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Anni und der Satan 2 - Höllische Bedrohung
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (30)
Verlag: Edition Autorenflüsterin (100) und Eigenverlag (21083)
VÖ: 12. September 2021
Genre: Fantasy (14260)
Seiten: 332 (Taschenbuch-Version), 248 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (1122), Bedrohung (512), Dämonen (1118), Hölle (144), Teufel (271)
Reihe: Anni und der Satan (2)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Nach mehreren vergeblichen Versuchen und meinem Insistieren, den Flug abzubrechen, gab er auf. Ich wollte nicht riskieren, dass er sich bei diesen gefährlichen Flügen verletzte. Er brachte mich wieder zum Fuß des Throns zurück und setzte mich bei den anderen ab.
     »So funktioniert es also nicht, Mist. Ouzza, dann musst du versuchen, mich da raufzubringen. Vielleicht sind deine Chancen als Höllengeschöpf größer.«
     Der gefallene Engel zögerte ein wenig, dann nickte er. Nachdem es seine Idee gewesen war, konnte er sich nicht drücken, auch wenn er offensichtlich Angst hatte. Er nahm mich in die Arme und flog mit mir in die Höhe. Auch jetzt loderten die Flammen ein Stück weit auf, aber nicht so stark und so wild wie bei Draco. Tapfer kämpfte Ouzza sich durch die Flammenzungen und kam dabei nahe genug an den Thron heran, sodass ich mich mit einem kleinen Sprung auf die Sitzfläche werfen konnte.
     Kaum war ich sicher gelandet, drehte Ouzza ab und flog wieder nach unten. Ein paar seiner Federn waren angesengt und die Flügel stanken nach verbranntem Haar. Armer Kerl, aber anscheinend war ihm sonst nicht viel passiert. Ich beobachtete, wie Giorgio und Stephen ein paar kleinere Flammen auf seinen Flügeln ausschlugen. Er wedelte mehrmals damit auf und ab, dann strahlte er mich von unten bewundernd an.
     »Wahnsinn, Anni, du siehst verdammt groß und mächtig auf diesem Thron aus. Fast so riesig und beeindruckend wie Satan.« Das kam von Spartakus, die anderen stimmten ihm eifrig zu.
     Merkwürdig, ich selbst kam mir überhaupt nicht größer oder beeindruckender vor. Die Sitzfläche, auf der ich jetzt aufrecht stand, war gigantisch, ich fühlte mich wie auf einer riesigen Tanzfläche. Die Armlehnen erhoben sich ein Stück über meinem Kopf, die Vipern drehten langsam ihre Häupter zu mir und versuchten, mich mit ihren Zungen zu berühren. Erst versuchte ich, ihnen auszuweichen, aber dann ließ ich zu, dass sie mit den gespaltenen Spitzen über meinen ganzen Körper strichen. Das war nicht unangenehm, im Gegenteil. Es fühlte sich an, als ob sie mich streichelten und mir dabei eine Menge Energie übertrugen. Ich fühlte, wie mich ein Teil ihrer Macht durchströmte.
     Der Kobrakopf oberhalb der Lehne neigte sich nach unten und stieß an meinen Rücken. Ich taumelte ein wenig, weil es ein harter Schlag gewesen war, drehte mich um und sah mich der gigantischen Schlange gegenüber. Kurz zuckte ich zusammen, zwang mich aber, ruhig stehenzubleiben, während auch die Zunge der Kobra gründlich über meinen Körper fuhr. Sie berührte alle nicht von Kleidung bedeckten Stellen, und es fühlte sich ebenfalls gut an.
     »Die Lieblinge Satans haben dich als seinen Stellvertreter anerkannt«, rief mir Ouzza von unten zu. »Es ist alles bestens. Das war ihre Begrüßung.«
     Auf einmal spürte ich, dass ich wirklich wuchs, größer wurde - oder der Thron schrumpfte. Jedenfalls schienen sich unsere Ausmaße einander anzupassen. Immer noch stand ich auf der Sitzfläche, aber die Armlehnen waren nicht mehr über mir, sondern neben mir und ich konnte mich bequem an das Rückenteil anlehnen.
     Eine der Vipern kam ganz nah zu meinem Gesicht und fixierte mich mit ihren herrlichen, dunkelroten, glänzenden Augen. Unwillkürlich hob ich die Hand, aber nicht, um sie zurückzuweisen, im Gegenteil. Ich hatte den Eindruck, dass das eine freundliche Annäherung war, deshalb streichelte ich vorsichtig über ihre Nase. Dabei entstand ein leichter telepathischer Kontakt zwischen uns.
     »Vertreter Satans, sei willkommen. Wir bitten dich, unseren Herrn und Gebieter schnellstmöglich zu finden und zurückzubringen.« Laut und deutlich hörte ich die Stimme mit einem leicht zischenden Unterton in meinem Kopf.
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