Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.054 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »emily323«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Diese Frauen
Verfasser: Ivy Pochoda (1)
Verlag: ars vivendi (51)
VÖ: 31. August 2021
Genre: Kriminalroman (8908)
Seiten: 356 (Gebundene Version), 279 (Kindle-Version)
Themen: Frauen (921), Frauenmord (74), Leichen (2492), Los Angeles (412), Serienmörder (1050)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
2,00 (80%)
1
20%
2
60%
3
20%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 5 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Mehrere weibliche Leichen werden in einem berühmt "berüchtigtem " Bezirk in L.A. gefunden. Die Ermittler ermitteln mit voreingenommenen Scheuklappen. Erst 15 Jahre später, nach einem weiteren Mord, wird eine junge Ermittlerin auch im "Bezirk lebend", auf die Morde aufmerksam und bringt Licht in die Taten.
Lesermeinungen (5)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. September 2021 um 14:14 Uhr (Schulnote 1):
» "Diese Frauen" wurden durch die Umstände zur Prostitution gezwungen und dann mussten sie sterben. Die Mordserie entlang der Western Avenue in Los Angeles fand nicht so viel Beachtung, denn es ging ja um „diese Frauen“. Die Serie hörte nach einer Weile auf und nun gibt es wieder Tote und wieder interessiert sich das LAPD nicht sonderlich für diese Toten. Doch Detective Esmerelda Perry will den Mörder dingfest machen.
Dieser Roman behandelt nicht nur einen spannenden Kriminalfall, sondern übt auch Gesellschaftskritik, denn „diese Frauen“ sind für die meisten scheinbar nichts wert, sie haben es wohl nicht anders verdient. Doch Essie will, dass auch diese Frauen zu ihrem Recht kommen. Sie will, dass der Mörder bestraft wird. Es ist ihr egal, dass die Kollegen sie belächeln und es ihr nicht einfach machen.
„Diese Frauen“ waren Respektlosigkeit, Rassismus und Gewalt ausgesetzt und am Ende waren sie tot. Es ist erschreckend, was sie alles ertragen mussten und niemand hatte ein offenes Ohr für sie.
Es ist nicht ganz einfach sich in diese Geschichte hineinzufinden, doch dann kommt der Punkt, an dem man das Buch einfach nicht mehr weglegen kann. Die Sprache der Autorin ist dem Milieu angepasst. Dieses Buch ist keine Wohlfühllektüre. Die Geschichten der Frauen gehen unter die Haut und haben mich wirklich berührt. Lesenswert!«
  8      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 19. September 2021 um 15:02 Uhr (Schulnote 2):
» ungewöhnliches Buch mit aktuellem Thema

Detective Esmeralda - Essie - Perry arbeitet bei der Sitte in Los Angeles und geht einem Fall von brutal ermordeten Frauen nach, den außer ihr niemanden zu interessieren scheint. Die Frauen gingen keinem normalen Beruf nach - sie waren Prostituierte und dadurch für die Ermittlungen weniger interessant bis vernachlässigbar. Essie wird von ihren Kollegen oft nicht ernstgenommen, dennoch verfolgt sie akribisch jede Spur, die sich ihr bietet.

Was zunächst wie eine Kriminalgeschichte klingt, begegnet dem Leser als Biographie von fünf Frauen, die Opfer, Betroffene, Mütter und Freundinnen sind. Die Autorin wechselt die Perspektive, man lernt die Frauen allmählich kennen. Die Geschichten der Prostituierten sind berührend und regen zum Nachdenken an. Die Lebenswege der Frauen sind ebenso unterschiedlich wie ihre Beweggründe für ihren Beruf. Sie alle lieben das Leben und erwarten so viel mehr als es ihnen bietet. Die Art, wie das LAPD mit dem Tod der Frauen umgeht, macht bewusst, wie grausam es ist, wenn man am Rande der Gesellschaft existiert und nicht den Normen entspricht. Die Welt, in der sich die Opfer bewegen ist gefährlich und das Leben nimmt viel mehr von ihnen als es gibt. Die Ermittlerin steht allein in dieser Welt mit ihrem Gerechtigkeitssinn. Die Morde und die Geschichte der Opfer bewegen sich durch die Story, als Leser taucht man in das Leben der Frauen ein. Ich konnte mich sehr gut mit Essie Perry identifizieren.

Durch den Wechsel der Perspektive dauert es seine Zeit bis man sich in die Geschichte hineinfindet. Die Gesellschaftskritik klingt in diesem Buch ebenso an wie die Mahnung sich eine objektive Meinung zu bilden und ein Opfer nicht für seinen Lebensstil zu verurteilen.

