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Das kleine Hotel am Meer
Verfasser: Hannah Hope (4)
Verlag: Eigenverlag (21086)
VÖ: 10. September 2021
Genre: Romantische Literatur (25145)
Seiten: 320
Themen: Angebot (416), Entscheidungen (2065), Erbschaft (566), Hotel (895), Inseln (2106), Mallorca (145), Meer (670)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Hannah Hope für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Hannah Hope gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog


Ihr Herz klopfte heftig, als sie die ungeöffneten Briefe in der untersten Schublade ihrer Kommode verschwinden ließ, wo sich bereits einige dieser Schreiben befanden. Sie konnte diese Zuschriften nicht mehr öffnen, es raubte ihr jede Kraft. Wo war sie da nur hineingeraten?
     Dabei hatte alles so unverfänglich angefangen, ein nettes Gespräch zwischen Nachbarn. Doch mittlerweile fühlte sie sich bedrängt, geradezu bedroht. Hinzu kam, dass sie sich in den letzten vier Wochen ständig beobachtet und selbst in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr sicher fühlte.
     Es konnte natürlich sein, dass sie sich all das nur einbildete. Überhaupt hatte sie in letzter Zeit öfter den Eindruck, sie würde den Verstand verlieren – ähnlich wie ihre Mutter.
     Der Blick auf die zahlreichen Briefe in ihrer Kommode raubte ihr den Atem. Rasch legte sie ihre Kleidung wieder darüber, um diese verschwinden zu lassen. Tatsächlich hatte sie das Gefühl, schlecht Luft zu bekommen. Sie musste hier raus, an die frische Luft!
     Hastig verließ sie das Zimmer, lief die Treppen hinab und schnappte sich mit einer schnellen Bewegung den Regenmantel von der Garderobe. Kurz überlegte sie, ob sie einen Regenschirm mitnehmen sollte. Schließlich regnete es in Strömen, doch der Wind würde ihr diesen ohnehin gleich entreißen und mit sich davontragen.
     Sie ließ den Schirm, wo er war, zog die Kapuze ihres Regenmantels tief ins Gesicht und machte sich auf den Weg zu ihrer Lieblingsstelle. Ein erhobenes Plätzchen mit einem wunderbaren Ausblick. Fast jeden Tag ging sie dorthin. Nach einem kurzen Fußmarsch war sie dort angelangt. Der viele Regen hatte die Natur innerhalb von Stunden in eine Matschlandschaft verwandelt. Wenn es hier regnete, dann richtig.
     Obwohl ihr Aussichtsplatz an diesem regenreichen Tag bei Weitem nicht so schön war wie üblich, stapfte sie über den klatschnassen Boden bis an die vorderste Stelle, um den Ausblick zu genießen.
     Als sie dort stand, spürte sie, wie sie sich allmählich beruhigte. Ihr Puls war schon deutlich langsamer geworden. Bewusst atmete sie ein paar Mal tief ein und aus und sog die frische Luft in ihre Lungen. Das tat gut!
     Sie blickte sich um und fühlte sich geborgen, obwohl sie sich im Freien im strömenden Regen befand. Hier war sie zu Hause, hier fühlte sie sich wohl ... zumindest bis vor ein paar Wochen.
     Inständig hoffte sie, dass sie sich all dies nur einbildete und weder beobachtet noch verfolgt wurde. Allerdings bestätigten die ständigen Briefe ihre Angst. Auch wenn sie diese nicht öffnete, wusste sie, was darin stand. Die ersten drei der Schreiben hatte sie noch geöffnet und der Inhalt war immer der gleiche gewesen.
     Obwohl dies kaum möglich war, fühlte es sich an, als würde der Regen noch stärker werden. Wenn man sich umblickte, verstand man den Spruch: „Es regnet Bindfäden.“ Vor sich sah sie keine einzelnen Tropfen mehr, die vom Himmel fielen, sondern tatsächlich Schnüre, die die ganze Umgebung in eine Wasserlandschaft verwandelten.
     Als sie ihre Füße betrachtete, die in robusten Gummistiefeln steckten, merkte sie, dass diese schon ein wenig eingesunken waren. Automatisch machte sie einige Schritte rückwärts.
     Hatte sie da etwas hinter sich gehört?
     Gerade, als sie sich umdrehen wollte, spürte sie, dass der Boden unter ihr zu vibrieren begann. Gleichzeitig vernahm sie ein sonderbares Geräusch, das immer lauter wurde. Beides konnte sie nicht zuordnen, weder das Gefühl unter ihren Füßen noch den mittlerweile ohrenbetäubenden Lärm.
     Im selben Augenblick sah sie, wie direkt vor ihr der Boden nachgab und die Landschaft, die bis eben noch ihr Lieblingsplätzchen gewesen war, einfach absackte und verschwand. Mit vor Schrecken geweiteten Augen registrierte sie, dass die Erde den Wassermassen nicht mehr standhalten konnte. Das Meer holte sich zurück, was einst ihm gehört hatte.


Kapitel 1


Niemals hätte Laura gedacht, dass die Nachricht, die sie an diesem Nachmittag in der Zeitung überflog, ihr Leben für immer verändern würde. Es war lediglich ein kurzer Artikel unter der Rubrik „Aus aller Welt“, den sie flüchtig las, ohne sich groß Gedanken darüber zu machen.
     Unwetter auf Mallorca fordert ein Todesopfer, lautete die Überschrift.
     In den vergangenen Tagen haben sintflutartige Regenfälle dazu geführt, dass Flüsse und Bäche über die Ufer traten und für Überschwemmungen sorgten. Schlammlawinen haben Autos unter sich begraben und mehrere Erdrutsche einige Gebäude zum Einsturz gebracht. Besonders tragisch endete ein Hangrutsch im Südwesten der Insel, bei dem es zu einem Todesopfer kam. Die verunglückte Frau war Ortsansässige und wurde wohl von dem Unwetter überrascht.
     Am Mittwochnachmittag hatte es im Westen von Mallorca binnen weniger Stunden 220 Liter Regen pro Quadratmeter gegeben. Selbst Meteorologen waren von den Wassermassen und der Heftigkeit des Unwetters überrascht. Der Grund hierfür war eine sogenannte Wasserhose, ein Wirbelsturm, der große Mengen an Flüssigkeit aufsaugt und dann sturzartig freigibt.
     Derweil wird Kritik am Katastrophenschutz laut: Notfallpläne seien unzureichend, die Infrastruktur mangelhaft, heißt es von einigen Regionalpolitikern. Vor allem die Kanalisation sei meistenorts vernachlässigt worden, weswegen das Wasser nicht schnell genug ablaufen könne. Ebenso müsse das meteorologische Warnsystem der Insel dringend verbessert werden.
     Auch Naturschützer kritisieren, dass intensive Landwirtschaft und Abholzungen die Bildung von Sturzbächen begünstigen. Nach wie vor stehe bei der Bebauung der Insel nur der Tourismus, nicht aber der Naturschutz im Vordergrund.
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