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Jenna und Luc 1 - Das Ende der Stille
Verfasser: Collin Spark (1)
Verlag: Eigenverlag (20786)
VÖ: 15. September 2021
Genre: Romantische Literatur (24796)
Seiten: 357
Themen: Beziehungen (2176), Football (220), Freundschaft (2338), Rollstuhl (84), Sportler (429), Unfälle (1272)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats September 2021 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Auf dem Höhepunkt seines erfolgsverwöhnten Lebens erleidet der Footballspieler Luc einen Unfall, in dessen Folge er im Rollstuhl sitzt. Die Öffentlichkeit wendet sich schnell von ihm ab. Finanziell geht es ihm noch gut.
Bis ein windiger Manager ihn um sein Geld bringt.

Luc ist am Ende und allein. Sein Leben scheint keinen Sinn mehr zu haben.

Die einzige, die immer zu ihm gestanden hat, ist Jenna. So ist sie auch dieses Mal an seiner Seite und kämpft um sein Leben und um seine Liebe.

Doch für Luc ist Jenna nicht mehr, als eine Freundin.

Als beide am tiefsten Punkt angelangt sind, erfahren sie von einer Möglichkeit, wie alles wieder gut werden könnte.

Das Schicksal scheint eine Tür geöffnet zu haben.

