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The Cavaliers 1 - Mr. Never-Ever
Verfasser: Lisa Torberg (29)
Verlag: Eigenverlag (21083)
VÖ: 15. September 2021
Genre: Romantische Literatur (25143)
Seiten: 296 (Taschenbuch-Version), 284 (Kindle-Version)
Themen: Journalisten (1177), UNO (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
♥ The Cavaliers. Atemberaubend sexy und scharf wie Chili. Kurz gesagt: Hot as Hell. ♥

Clive Atkinson arbeitet in Genf für die Vereinten Nationen. Er geht in seinem Job auf, nur gelegentlich gönnt er sich einen One-Night-Stand vom Flirt bis zum Sex, nie darüber hinaus. Bis er über sein weibliches Pendant stolpert
Die Journalistin Janet Thompson ist zwar blauäugig und blond, aber vom Barbie-Klischee eine Galaxie entfernt. Die Überholspur gehört ihr. Ihre Kollegen können lediglich ihre Rückseite bewundern, als sie im europäischen UN-Headquarter akkreditiert wird. Karriere ist alles, Männer nur ein gelegentlicher Zeitvertreib. Und so verwirrend dieser superheiße Clive auch ist mehr als eine Nacht ist nicht drin!
Lesermeinungen (5)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

(aus Kapitel 2)


Janet Thompson spürte, wie die Luft aus ihrem Körper wich. Zum Glück hatte sie den ihr zugewiesenen Platz an dem Besprechungstisch bereits erreicht und konnte sich unauffällig mit den Fingerspitzen auf der Tischplatte abstützen und zugleich langsam auf den Stuhl sinken lassen. Sie richtete ihre Beine rechtwinkelig und parallel aus, sodass die Schuhsohlen fest auf dem Boden standen, und presste die Knie zusammen. Ersteres, um ihre Aufregung in den Griff zu bekommen. Es war ja generell nicht alltäglich, dass man einen neuen Job begann, aber in diesem besonderen Fall handelte es sich ja nicht um irgendeinen, sondern den, auf den sie seit vielen Jahren hingearbeitet hatte. Genau genommen seitdem sie dem Nomadenleben mit ihrer Familie durch den Schulabschluss der International School und dem Erreichen ihrer Volljährigkeit ein Ende gesetzt hatte. Schon mit zwölf - damals war ihr Vater Botschafter in Kolumbien - hatte sie gewusst, dass sie Journalistin werden wollte. Zwei Jahre darauf wurde Dad nach Israel versetzt und sie hatte in diesem von internen Konflikten dominierten Staat gelernt, wie sehr tief verwurzelter uralter religiös bedingter Hass das Leben vieler Menschen in absolut falsche Bahnen lenken konnte. Nach der Zeit in dem südamerikanischen Land, in dem Drogenkartelle die Politik maßgeblich beeinflussen, gab ihr diese Erkenntnis einen Kick. Daraus entwickelte sich der Wunsch, später nicht nur über die UN und die Projekte der mächtigsten länderverbindenden Vereinigung der Welt zu berichten, sondern für die Vereinten Nationen zu arbeiten. Die Tatsache, dass sie es geschafft hatte und erst jetzt wirklich glauben konnte, erklärte ihre Augenringe nach der schlaflosen Nacht, die hinter ihr lag.
     Doch die weichen Knie verdankte sie ausschließlich ihm. Clive Atkinson. Dem Mann, dem sie seit ihrem etliche Monate zurückliegenden zufälligen Aufeinandertreffen auszuweichen versuchte - und sich dennoch schon mehrmals in seinem Bett wiedergefunden hatte. Wie dumm von ihr! Bereits beim ersten Mal hatte sie gespürt, dass er ihr gefährlich werden konnte. Damals, als sie am Morgen nach einer langen Nacht bei einem ausgiebigen Frühstück viel gelacht und sich unterhalten hatten, als ob sie sich schon Jahre kennen würden, hätte sie die proverbiale Reißleine ziehen sollen. Doch was bei den Männern vor ihm problemlos geklappt hatte, hatte sich bei ihm als Ding der Unmöglichkeit herausgestellt. Sobald er sich in ihrer Nähe befand, setzte ihr Urteilsvermögen aus, die Vernunft verabschiedete sich, und der Wunsch, sich noch ein letztes Mal von ihm verzaubern und sich mit und von ihm in stratosphärische Höhen eines Orgasmus katapultieren zu lassen, die sie niemals zuvor erlebt hatte, nahm überhand. Jedes einzelne Mal. Janet seufzte unhörbar auf - zumindest dachte sie das. Denn ihr Laut schien plötzlich der einzige in dem Meetingraum, in dem schlagartig Stille eingekehrt war.
     »Ms. Thompson, es freut mich, dass Sie die neuen Stühle offenbar genauso sehr zu schätzen wissen wie ich.«
     Janets Kopf schnellte hoch, ihre Augen suchten die des Mannes, der gesprochen hatte. Sie spürte die Röte, die ihr Gesicht überzog. Um sich nicht komplett zu blamieren, versuchte sie sich in einer Kombination aus Lächeln und Nicken. Sie schluckte, ohne den Blick abzuwenden. Erst dann vertraute sie ihrer Stimme.
     »Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal in diesem Raum gewesen zu sein, aber wer auch immer diese Stühle ausgesucht hat, hat einen guten Job gemacht.«
     Rundum setzte leises Lachen ein. Himmel, welch ausgemachter Blödsinn! Sie war Journalistin und von Berufs wegen redegewandt. Was für ein schrecklicher erster Eindruck!
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