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Jenna und Luc 1 - Das Ende der Stille
Verfasser: Collin Spark (1)
Verlag: Eigenverlag (21086)
VÖ: 15. September 2021
Genre: Romantische Literatur (25145)
Seiten: 357
Themen: Beziehungen (2227), Football (226), Freundschaft (2372), Rollstuhl (85), Sportler (442), Unfälle (1278)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Auf dem Höhepunkt seines erfolgsverwöhnten Lebens erleidet der Footballspieler Luc einen Unfall, in dessen Folge er im Rollstuhl sitzt. Die Öffentlichkeit wendet sich schnell von ihm ab. Finanziell geht es ihm noch gut.
Bis ein windiger Manager ihn um sein Geld bringt.

Luc ist am Ende und allein. Sein Leben scheint keinen Sinn mehr zu haben.

Die einzige, die immer zu ihm gestanden hat, ist Jenna. So ist sie auch dieses Mal an seiner Seite und kämpft um sein Leben und um seine Liebe.

Doch für Luc ist Jenna nicht mehr, als eine Freundin.

Als beide am tiefsten Punkt angelangt sind, erfahren sie von einer Möglichkeit, wie alles wieder gut werden könnte.

Das Schicksal scheint eine Tür geöffnet zu haben.

Doch das Glück ist zerbrechlich.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Collin Spark für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Collin Spark gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Guten Morgen Ricci. Ich konnte nicht schlafen ...«, sie bemerkte, dass die Tür noch zugesperrt war.
     Ricci hielt ihr den Schlüssel vor die Nase. »Noch nicht ganz wach?«
     Sie lächelte. Während Ricci aufschloss, blickte sie an der Buchsbaumhecke entlang, die vor den Schaufenstern angelegt war. »Die müsste mal wieder geschnitten werden, das macht sonst keinen guten Eindruck.«
     Er presste die Lippen schmal zusammen. »Ich weiß. Aber ich finde niemanden. Der Gärtner, der das immer macht, ist krank geworden ...« Er sah Jenna mit seinem Dackelblick an.
     »Schon gut.« Sie hob die Hände. »Ich erledige das gleich.«
     »Du bist ein Schatz Jenna.« Zufrieden stolzierte Ricci voran, Jenna trabte hinterher.
     Die Luft drinnen war warm und abgestanden. Wie jeden Morgen marschierte sie als Erstes zum Hintereingang und öffnete die Tür, um zu lüften. Die Bezahlung im Andaluca war miserabel, aber der Laden lief gut und ihr Arbeitsplatz war sicher. Dank der Trinkgelder von großzügigen Kunden konnte sie überleben. Ricci war ein strenger Boss, aber gerecht und er war für seine Leute da. Nur einmal war er ungenießbar, vor drei Monaten, als José sich von ihm getrennt hatte. Inzwischen hatte Ricci aber einen neuen Freund und war wieder der Alte. Jenna hätte es schlimmer treffen können.
     »Wir haben heute Vormittag eine Frühstücks-Reservierung Jenna.« Ricci stand mit dem dicken Buch, in dem Vorbestellungen eingetragen waren, vor ihr. »Wer hat das denn gestern eingetragen?«
     »Seit wann hast du eine Brille?«, unterbrach sie ihn.
     »Ich käme auch ohne Brille klar, es ist nur ...« Ricci zog die schmale Lesebrille von der Nase und ging näher an das Buch heran. »Elf Leute von Urban Outfitter aus der 5th.«
     »Oh, die waren doch vor Kurzem schon einmal da. Die waren nett. Und es gab ordentliches Trinkgeld.« Jenna ging näher heran und spähte in das Buch. »Wer wird sie bedienen?«
     »Hm.« Ricci faltete den Dienstplan auf und legte ihn auf den Tisch. »Es ist wohl noch niemand eingeteilt, wie ich das sehe. Na super! Die haben klare Erwartungen, das haben wir beim letzten Mal erlebt. Wir brauchen dringend jemanden, der nur für sie eingeteilt ist.« Es war kaum eine viertel Stunde nach sechs Uhr morgens und Ricci war schon wieder ein Nervenbündel. »Wenn sie schon das zweite Mal buchen, dann kann das ein Stammkunde werden.«
     »Aber so viel verdienen wir doch am Frühstücksgeschäft auch wieder nicht Ricci«, wendete Jenna ein, eigentlich, um ihn etwas zu beruhigen.
     »Ach ja?« Er fuhr sich mit den Fingern durch die Haare.
     Jenna amüsierte es, wenn er sich so schnell aufregte. Allerdings wusste sie auch, dass das schnell übel ausarten konnte.
     »Oberflächlich betrachtet kann das schon stimmen, Jenna. Wir verdienen vielleicht zehn Dollar pro Kopf. Elf Leute kommen zu uns zum Frühstück, das wären 110 Dollar. Wenn sie einmal in Monat kommen, sind das 1320 Dollar im Jahr.« Er sah sie mit großen Augen an. »1320 Dollar, das hört sich schon anders an, oder? Aber warte ab, die Rechnung geht noch weiter. Wenn nur einem Gast das Frühstück und die Atmosphäre hier gefällt, kommt er sicher auch mal abends zwei Cocktails trinken. Damit verdienen wir nach Abzug aller Kosten mit einfachen Drinks ebenso zehn Dollar an ihm und haben nicht den Aufwand in der Küche, das meinst du doch, oder?«
     Jenna nickte stumm.
     »Okay. Rechnen wir weiter. Von den elf Leuten, die beim Frühstück da waren, kommt nicht nur einer, sonden fünf abends auf einen Drink zu uns. Zack, fünfzig Dollar in der Tasche. Das machen die 5 Typen an nur 50 Tagen im Jahr, macht 2.500 Dollar im Jahr mit 5 Gästen - und jetzt kommt’s Jenna: Es wird nicht bei den fünf Leuten bleiben, die an 50 Abenden auf einen Drink vorbei kommen. Es wird sich herumsprechen und von den einhundert Mitarbeitern werden bald dreißig abends bei uns sitzen. Na, klingelt es? Dreißig mal 500 sind 15.000 Dollar im Jahr.« Ricci grinste zufrieden. »So wird aus einem anstrengenden Frühstück, an dem wir 10 Dollar pro Person verdienen, nach einem Jahr ein Zusatzgeschäft von 15.000 Dollar.« Er schlug energisch in die Hände. »Und jetzt lass uns anfangen. Geh du in die Küche und bereite schon einmal alles soweit vor, ich werde sehen, wen wir ganz schnell noch zum Frühdienst herbekommen.« Er tippte auf dem Display seines Handys und beachtete Jenna nicht mehr.

