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Gefangen - Grauen in St. Anna
Verfasser: Nicole Stranzl (4)
Verlag: Legionarion (12)
VÖ: 16. September 2021
Genre: Thriller (7866)
Seiten: 312 (Taschenbuch-Version), 361 (Kindle-Version)
Themen: Erinnerungen (1108), Mord (7712), Pflegeheim (159), Pfleger (62), Serienmörder (1164), Stalking (289)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Gefangen - Grauen in St. Anna« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (4)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. Juli 2022 um 7:39 Uhr (Schulnote 2):
» Amalia hat es nicht leicht. Erst pflegte sie ihre Mutter, dann fängt nach deren Tod ihr Vater zu trinken an und ihre Beziehung zu ihrem Freund Adrian ist alles andere als leicht. Auch in ihrem Job als Pflegeassistentin ist der Stresspegel hoch. Als dann ihr Kollege im Pflegeheim ermordet wird und sie Erinnerungslücken hat, zweifelt sie immer mehr an sich selbst. Der Mord an Stefan wurde zwar von einem Heimbewohner beobachtet, jedoch leidet er an ALS und kann sich nicht mitteilen. Eine weitere Leiche wird entdeckt. Was steckt dahinter?

Dies ist der Debütkrimi von Nicole Stranzl und er ist ihr sehr gut gelungen. Der Krimi besticht durch Spannung und guten Charakteren.
Amalie leidet unter einer toxischen Beziehung und hat Erinnerungslücken. Des Weiteren ist da Erwin, der an ALS leidet und sich nur durch Blinzeln verständigen kann.
Die Ermittlungen des Inspektors Mark Sonnleitner, sowie die private Einblicke waren spannend.
Auch die Situationen im Pflegeheim mit ihren Pflegern und Bewohnern hat die Autorin interessant gestaltet und sehr realistisch beschrieben.
Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und das war mir fast zu viel. Es wirkte etwas überzogen.

Fazit: Eine spannende und fesselnde Story, mit ausdrucksvollen Charakteren bestückt, haben mir schöne Lesestunden bereitet. Sehr gut hat die Autorin die Krankheit ALS integriert, ohne zu stark darauf einzugehen. Auch wurde ich auf falsche Fährten geführt.
Von mir gibt es Leseempfehlung und 4 Sterne«
  10      0        – geschrieben von Helgas Bücherparadies
 
Kommentar vom 28. November 2021 um 22:51 Uhr (Schulnote 1):
» "Das Böse geschieht von leichter Hand und unbemerkt, und erst viel später ist der Mensch entsetzt und verwundert über das, was er getan hat." (Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)
In dem kleinen Grazer Pflegeheim St. Anna geht ein Mörder um. Zuerst tötet er im Nachtdienst recht brutal den Pfleger Stefan. Dieser ist als Frauenheld bekannt und von daher ist die Liste der Verdächtigen recht lang. Wenig später verängstigt ein Stalker, der Rosen hinterlässt, die Helferin Amalia. Amalia leidet außerdem an Vergesslichkeit, schlafwandelt und hat mit ihrem Ex-Freund Probleme. Von daher könnte er durchaus der Mörder sein. Doch dann wird erneut eine Pflegerin ermordet und die Ermittler sind bei ihrem ersten Fall weitgehend überfordert. Lediglich ein Insasse könnte ihnen helfen, den er kennt den Mörder. Dumm nur, das dieser unter ALS leidet und nicht sprechen kann. Bis sie einen Sprachcomputer beschaffen können, schlägt der Täter unvermittelt weiter zu.

Meine Meinung:
Dies ist das erste Buch der Autorin für mich, das mich anhand des Klappentextes neugierig gemacht hat. Der Schreibstil ist unterhaltsam, spannend, gut recherchiert, sodass ich es kaum mehr aus der Hand legen kann. Die Charaktere sind ebenfalls gut ausgearbeitet, sei es der verängstigte ALS Patient, der nicht artikulieren kann. Die jungen Ermittler, die noch unerfahren sind bei ihrem ersten Fall. Amalia mit ihrem gewalttätigen Ex-Freund Adrian und dem alkoholkranken Vater. Dennis, der von allen missverstanden und gemobbt wird. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin sich viel Mühe gemacht hat bei den Insassen des Pflegeheims. Dabei erfahre ich von einigen recht viel und erlebe sie mit ihren Eigenarten wie z. B. Demenz. Außerdem bekomme ich einen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt eines ALS Patienten, der die Tat hautnah mitbekommt. Zwar weiß ich nicht, wie es in Österreich ist, doch in Deutschland kann ich mir nicht vorstellen, dass einem ALS Patienten ein Sprachcomputer verwehrt wird. Doch dies sind Dinge, über die ich gerne hinwegsehe, weil es von Land zu Land anders ist und ansonsten recht gut recherchiert wurde. Das Mitraten bei dieser Geschichte hat viel Spaß gemacht, da die Autorin hier mit vielen Wirrungen und Nebensträngen immer wieder falsche Fährten legt. Zudem lässt eine die Autorin in die Privatleben einzelner Charaktere blicken, was interessant ist und mitunter weiter verunsichert. Dabei bleibt fast niemand, der mir nicht im Laufe der Geschichte verdächtig vorkommt. Irgendwann habe ich dann jedoch eine Vermutung, die sich am Ende bestätigt. Bei den Ermittlern spüre ich ebenfalls, dass es ihr erster Fall ist und sie noch recht unsicher sind. Gut gewählt ist die Nacht, bei der die Morde geschehen, den es hat immer etwas Beängstigendes an sich. Lediglich der Showdown am Ende war vielleicht etwas zu spektakulär dargestellt. Ebenso fand ich das Motiv zwar stimmig, doch ich hätte gerne noch etwas mehr darüber erfahren. Allerdings ist dies schon jammern auf hohem Niveau, den ich fand ansonsten den Krimi sehr gut. Chapeau, das war ein gelungener Krimi, deshalb gibt es von mir 4 1/2 von 5 Sterne.«
  14      0        – geschrieben von claudi-1963
 
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