Das relativ düstere Cover lässt keinen Zweifel daran, um welche Frauen es sich handelt. Die Bedeutung der Taten für die Angehörigen kommt sehr gut zur Geltung - dem Täter wird so wenig Aufmerksamkeit wie möglich gewidmet. Dieses außergewöhnliche Buch von Ivy Pochoda war für mich eine Bereicherung. Ich gebe 4 Sterne.«
  14      0        – geschrieben von Gabriele Marina Jabs
Kommentar vom 18. September 2021 um 19:16 Uhr (Schulnote 2):
» Lecia, Dorians Tochter, ist seit 15 Jahren tot. Noch heute sucht die Mutter nach Spuren, kann nie akzeptieren, dass es keine einzige Verhaftung gab. Drei weitere Frauen wurden tot aufgefunden mit durchschnittener Kehle, eine Plastiktüte über dem Kopf – einfach abgelegt, weggeworfen irgendwo an der Western Avenue in Los Angeles.

Auf Dorians Heimweg Blaulicht – die Straße abgesperrt – geht es wieder los? Dasselbe Muster, derselbe Täter? Ein Serienkiller, der pausiert hat? Die Polizei hat damals nichts oder nicht viel unternommen, hat eher weggeschaut denn zugehört. Warum? Weil es Latinos waren, Schwarze? Wegen ihrer Hautfarbe? Weil es diese Frauen waren an den Straßenecken, die sich ihren Freiern anboten, sich verkauften? Wer hat davon gewusst, wessen Ordnung musste aufrecht erhalten werden? Diese Frauen, die reizten, lachten und starben…

„Diese Frauen“ und deren Umfeld sind nicht auf Rosen gebettet. Sie sind in einer Stadt, in der es sich durchaus gut leben lässt, aber sie müssen eher ums Überleben kämpfen, können es sich nicht unbedingt aussuchen, wie sie ihre Brötchen verdienen. Jung und schön und sexy sind sie, diese Frauen. Ihre Körper bieten sie an, was sollen sie auch sonst tun? Sie haben keine Perspektive und einmal hier drin in dieser Endlosschleife ist ein Entkommen schier unmöglich.

Ivy Pochoda berichtet über und von diesen Frauen und deren Mütter, deren Umfeld. Aus verschiedenen Blickwinkeln gibt die Autorin einen Einblick in das Leben aus Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. Zunächst war ich ein wenig irritiert, wusste nicht, wohin diese Geschichte führen mag. In fünf Teilen kommt der Leser den Frauen näher, die auf unterschiedliche Art mit den Verbrechen in Verbindung stehen. Die Rolle der Männer schwingt eher im Hintergrund mit, die der Polizei ist mit Essie Perry auf unkonventionelle Weise besetzt.

Ein Roman, der auf eine eher leise, aber dennoch kritische Art die Gesellschaft durchleuchtet. Ein Wissen um das, was nicht sein darf, weil es die mühsam nach außen hin geschaffene Ordnung ins Wanken bringen, ein Chaos veranstalten würde. Es geht um Liebe und sehr viel Hass, um Verrat und Eifersucht und nicht zuletzt um Wahn und Verblendung.

Das Cover zeigt eine dieser Frauen, sehr klischee- aber durchaus glaubhaft abgebildet. Die Farbgebung, dieses dramatische Rot auf schwarzem Hintergrund, passt sich dem gut an und dazu die weiße Schrift bilden ein perfektes Ganzes – ich bin sehr angetan.

Ivy Pochoda hat mit „Diese Frauen“ einen Roman vorgelegt, der mit seinen thrillerähnlichen Elementen und gut gezeichneten Charakteren nach anfänglichen Längen immer fesselnder wird. Eine spannende Reise, eine interessante Story, die ich gerne gelesen habe und auch gerne weiterempfehle.«
  16      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 17. September 2021 um 9:06 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:

In Los Angeles werden mehrere Frauenleichen gefunden, doch keiner interessiert sich sonderlich dafür, gerade auch das LAPD. Sie werden auch nahezu despektierlich diese Frauen genannt. Hier werden die Geschichte von fünf dieser Frauen erzählt, die durch die Verbrechen verbunden sind. Da sind nicht nur die Opfer sondern auch Detektive Esmeralda Perry, die den Spuren des Killers folgt.