***


Eigentlich war Jenna um vier am Nachmittag durchaus noch fit. Selbst an Tagen wie diesem, nachdem sie zehn anstrengende Stunden im Andaluca hinter sich gebracht hat, fühlt sie sich normalerweise nicht so, wie an diesem Tag. Kein Wunder, dachte sie, nachdem Paris mich die halbe Nacht um den Schlaf gestöhnt hat.
     Autos hupten, Radfahrer schlängelten sich durch den Stau und Menschen huschten telefonierend durcheinander. Sie mochte dieses Seattle, alles war so voller Kraft und Elan in dieser Stadt, die niemals zu schlafen schien und in der die Menschen dennoch immer irgendwie gut gelaunt waren. Sie ging langsam, achtete auf den Verkehr und überlegte, ob sie Emilios Einladung zu der Party heute Abend vielleicht doch annehmen sollte. Heute Morgen hatte sie ziemlich erschrocken reagiert und sofort abgelehnt. Kein Wunder, sie war unausgeschlafen und sauer gewesen. Aber nun, zehn Stunden später, kam es ihr wie ein kleines Wunder vor, dass nach all den Jahren plötzlich ein Typ auftauchte, der sie zu einer Party einlud, auf der ausgerechnet auch Luc sein würde. Sie hatte niemals damit gerechnet, den Schwarm ihrer Teenager-Zeit eines Tages wiederzusehen. An ihn gedacht hatte sie zahllose Male, das schon. Immerhin war damals aus ihrer Kinderschwärmerei eine handfeste Verliebtheit geworden. Eigenartigerweise hat Luc damals ihre Gefühle nie erwidert. Sie hatte es ihm zwar nie offen gestanden, dass sie über beide Ohren in ihn verliebt war, aber sie war der Meinung gewesen, dass er es gemerkt haben musste und es sein Job gewesen wäre, sie zu fragen, ob sie miteinander gehen wollten.
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