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Jenna und Luc 1 - Das Ende der Stille
Verfasser: Collin Spark (1)
Verlag: Eigenverlag (20786)
VÖ: 15. September 2021
Genre: Romantische Literatur (24796)
Seiten: 357
Themen: Beziehungen (2176), Football (220), Freundschaft (2338), Rollstuhl (84), Sportler (429), Unfälle (1272)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats September 2021 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Auf dem Höhepunkt seines erfolgsverwöhnten Lebens erleidet der Footballspieler Luc einen Unfall, in dessen Folge er im Rollstuhl sitzt. Die Öffentlichkeit wendet sich schnell von ihm ab. Finanziell geht es ihm noch gut.
Bis ein windiger Manager ihn um sein Geld bringt.

Luc ist am Ende und allein. Sein Leben scheint keinen Sinn mehr zu haben.

Die einzige, die immer zu ihm gestanden hat, ist Jenna. So ist sie auch dieses Mal an seiner Seite und kämpft um sein Leben und um seine Liebe.

Doch für Luc ist Jenna nicht mehr, als eine Freundin.

Als beide am tiefsten Punkt angelangt sind, erfahren sie von einer Möglichkeit, wie alles wieder gut werden könnte.

Das Schicksal scheint eine Tür geöffnet zu haben.

Doch das Glück ist zerbrechlich.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Collin Spark für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Collin Spark gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Jenna.« Sie nahm seine Hand kurz, schnappte sich dann den Toast und biss beherzt zu.
     »Was hast du heute Abend vor, Jenna?«
     »He, Moment mal.« Sie schluckte den Bissen herunter. »Du glaubst doch nicht, dass ich mit dem Lover meiner Freundin ...«
     »Ho ho, stopp. So war das nicht gemeint.« Emilio hob beide Hände. »Paris und ich gehen heute Abend zu einer Party, und da du allein bist, dachte ich ...«
     »Wer sagt, dass ich allein bin?« Sie stopfte sich den letzten Bissen in den Mund, setzte den Kaffeebecher an und erhob sich. Was bildete sich dieser Emilio eigentlich ein?
     »Überleg es dir. Es werden sehr nette Leute da sein und die Stimmung wird großartig, das kann ich dir versprechen.«
     »Ich muss jeden Morgen früh raus, wie du siehst. Ich lasse mir nicht von meinen Eltern die Miete zahlen, wie Paris.« Sie erschrak über sich selbst. Zwar verachtete sie diesen Punkt an Paris, dennoch war sie ihre beste Freundin. »Außerdem habe ich keinen Bock auf Bussi-Bussi-Partys und das dämliche Gegrinse von zwanzig glücklichen Paaren.«
     »Okay.« Emilio wischte mit der Hand die Krümel auf dem Tisch zusammen, die Jenna beim Abbeißen versprüht hatte, und warf sie in den Mülleimer. »Mein Kumpel Luc und du, ihr würdet euch bestimmt prima verstehen. Aber wenn du keine Zeit hast ...«
     »Luc?« Sofort schoss ihr Luc Richardson in den Sinn. Der dickliche Junge, wegen dem sie sich als Neunjährige mit Jayden geprügelt hat. Es war absurd, schließlich gab es den Namen in Amerika mehr als einmal, dennoch war sie sofort elektrisiert. Nie mehr hat sie so schöne braune Augen und so schöne braune Haare wie die von Luc gesehen. Schwärmereien eines kleinen Mädchens - sie lächelte. Was für ein Blödsinn, sie war damals neun!
     »Ja, Luc Richardson, du kennst ihn bestimmt aus dem Fernsehen. Er ist Footballspieler.«
     »Luc Richardson?«, schrie sie und stellte den Kaffeebecher hart auf den Tisch. Emilio ging einen Schritt zurück.

