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Decoded Love
Verfasser: Lina Jacobs (12)
Verlag: Doderer (7)
VÖ: 21. August 2021
Genre: Romantische Literatur (25143)
Seiten: 276 (Taschenbuch-Version), 191 (Kindle-Version)
Themen: Brüder (1110), Geheimnisse (4922), Jugendliebe (376), Schottland (685), Testament (125), Verschwinden (2261), Wiedersehen (1698)
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lina Jacobs für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lina Jacobs gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Aha.« Ich sah mich im Raum rum. »Eure Möbel sehen nicht billig aus.«
     »Wir gehören eben zum arbeitenden Volk«, sagte Paul arrogant.
     Arbeitenden Volk? Ich meinte, in meiner Kehle Galle zu schmecken. Zorn erfasste mich. Seiner Überheblichkeit würde ich einen gehörigen Dämpfer verpassen.
     »Erzähl mir nicht, dass nur du zum arbeitenden Volk gehörst.« Ich lehnte mich vor, um ihn genau zu fixieren. »Ich verrate dir mal was. Jeden Tag riskieren wir unser Leben, der Feind lauert überall. Und du willst mich zum faulen Schwein degradieren?«
     »Nein, ich ...«, setzte mein Bruder verwirrt an.
     »Noch heute herrscht Ausnahmezustand in manchen Regionen in Afghanistan«, fuhr ich ihm unerbittlich ins Wort. »Du hast keine Ahnung von der Welt da draußen. Keine Ahnung, zu was ein Mensch fähig ist, um anderen Menschen etwas Böses anzutun.«
     In der Küche war es totenstill. Man hätte eine zu Boden fallende Stecknadel hören können. Paul senkte betroffen den Blick. Eigentlich hatte ich nichts von Afghanistan erzählen wollen, doch seine Arroganz trieb mich zur Weißglut.
     Ami starrte mich fassungslos an. An ihrer linken Wange lief eine einzelne Träne hinunter. Dieses Bild hatte eine fesselnde Wirkung auf mich. Für einen Weile trafen sich unsere Blicke. Ami verfügte über eine Empathie, die mich in der Vergangenheit oft verblüfft hatte. Doch das hier waren meine Dämonen, die ich ganz allein bekämpfen musste. Sie konnte sich ihr Mitgefühl also sparen.
     Ich hatte mit meinem Entschluss nichts anders gewollt, als ich zur Armee gegangen war, um eine Offizierslaufbahn anzustreben. Ich war ein Befehlshaber, der für seine Truppen in der Krisenzeit den Fels in der Brandung verkörperte. Dazu war ich schließlich ausgebildet worden. Ich wandte den Blick ab. Anteilnahme suchte und brauchte ich nicht. Meinen Emotionsschalter stellte ich geschwind auf Werkseinstellung zurück.
     »Habt ihr ein Gästezimmer? Oder soll ich mir eine Pension suchen?« Damit war das Thema Krieg abgehakt.
     Paul räusperte sich. »Du kannst drüben im Anbau schlafen, wenn du willst. Ami wird dir noch Handtücher und Bettwäsche bringen.«
     Dass Ami ihn erneut mit einem ärgerlichen Blick musterte, amüsierte mich ungemein. O ja, ich würde sie dementsprechend empfangen. Mir brannten nämlich so einige Fragen auf der Seele.
     »Falls dich das interessiert«, fuhr Paul fort, »dein Motorrad steht noch im Schuppen. Vater hat es niemals weggegeben.«
     Das war doch mal eine erfreuliche Nachricht. »Echt jetzt? Die Harley existiert noch?«
     Paul nickte. »Ich habe sie abgedeckt - war Vaters Wunsch, nicht meiner.«
     Dass mein Bruder nicht einen Gedanken an mein Eigentum verschwendete, war schlüssig. Wie kam ich allerdings dazu, dass Vater ernsthaft an mich gedacht hatte? Meine Verwunderung hielt ich nach außen hin lieber an der kurzen Leine und wies auf die Tür neben der großen Küchenzeile. »Ich nehme an, dass dort mein Schlafplatz ist?«
     »Ja.« Paul stand auf, und Ami räumte schweigend die Teller vom Tisch.
     Als sie mir den Rücken zuwandte, betrachtete ich ihren wohlgeformten Hintern. In der Jeans sah er zum Anbeißen aus. Ich verlagerte mein Gewicht und setzte mich gerade hin. Dass ich in der weiten Tarnhose ein Spannungsgefühl im Schritt bemerkte, war schon eine Kunst für sich. Offensichtlich fuhr mein männliches Ego immer noch auf Ami ab. Paul räusperte sich vernehmlich. Eigentlich war es mir einerlei, dass er neben mir stand, während ich den Hintern seiner Freundin betrachtete. Dennoch wandte ich den Blick ab, grinste ihn an und stand auf. »Ich gehe mich dann mal frisch machen.«
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