Doch das Glück ist zerbrechlich.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Collin Spark für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Collin Spark gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Sie blieb stehen, lehnte sich gegen die Hauswand und sah sich um. War Seattle wirklich schön? Hier waren tausend Shops, große und kleine Bistros und Kneipen, das Leben war einfach nur atemberaubend. Die Zeit war vergangen und Jenna hatte es nie bereut. Aber - so fiel ihr nun auf - es gab kein Wald hinterm Haus. Wie in Sacramento, wo sie das Baumhaus gebaut hatte ... Luc und sie waren oft dort gewesen, ließen die Zeit vergehen und fühlten sich glücklich - ohne wirklich zu wissen, was Glück oder Unglück war. Diese Abwägung lernte sie erst in den Jahren danach kennen. Als es ihrem Dad schlecht ging. Als ihre Mum ihn in ein Pflegeheim abgeschoben hat. Als sie in eine andere Stadt abgehauen war, hierher nach Seattle. Mit Paris, der Tochter des Nachbarn, die sie bis dahin nicht ausstehen konnte. Ohne Zweifel war es Glück gewesen, in Paris hineingerannt zu sein, denn sie wurden danach die dicksten Freundinnen.
     Ob Luc auch solche Höhen und Tiefen hinter sich hat? Wie er wohl aussieht? Wie er wohl so ist, wie sich seine Stimme heute anhört? Tausend Gedanken schossen ihr plötzlich in den Sinn und sie fragte sich, wie sie so blöd sein konnte, die Einladung abzulehnen. Sie stieß sich von der Hauswand ab und machte sich eilig auf den restlichen Heimweg. Wenn sie Glück hatte, war Emilio noch in der Wohnung, wenn sie Pech hatte, war er einer von Paris´ One-Night-Stands und sie hat weder seine Telefonnummer noch eine Adresse von ihm.
     Eilig schloss sie die Tür auf und stürmte hinein, »Paris? Emilio?«, rief sie. Keine Antwort. Ohne die Jacke auszuziehen, stürmte sie weiter zu Paris´ Zimmer, schob die Tür auf und trat ein, ohne anzuklopfen. Sie waren fort! Sie hätte sich ohrfeigen können. Die wohl einmalige Chance Luc wiederzusehen war vertan.
     Mit hängenden Schultern blieb sie in der Zimmertür stehen. Bis heute Morgen war Luc Richardson ein vergessenes Kapitel ihres Lebens, das viel Schmerz beinhaltete. Das Thema war zum Glück vergessen und vorbei gewesen. Jahre hatte es gedauert, bis sie ohne Wehmut an früher denken konnte. Nun, da Luc wieder präsent war, fühlte sie die alte unerfüllte Sehnsucht von damals, als wäre es erst gestern gewesen. In Gedanken sah sie sich und Luc am See nebeneinanderliegen.
     Es war schon vormittags warm und sie hatte ihn überredet, die Schule zu schwänzen. Sie konnte den Geruch des Grases wieder wahrnehmen, den leisen Wind spüren und das Wasser des Sees in der Nase schmecken. Und den Geruch von Lucs sonnengewärmtem Körper, der dicht neben ihr lag, in den wolkenlosen Himmel sah und ständig davon redete, einmal so wie Steven Gerrard werden zu wollen. Football hatte sie kein Stück interessiert. Dennoch hatte sie neben ihm gelegen, auf einem Strohhalm gekaut, ihn heimlich angesehen und tief eingeatmet, während er über seine Jungs-Träume redete. Unzählige Male hatte sie sich gewünscht, ihn umarmen zu können.
     Einmal setzte sie ihren Mund an ihrem eigenen Unterarm an, um einen Zungenkuss zu üben. Sie spürte das Salz auf ihrer verschwitzten Haut und fragte sich, ob sein Körper wohl anders schmecken würde. Bei dem Gedanken wurde ihr so heiß, dass sie abrupt aufsprang und auf den See hinausschwamm. Später verzehrte sie sich danach, dass er sie berührte, küsste, streichelte und irgendwann einmal mit ihr schlief. Doch niemals geschah etwas dergleichen, sie war für Luc immer nur ... ein Kumpel.
     Der achte August war Jennas vierzehnter Geburtstag, aber das war nicht der einzige Grund, warum dieser Tag besonders werden sollte. Sie hatte sich morgens extra die Haare gewaschen, weil Luc einmal gesagt hatte, dass er ihre frisch gewaschenen Haare mochte. Jedenfalls wollte Jenna nichts auslassen, was ihren Plan unterstützen konnte.
     »Was ist denn heute mit dir los, Jenna?«, hatte Luc gefragt und sie hatte sich von da an mächtig zusammengerissen, um möglichst normal zu wirken.
     In Wirklichkeit hätte sie unentwegt vor Aufregung quietschen können, denn es sollte der Tag des ersten Kusses werden. Er reagierte nicht wirklich, als sie umständlich an ihrem Bikinioberteil zupfte, ständig ihre Haare über die andere Schulter legte und immer wieder mit den Händen über ihre Schenkel strich, als wollte sie etwas zurechtrücken. Anstatt sie zu beobachten, legte er sich auf den Rücken und blinzelte in den Himmel.
     Jenna hatte lange überlegt, welcher der richtige Zeitpunkt war. Dieser war es vermutlich nicht, und dann konnte sie sich wirklich nicht mehr beherrschen, schnellte vor und presste ihren Mund auf seinen. Sie hätte nie wieder aufhören mögen und zögerte. Ob sie wohl das mit der Zunge machen sollte? Er reagierte überhaupt nicht und so huschte sie ebenso schnell wieder zurück.
     Luc lachte nur und tat so, als hätte sie einen Spaß gemacht. Sie fühlte sich erbärmlich und hätte heulen können. Was sie zu Hause schließlich auch tat. Am See jedoch hatte sie vor Peinlichkeit begonnen, mit ihm zu raufen, was seinen Eindruck wahrscheinlich noch verstärkte, dass der Kuss keine Bedeutung hatte.
     Nein, es war hoffnungslos gewesen. Luc war der letzte Grund gewesen, in Sacramento zu bleiben, und diesen Beweggrund gab es nicht mehr. Es hatte ihn nie gegeben, sondern sie hatte chancenlos gehofft, gebangt, gewartet. Als sie das mit achtzehn begriffen hatte, gab es nichts mehr, was sie in Sacramento hielt.
     Nun war er wieder da, der alte Schmerz, der ganz tief im Herzen begann, ihr bald die Kehle zuschnürte und dann aus ihr eine willenlose Idiotin machte.
     Würde es wirklich wieder dazu kommen, wenn sie sich heute treffen würden? Jenna drückte den Rücken durch. »Ich bin kein dummer Teenager mehr Luc Richardson!« Mit einem Mal fand sie die Frage unwiderstehlich, wie ein Zusammentreffen heute wohl ausgehen würde ... sie eilte in die Küche.
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