Meine Meinung:

Ich habe ganz schön gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen, weil ich zunächst auch den Schreibstil arg gewöhnungsbedürftig fand. Als ich mich durch den Anfang gekämpft hatte und an den Stil gewöhnt hatte, fing die Geschichte an mir zu gefallen. Das Buch ist ein Mix aus Roman und Thriller, nicht mega spannend aber äußerst interessant. Die Protagonisten fand ich im Laufe des Buches immer interessanter und auch die Story war gut.

Fazit:

Hat mir gut gefallen«
  9      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 11. September 2021 um 17:48 Uhr (Schulnote 3):
» Gesellschafts-Denk-Muster in Frage gestellt?
Der erste Eindruck wird durch das Cover geschaffen. EIn farbenprächtiger rot-grün-schwarz gehaltener Einband. Der Titel: "Diese Frauen" ist sehr knapp gehalten und könnte als "stichpunkthaltig" bezeichnet werden. Im kleinen Untertext erfährt der Betrachter, für welchen weiteren Roman die Autorin: Ivy Pochada, steht. "Wonder Valley", dieser hat einen klaren Bezug zu den Lebensbesonderheiten des amerikanischen Westens. Zur weitern Erklärung findet sich das Emblem: "A Novel", überzetzt könnte es für das "Novum"-das Kleine" etc. verstanden werden. Also alles in Allem : die Herausforderung steht: Eine kurz dargestellte Neuigkeit...
Zum Inhalt:
In diesem Buch werden 7 Frauenschicksale erzählt.Es werden in Los Angeles, der Stadt der Engel- in den späten 90iger Jahren, mehrere Frauenleichen geborgen. Die männlichen Ermittler sehen die Fälle eher unkritisch und suchen die Täter mittels gesellschaftlicher "Scheuklappen". Die Auffindeorte sind endlang der Western Avenue. Einer etwa 44km langen 4-spurigen Hauptstrassse durch LA, verstreut. Diese "Ecke" ist bekannt für ihre dort stattfindene Protstitution. Also erscheinen für die Detectives, die Opferprofile klar. Diese Frauen haben ihren Tod durch ihre Lebensgestaltung selber herbeibeschworen. "Diese Frauen" ist die knappe Bezeichnung für alle weiblichen Wesen, die hier dieser Beschäftigung nachgehen.
15 Jahre später geschieht ein weiteres Verbechen. Die Mutter des Opfers, lässt den Beamten keine Ruhe. Sie emöchte, dass der Mörder ihrer Tochter gefasst wird. Zufällig erfährt Essie Perry- weiblicher Sergant, von der Suche und der Not der Mutter.
Es entfaltet sich vor den Augen der Leser ein vielfältig gefärbter Blick auf soziale, städtische Brennpunkte & auf die Menschen die dort leben.
Mein Leseeindruck:
Ich war sehr auf das Buch gespannt. Schon nach wenigen Zeilen war mir klar: dieses ist keine Lektüre für mal schnell zwischendurch. Das Geschehen zwischen den einzelnen Charakteren wird sorgfältig wiedergegeben. Besonders ist aber: die Umgebung, die Sinneseindrücke, Gedanken, Vorurteile & sich daraus ergebene Schlussfolgerungen. All Dieses, wird genau und bestimmt nicht "knapp oder stichpunkthaltig" erzählt.
Der Anspruch der Autorin gesellschaftliche Vorverurteilung und der menschliche Umgang mit "minderen Gesellschaftsgruppen" ist erwartungsgemäß einer der zentralen Punkte, fällt jedoch hinter den sensorischen Eindrücken zurück.

Ein Spannungsbogen:
ergibt sich aus dem gesellschaftlichem Umgang.

Grammatik & Schreibstil:
Die deutsche Übersetzung ist sehr gut. Durch die Nutzung der indirekten Rede, werden die Gedanken der Charaktere kommuniziert. In einigen Abschnitten erschien mir die Story etwas zu langatmig. Zumal ich mir den Hinweis auf dem Cover: A Novel, hier nicht als richtungsweisend empfunden habe.
Fazit: Ein Gesellschaftskritischer Roman. Durch die deutliche Beschreibung der in der Stadt vorherrschenden Meinung über im "Western Avenue Bezirk" lebende Menschen, insbesondere Frauen, erfährt & "fühlt"die Leserschaft, eben diese, durch die Zeilen.
Eine gute Leseempfehlung für Leser, die gern hinter die eingefahrenen Denkmuster sehen.«
  16      1        – geschrieben von JoanStef
 
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz