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Das kleine Hotel am Meer
Verfasser: Hannah Hope (4)
Verlag: Eigenverlag (21123)
VÖ: 10. September 2021
Genre: Romantische Literatur (25194)
Seiten: 320
Themen: Angebot (416), Entscheidungen (2069), Erbschaft (569), Hotel (895), Inseln (2110), Mallorca (145), Meer (673)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Hannah Hope für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Hannah Hope gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Laut Meteorologen müsse man angesichts des Klimawandels in Zukunft häufiger mit Unwettern dieser Art rechnen.

Solche Artikel liest man in letzter Zeit immer öfter, dachte Laura, während sie weiterblätterte, um den Feuilletonteil der Zeitung zu studieren.
     Seit gestern wusste sie, dass dies ihre letzten freien Wochen waren, bevor sie ein Leben in der harten Arbeitswelt starten würde. Laura hatte eine Zusage für ihren Traumjob als Marketingmanagerin in einer großen Softwarefirma erhalten. Ein Neuanfang, auf den sie sich überaus freute. Laura konnte in dem Moment nicht ahnen, dass alles ganz anders kommen sollte ...


Kapitel 2


Genau eine Woche vor ihrem ersten Arbeitstag zog sie das verhängnisvolle Schreiben aus ihrem Briefkasten. Der Umschlag weckte noch keine Verwunderung in ihr, da er eine deutsche Briefmarke trug und in Heidelberg abgestempelt war, wie sie gleich erkennen konnte. Allerdings war der Absender etwas irritierend.
     Warum bekomme ich ein Schreiben von einem Notar?, fragte sie sich, während sie sich mit einem Kaffee in ihr Wohnzimmer setzte, um die Post zu lesen. Wie üblich waren viele Werbesendungen darunter, die sie normalerweise einfach in den Papiermüll warf, heute jedoch aus Langeweile ein wenig studierte. Dann war da eine Postkarte ihrer Freundin Lynn, die beschlossen hatte, nach ihrem Studium erst einmal die Welt zu bereisen. Allerdings sah es so aus, als würde sie dies für längere Zeit tun, denn nun befand sie sich bereits im zweiten Jahr ihrer Weltreise. Die Postkarte hatte sie ihr aus Afrika geschickt.
     Bewundernswert, wo Lynn schon überall war, während ich nicht vom Fleck komme. Das war ein unliebsamer Gedanke, den Laura sogleich wieder beiseiteschob.
     Zuletzt öffnete sie das formell wirkende Schreiben des Notars und grübelte, worum es sich wohl handeln konnte. Hatte sie falsch geparkt oder war geblitzt worden? Doch dann bekam man doch keine Post von einem Notar ...
     Kurze Zeit später überflog sie den Inhalt des Briefes und staunte nicht schlecht. Sie musste ihn mehrmals lesen, um sicherzugehen, dass sie nicht träumte.
     Konnte das sein oder handelte es sich um ein Missverständnis? Noch einmal las sie den Inhalt:

Sehr geehrte Frau Lichter,

hiermit beantrage ich die Eröffnung des Testaments von Phillis Lichter,
zuletzt wohnhaft in Carrer de Cabrera 1, 07659 Fingueras, Islas Baleares, Spanien,
verstorben am 3. März dieses Jahres.
Die Sterbeurkunde ist dem Antrag beigefügt.
Die Erblasserin Phillis Lichter hat folgende Erben bedacht:
Frau Laura Lichter, wohnhaft in Heidelberg.

Bitte erscheinen Sie zu der Testamentseröffnung am 22. April in unserem Notariat, Bahnhofstraße 3, 69115 Heidelberg.

Mein Gott, das kann doch nicht sein, war Lauras einziger Gedanke, während sie das Schreiben immer wieder überflog. Somit war die Testamentseröffnung bereits am morgigen Tag.
     Phillis war gestorben, was automatisch ein schlechtes Gewissen bei Laura auslöste, da sie sich in den letzten Jahren wenig um sie gekümmert hatte. Zu beschäftigt war sie mit dem Abschluss ihres Studiums und den Bewerbungen für einen Job gewesen. Wobei, das waren ja alles nur Ausreden. Zeit für einen kurzen Anruf oder eine Grußkarte hatte man immer.
     Tante Phillis war einer der wenigen Menschen gewesen, die Laura kannte, die es wirklich geschafft hatten, ohne Handy und die ganze moderne Technik auszukommen.
     Genau genommen kannten sich die beiden noch gar nicht so lange, zumindest nicht so lange, wie man normalerweise seine Tante kannte. Genaugenommen war Phillis ihre Stiefgroßmutter, da sie die zweite Ehefrau ihres Großvaters war, Laura hatte sie aber jeher „Tante Phillis“ genannt. Mit dieser Ehe hatte Phillis nicht viel Glück gehabt, da ihr Großvater nur drei Monate nach der Eheschließung an einem Herzanfall verstorben war. Daher trugen die beiden Frauen denselben Nachnamen, hatten aber bisher nicht besonders viel Zeit gemeinsam verbracht. Insofern wunderte es Laura umso mehr, dass Phillis sie als Erbin bedacht hatte. Wenn sie jedoch näher darüber nachdachte, fielen ihr keine weiteren Verwandten ein, die sie haben könnte.
     Nach Lauras Kenntnis war Phillis bei ihrer Ehe mit ihrem Opa kinderlos gewesen und hatte auch keine Geschwister. Die Hochzeit der beiden hatte im kleinen Kreis stattgefunden – aus dem einfachen Grund, weil es so wenig Verwandte gab, die daran hatten teilnehmen konnten.
     Die Trauung war nun schon fast zehn Jahre her. Nach dem Tod ihres Mannes hatte Tante Phillis Deutschland den Rücken gekehrt und sich einen langgehegten Traum erfüllt. Sie war nach Mallorca gegangen, um dort eine kleine Pension zu eröffnen. Nach dem traurigen Schicksalsschlag schien sie endlich Glück gehabt zu haben, weil sie relativ schnell ein Haus gefunden hatte, das zwar in einem etwas desolaten Zustand war, sich aber perfekt als kleines Hotel eignete. Laura erinnerte sich noch gut daran, wie glücklich Tante Phillis ihr davon am Telefon berichtet hatte.
     Kurz darauf hatte Laura sie dort besucht, was nun auch schon fast zehn Jahre her war und leider der einzige Besuch blieb. Sie sah das schmucke Plätzchen direkt an der Küste, in einer wunderschönen mallorquinischen Bucht vor sich. Zwar war das Gebäude damals noch im Umbau gewesen, aber Laura konnte sich vorstellen, dass sich hier die Gäste wohlfühlen würden. Phillis zumindest hatte nur so vor Tatendrang und Euphorie gesprudelt.
     Damals hatten sie ausgemacht, dass Laura bald wiederkommen würde, wobei sie sich nun im Nachhinein fragte, warum sie das nie getan hatte. So war es ja häufig im Leben ...
     Anfangs hatten sie noch öfter telefoniert oder sich Briefe geschrieben, was in den letzten Jahren auch seltener geworden war.
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