Jetzt müssen Hölle und Himmel zusammenarbeiten, denn "die Alten, Mächtigen, die niemals waren und doch sind" planen einen Angriff.

Nur einer kennt ihre Pläne: Mephistopheles.

Und nur Eva-Devliana ist in der Lage, ihn zu finden und mehr darüber zu erfahren. Von ihr hängt die Zukunft der Reiche ab.

So behauptet es jedenfalls Jehoel.

Aber kann sie dem Seraph wirklich vertrauen?

Oder verfolgt er eigene, dunkle Plane?

Kann ein Engel lügen und betrügen?

Schnell stellt die Teufelsdame fest, dass nicht alles so ist, wie es zu sein scheint. Und dann geht es für sie ums nackte Überleben ...
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

PROLOG


Eva-Devliana, die verdiente Höllendame, die als Schulmädchen nach dem Mord an ihrer Mutter und ihrer eigenen Ermordung durch ihren Vater in der Hölle gelandet war, und die bis vor kurzem hoch in der Gunst Satans gestanden hatte, wurde in diesen Minuten von einem jungen, geschniegelten Teufel zum Thron Satans geführt. Die Hörner des teuflischen Boten sahen frisch gewachst aus, seine Krallen glänzten, waren extrem scharf gefeilt und blutrot lackiert. Sein Fell war am Kopf und am Rücken zu einer merkwürdigen Frisur, einem hochstehenden Irokesenschnitt mit exakten, spitzen Zacken, kunstvoll drapiert. Er hatte sogar ein paar blaue Strähnen in seiner feuerroten Mähne.
     Eva-Devliana starrte bewundernd auf seine Aufmachung, auch wenn ihr insgeheim ziemlich unbehaglich zumute war.
     Mit wichtiger Miene hatte der herausgeputzte Kerl die Teufelsdame in ihrer Behausung aufgesucht und ihr erklärt, dass er als Abgesandter der Geschäftsleitung der Hölle zu ihr komme. Die oberste höllische Riege wünschte sie sofort und gleich zu sprechen. Ein Strafgericht sei vorbereitet, vor dem sie zu erscheinen und sich zu verantworten habe. Man habe sie zwar nach ihrem Abenteuer ausschlafen lassen, aber nur, weil sie eine verdiente Mitarbeiterin gewesen sei. Sie solle sich gefälligst dieser Rücksichtnahme bewusst sein und schnellstens, ohne Zicken zu machen, mitkommen.
     In der Mitte von zwei hochrangigen Teufels-Soldaten, die mit spitzen Dreizacken, Schwertern und Dolchen bewaffnet waren, wurde sie abgeführt. Zwar war ihr gnädigerweise gestattet worden, sich von ihrem Hilfsteufel Bartholmes im Wagen zum Versammlungsort fahren zu lassen aufgrund ihres geschwächten Zustandes. Doch das letzte Stück zum Thron musste sie laufen, genauer gesagt, sie musste sich durch eine gewaltige Masse neugieriger Teufel zwängen.
     Die komplette Geschäftsleitung hatte sich auf dem Podest um Satans Thron versammelt. Sogar die sonst meist mit anderen, irdischen Aufträgen betrauten und daher in der Hölle nicht oft präsenten Höllenfürsten Baphomet und Diavolo waren heute anwesend.
     »Los, Eva-Devliana, mach voran«, schnauzte der Abgesandte sie unfreundlich an und gab ihr einen leichten Stoß in den Rücken. »Die gesamte oberste höllische Riege wartet auf dein Erscheinen. Nach den üblen Streichen, die du dir geleistet hast, kannst du wenigstens pünktlich sein. Gewisse Oberteufel hassen es, auf ihre Mitarbeiter warten zu müssen.«
     Eva-Devliana seufzte, sie kannte diese Art Teufel genau. Solche Lakaien hatten nicht viel Macht, aber das bisschen, das ihnen zugestanden wurde, kosteten sie bis zur bitteren Neige aus. Da unterschieden sie sich nicht von gewissen Menschen ... Leider durfte sie ihm nicht mit ihrer Peitsche zeigen, was sie von ihm hielt ... Die höllischen Soldaten hingegen waren ruhig und souverän, sie hatten es aufgrund ihres Ranges nicht nötig, ihre Macht zu zeigen.
     Dann erinnerte sie sich daran, dass es ihre eigene Schuld war, dass sie sich jetzt vor Satan und der gesamten höllischen Geschäftsleitung verantworten musste. Unter den Arm geklemmt trug sie eine Decke, in der ein paar große Gegenstände eingeschlagen waren. Die drei Teufel, die ihr jetzt einen Weg durch die aufgeregt schnatternde Menge bahnten, waren zwar höllisch neugierig gewesen, was sie mit sich trug, aber sie hatte ihnen die Auskunft verweigert. Das würden alle – vor allem die Bosse hier – noch früh genug erfahren.
     Endlich war die Gruppe vor dem Thron Satans angelangt. Die drei Begleiter Eva-Devlianas wurden von Luzifer mit einer lässigen Geste weggeschickt. Als die Soldaten-Teufel kurz zögerten, schickte er ihnen einen Feuerstoß entgegen und brüllte sie an:
     »Nun haut schon ab. Ihr habt die Teufelsdame hergebracht, das war‘s. Ab hier können wir selbst auf sie aufpassen. Oder traut ihr uns das nicht zu?«
     Die beiden zuckten zusammen und verschwanden dann in der Zuschauermenge, genau wie der Abgesandte. Niemand zweifelte daran, dass sie sich kein Wort des bevorstehenden Strafgerichts entgehen lassen würden.
     »Nun zu dir, Eva-Devliana«, begann Satan. Er hörte sich nicht allzu wütend oder erregt an, was die Teufelsdame ein wenig überraschte. »Wir sind hier versammelt, weil wir über dich richten müssen. Es hat eine Beschwerde von der Gegenseite gegeben. Du hast dir einiges zuschulden kommen lassen, wurde uns gesagt.«
     »Wir fragen uns, was passiert ist, dass unsere verdiente teuflische Dienerin sich in diese Lage gebracht hat«, merkte Beelzebub ein wenig spöttisch an.
     Ja, das fragte sie sich auch. Sie überlegte ... Angefangen hatte alles in dem verdammten Einkaufszentrum, »Hellions Pride by Beelzebub«, dessen riesiger, leuchtender Eingangsbogen in der Ferne zu erkennen war.
     Genau, damals hatte alles begonnen, als sie mit ihren Freunden Pizza essen gewesen war.

***


Über mir hörte ich das Rauschen von gewaltigen Flügeln, ich blickte nach oben. Richtig, da kam der Seraph auch schon angeschwebt. Er landete mir gegenüber und sah mich wortlos an. Ich musterte ihn ebenfalls. Er kam mir noch schöner und mächtiger vor als bei unserer letzten Begegnung. Verführerisch und verlockend, ein bisschen hypnotisch sogar, genau wie damals, aber ohne die letzte Konsequenz. Ein Engel ohne Geschlecht eben ...
     »Jehoel, ich freue mich wirklich, dich wiederzusehen. Aber ich habe mich aus der Hölle davongeschlichen und sicher nicht viel Zeit. Niemand sollte meine Abwesenheit bemerken, vor allem die Geschäftsleitung nicht. Auch wenn es an einem Renntag wie heute nicht sehr wahrscheinlich ist, dass ich jemandem abgehe.«
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