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Anni und der Satan 2 - Höllische Bedrohung
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (30)
Verlag: Edition Autorenflüsterin (100) und Eigenverlag (21083)
VÖ: 12. September 2021
Genre: Fantasy (14260)
Seiten: 332 (Taschenbuch-Version), 248 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (1122), Bedrohung (512), Dämonen (1118), Hölle (144), Teufel (271)
Reihe: Anni und der Satan (2)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Von dem höllischen Haken, der dabei natürlich nicht fehlte, sprach er nicht. Und er wurde auch nie danach gefragt, ganz im Gegenteil. Sobald die Kleingangster hörten, dass sie weitermachen durften wie auf der Erde, aber ohne so lästige Dinge wie Polizei, Razzien, Gefängnisse und ähnliches, waren sie Feuer und Flamme für sein Angebot und stimmten eilig zu, bei uns einzuziehen. Daher hatten wir in letzter Zeit einen durchaus ansehnlichen Bevölkerungszuwachs erlebt. Oft wurde er von Giorgio oder Stephen bei seiner Propagandaarbeit unterstützt. Zusammen waren sie sehr erfolgreich und konnten der oberen Abteilung etliche nicht ganz so brave Seelen abspenstig machen, die sonst sicher Gnade erhalten hätten, wenn sie sich niederwarfen. Aber Dank Ouzza kamen sie gar nicht bis vors Himmelstor, er fing sie ein Stück davor ab, umgarnte sie mit Versprechungen und schleppte sie gleich nach unten, bevor sie noch weiter über seine Angebote nachdenken oder sich die Versprechen der Gegenseite anhören konnten.
     Außerdem konnte ich mich an keinen Auftrag Satans erinnern, bei dem wir versagt hatten. Am liebsten hätte ich mich erst einmal direkt an Ouzza gewandt und nachgefragt, was diese Show darstellen sollte, aber das wäre mir als grobe Respektlosigkeit ausgelegt worden. Das konnte und wollte ich nicht riskieren. Der Höllenherrscher war sehr eigen, wenn es um seine Autorität ging, ihm und nur ihm war Ehrerbietung zu erweisen, das machte er uns immer wieder deutlich. Also wandte ich mich direkt an ihn.
     »Ouzza ist also der Grund, warum wir hier sind, Satan? Was ist los mit unserem Lieblings-gefallenen-Engel, eure Ungnaden?«
     Satan hatte sich mittlerweile ausgiebig amüsiert und war endlich bereit, uns die großen Neuigkeiten mitzuteilen. »Hört gut zu, denn es ist von immenser Bedeutung für euch alle: Ouzza ist vor mir erschienen und hat mich gebeten, geradezu angefleht, dass er ganz offiziell unter dein Kommando gestellt wird, Anni. Du sollst seinen teuflischen Rang komplett übernehmen. Angeblich befolgt er seit der Gründung der Special-Höllen-Agents sowieso ausschließlich deine Befehle. Das möchte er jetzt für immer und unwiderruflich in den höllischen Annalen festgelegt haben.«

***

DER THRON SATANS


Am dritten Tag, als wir wieder fast stumm, aber sehr zielstrebig, dahinmarschierten, erschien von einer Sekunde auf die andere der gesuchte Thron Satans vor uns.
     Eine beeindruckende Erscheinung war er allemal. Er war riesig, stand auf vier hohen Beinen, deren Enden in Bestienpfoten mit Klauen ausliefen, die Sitzfläche sah aus wie eine gigantische Truhe. Die Armlehnen waren hoch und geschwungen, Vipernköpfe standen nach außen davon ab. Sie waren anscheinend lebendig oder wenigstens halb lebend, denn sie zischten, und ihre gespaltenen Zungen bewegten sich aus den Mäulern ein und aus, während der Rest ihrer Körper im Thron festgewachsen war. Die Rückenlehne des Throns war riesig, breit und hoch. Sie war über und über mit Schnitzereien verziert, die alle das Gesicht Satans mit verschiedenen Mienen zeigten. Sehr naturgetreu getroffen, dachte ich bei mir. Ganz oben über der Lehne erhob sich ein Kobrakopf mit abgespreizten Seitenlappen. Auch dieser Kopf war lebendig, denn auch da züngelte eine gespaltene Zunge aus dem Maul. Der ganze Thron wurde von einer leichten, durchsichtigen Flammenschicht eingehüllt, die jetzt kurz und heftig aufloderte, als wir uns näherten.
     »Donnerwetter, nicht schlecht«, murmelte ich vor mich hin, während ich den Kopf in den Nacken legte, um mir das Teil genauer anzusehen. Die Sitzfläche war weit über unseren Häuptern und ich versuchte, mir den Höllenfürsten darauf sitzend vorzustellen. Dabei lief mir ein Schauder über den Rücken.
     »So, gefunden haben wir ihn. Und jetzt?«, sinnierte ich vor mich hin.
     »Du solltest den Thron einnehmen, darauf Platz nehmen«, schlug Ouzza vor.
     Ich starrte ihn entsetzt an. »Da darauf soll ich mich setzen? Mitten in die Flammen? Also ehrlich ...«
     »Doch, doch«, beharrte er und fixierte mich eindringlich. »Als Stellvertreter Satans solltest du seinen Platz einnehmen können, so lang er nicht in der Hölle anwesend ist. Die Flammen müssten dich eigentlich respektieren und akzeptieren.«
     »Bist du dir da ganz sicher?« Sehr überzeugend hatte er nicht geklungen. Von meinen bisherigen Erfahrungen in der Hölle wusste ich, wie schmerzhaft auch kurze Begegnungen mit den Flammen waren.
     Statt einer Antwort zuckte er nur mit den Achseln. Er wusste es also nicht genau. Überraschenderweise kam ihm Chuckie zu Hilfe.
     »Anni, ich meine auch, dass du es versuchen solltest. Wenn wir nur hier unten stehen, werden wir nie etwas erfahren oder eine Karte und ein magisches Buch finden. Dass wir den Thron so schnell und ohne große Hindernisse gefunden haben, zeigt doch eigentlich, dass das im Sinne Satans ist. Wir können davorstehen, die Flammen berühren uns nicht. Wenn sie uns für Eindringlinge halten würden, würden sie uns vertreiben, oder? Also sind wir - vor allem du - zumindest nicht unerwünscht.«
     Hm, da war ich mir gar nicht so sicher ... Aber andererseits hatten die beiden natürlich recht. Nur hier herumzustehen und nach oben zu starren, würde uns keinen Schritt weiterbringen.
     »Und wie soll ich da raufkommen? Soll ich an den Beinen hochklettern, oder was?« Insgeheim erschauderte ich, wenn ich an so eine Kletterpartie dachte.
     Ouzza schüttelte den Kopf. »Draco soll dich hochfliegen und auf der Sitzfläche absetzen.«
     Das klang vernünftig. Gesagt, getan, Draco nahm mich in seine Arme und schwang sich in die Luft. Dann näherte er sich dem Thron. Genauer gesagt, er wollte sich dem Thron nähern, aber es gelang ihm nicht, nahe genug heranzukommen, um mich gefahrlos abzusetzen. Sobald er eine gewisse Distanz unterschritt, loderten die Flammen wie wild auf und versperrten ihm mit wütendem Fauchen den Weg.
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