***


Reifen quietschten, Jenna schreckte zurück. Ohne auf den Straßenverkehr zu achten, war sie aus dem Haus geschossen und hatte den Wagen nicht kommen sehen. Auch um sechs Uhr morgens waren in der Stewart Street schon jede Menge Autos unterwegs. Wie konnte sie nur so unvorsichtig sein? Tausend Gedanken wirbelten durch ihren Kopf. Sacramento! Ihre Kindheit! Daddy! Grandpa! Luc! Sie ging langsam und achtete beiläufig auf den Verkehr. Sie hatte sich als Kind alle Freiheiten genommen, die sie bekommen konnte, Dad und Grandpa haben ihr zur Seite gestanden, solange sie denken konnte. Sie konnte sich nicht erinnern, ihren Dad jemals verärgert oder böse erlebt zu haben. Anders, als die Erinnerungen an ihre Mum, die sich sofort nach der Trennung mit zig Kerlen amüsiert hatte, nachdem ihr Dad zuvor stets dafür gesorgt hatte, dass es der Familie gutging. Sie konnte ihn nicht schnell genug abschieben, anstatt ihn in seinem Zuhause zu pflegen, als der Alzheimer seinen Verstand zu verwirren begann. Beinahe genauso schnell hat Mum die Firma verkauft und seither in Saus und Braus gelebt. Jenna konnte einfach nicht mit ansehen, was Mum aus Dads Werk gemacht hat und wie sie sein Leben mit Füßen getreten hat.
     »Du darfst das Studium nicht abbrechen ...«, hatte Dad in einem seiner lichten Momente zu ihr gesagt. Aber sie tat es dennoch. Es wurde schlimmer mit Dad und selbst Jenna erkannte er irgendwann nicht mehr.
     »Wir können nicht vorhersagen, wie sich die Krankheit weiterentwickelt«, hatte eine Ärztin gesagt. Jenna hatte die Zwischentöne verstanden und wollte nur noch weg. So weit wie möglich. Warum Seattle? Ein Zufall, nicht mehr und nicht weniger.
     Die letzte Querstraße war erreicht, sie blieb vor der roten Ampel stehen und lächelte in sich hinein, als sie an ihren Zusammenstoß mit Paris in Sacramento dachte. Nach einem Streit mit ihrer Mum war Jenna damals heulend aus dem Haus gerannt, ohne zu wissen, wohin sie gehen sollte. Vor dem Haus der Boyds war sie stehen geblieben und trat wütend gegen deren Gartenzaun. Als sie wutschnaubend weitermarschierte, sah sie Paris nicht, die gerade aus dem Haus kam. Die jungen Frauen, die sich damals eigentlich nicht leiden konnten, krachten ineinander und Paris spielte sich erwartungsgemäß auf wie eine Diva. Sie war auch so ausstaffiert, mit ihrer zu großen Sonnenbrille, ihren hochgesteckten Haaren und ihrem grell glänzenden Rollkoffer, der nun auf dem Gehweg lag und an der Seite eine hässliche Schramme hatte. Jenna reagierte nicht, obwohl Paris ziemlich ausfallend wurde. Irgendwann hörte Paris mit ihren Beschimpfungen auf, beugte sich zu Jenna herunter und reichte ihr die Hand.
     Die Ampel wurde grün und Jenna ging weiter.
     Paris hatte sie kurzerhand mitgenommen, sie bei sich wohnen lassen, ohne jemals auch nur einen Cent von ihr haben zu wollen. Dennoch suchte Jenna sich schnell einen Job und machte sich nützlich, so gut es ging. Seit sie im Andaluca arbeitete, konnte sie sogar ein paar Dollar im Monat sparen und schaffte es, in unregelmäßigen Abständen nach Sacramento zu fliegen, um Dad einen Besuch abzustatten. Das Furchtbare war, dass sie irgendwann Gott um die Gnade bat, Dad sterben zu lassen. Ihr großer starker Dad konnte nicht mal mehr allein aufs Klo gehen. Er war nur noch eine schlaffe Hülle mit einem verwirrten Blick. Es war kein Strahlen mehr in seinen Augen, das ihr immer Mut und Trost gegeben hatte. War sie ein böser Mensch, weil sie sich Dads Tod wünschte? Der Gedanke war so furchtbar, dass sie ihn kaum zu Ende bringen konnte. Erst recht konnte sie mit niemandem darüber reden.
     »Hey, heute bist du aber früh dran.« Ricardo stand plötzlich hinter ihr, als sie ihre Hand an den Griff der Eingangstür des Andaluca legte.
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