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Barbara stirbt nicht
Verfasser: Alina Bronsky (6)
Verlag: Kiepenheuer & Witsch (648)
VÖ: 9. September 2021
Genre: Gegenwartsliteratur (3435)
Seiten: 256 (Gebundene Version), 252 (Kindle-Version)
Themen: Facebook (55), Neuanfang (1209), Rentner (94), Verlust (872)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats September 2021 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Barbara stirbt nicht« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 16. September 2021 um 17:23 Uhr (Schulnote 2):
» Ein unverfälschter Roman
„Barbara stirbt nicht“ beschreibt so wunderbar genau, wie Ehen aussahen, die vor 60 Jahren geschlossen wurden. Herr Walter Schmid ist Pensionär und lebt mit seiner Frau zufrieden und bequem in einer schmucken Wohnung. Bis, ja bis zu dem Tag, als Barbara morgens im Bad liegt und nicht mehr aufstehen kann. Nein, das ist so gar nicht der Alltag, den Herr Schmid sich als Rentner vorstellte. Selbst Kaffee kochen, nun ja, das könnte klappen. Aber auch noch waschen oder gar spülen? Nein, er hofft darauf, dass Barbara sich bald genug ausruhte und ihn wieder verwöhnen kann.



Beim Lesen musste ich einige Male herzhaft lachen. Ich dachte immer wieder an meinen Vater, der genauso hilflos war, wenn Mutter krank war. Obwohl die wiederum selbst bei stärksten Gallenkoliken aufstand und meinen Vater bediente. Als sie starb war es für ihn schlimm. Er kam mit dem Alltag zunächst nicht zurecht. Die Autorin von „Barbara stirbt nicht“ kannte ich bereits von ihrem Buch „Großmutters Zopf“. Ich freute mich also sehr auf schöne Lesestunden und wurde nicht enttäuscht.



Alina Bronsky schreibt mit Humor, der mal laut und mal subtil herüber kommt. Die Charaktere sind so typisch, dass es scheint, als sei es ein Tatsachenbericht über beste Freunde oder gar Eltern. Die Sprache ist gehoben, die Probleme der handelnden Personen nachvollziehbar und nie an den Haaren herbeigezogen. Ein sehr guter Roman, der mir bis auf das Ende bestens gefiel. Das war mir zu abrupt und lässt zu viele Fragen offen.«
  12      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 15. September 2021 um 13:39 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
In der Ehe von Barbara und Walter war alles so gewohnt und natürlich hat Barbara sich um alles gekümmert. Doch dann gibt Barbara eines Tages um und steht dann auch kaum mehr auf. Walter steht vor ungewohnten Aufgaben und muss plötzlich Dinge, die er noch nie gemacht wie Kaffee kochen. Und er muss sich um alles Erdenkliche kümmern. Wie wird er damit klarkommen?
Meine Meinung:
Was für eine nette Geschichte. In wie vielen langjährigen Beziehungen wird es wohl genauso laufen? Frau kümmert sich, Mann nicht. Und dann muss Mann auf einmal und muss sehr viel lernen. Sehr berührend, wie Walter immer wieder versucht, etwas finden, was seine Barbara endlich ist, damit sie zu Kräften kommt. Das war ein sehr kurzweilig geschriebener Roman, der mir gut gefallen. Auch der Schreibstil war sehr angenehm und ließ sich sehr gut lesen.
Fazit:
Szenen einer Ehe«
  7      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 15. September 2021 um 11:44 Uhr (Schulnote 2):
» ein humorvolles Portrait einer Ehe, deren Routine plötzlich nicht mehr funktioniert

Der Rentner Walter Schmidt sieht sich eines Morgens in der Routine seines Alltags empfindlich gestört: seine angetraute Gattin Barbara findet er nicht in der Küche wie jeden Tag, sondern im Bad auf dem Boden liegend. Nachdem er sie in ihr Bett verfrachtet hat, bleibt Barbara dort liegen und steht einfach nicht mehr auf. Walter hat in seinem Leben noch keinen Kaffee selbst gekocht oder eine Suppe zubereitet. Nun sieht er sich in der Situation, sein ganzes Leben zu verändern, sich selbst und seine Frau zu versorgen und sich gegen die Kinder, Freunde ,, Nachbarn und Barbaras Internetbekanntschaften zur Wehr zu setzen.

In diesem humorvollen Roman von Alina Bronsky begegnet dem Leser ein Mann alter Schule, der es gewohnt ist,, dass die Dinge des täglichen Lebens einfach funktionieren. Mitzuerleben wie Walter Schmidt seinen ersten Kaffee zubereitet, sich allmählich damit anfreundet zu kochen, eine Routine in Haushaltsangelegenheiten entwickelt und dabei doch so vieles einfach übersieht oder auf seine eigene Weise regelt hat mir viel Freude bereitet. Die Autorin beschreibt eine Familie, die es auch heute noch vielerorts gibt, von der man aber im Zuge der Emanzipation nicht allzu oft etwas wahrnimmt. Die Rollenverteilung wird in dieser Geschichte in Frage gestellt, der Protagonist handelt als Oberhaupt der Familie auch in dieser Situation nach eigenen Regeln und setzt sich mit seinen Kindern und den Freunden auseinander, die es nur "gut" meinen. Die Autorin zeichnet mit Biss und Witz eine Verwandlung eines unnahbaren Ehemannes in einen fürsorglichen Partner, der nach und nach Einblick in das Leben seiner Frau erhält.

Alina Bronsky hat mit diesem Roman beschrieben, wie es gelingen kann in einer eingefahrenen Lebensroutine der Beziehung eine neue Chance zum Neuanfang zu finden. Ihr Schreibstil ist humorvoll, mit sarkastischem Biss und lässt an manchen Stellen nachdenklich werden. Das Ende der Geschichte lässt die weitere Entwicklung offen - der Leser bleibt jedoch hoffnungsvoll zurück. Ich gebe diesem Buch 4 Sterne.«
  13      0        – geschrieben von Gabriele Marina Jabs
Kommentar vom 10. September 2021 um 14:19 Uhr (Schulnote 1):
» Originell

Was kann das ruhige, in geordneten Bahnen ablaufende Leben eines Mannes im wohlverdienten Ruhestand noch aus dem Gleichgewicht bringen?
Herrn Schmidts Routine wird von einem Tag auf den anderen zerstört; denn seine Frau Barbara, die doch stets „gesund wie ein Pferd“ gewesen ist, liegt plötzlich im Bett, krank und apathisch. Zunächst noch unwillig, nach jahrzehntelanger strikter Aufgabenteilung nun Barbaras Part, die Hausarbeit, zu übernehmen, bleibt Herrn Schmidt doch nichts anderes übrig, wenn er nicht auf seinen gewohnten Kaffee verzichten und nur aufgetaute Speisen essen möchte - und seiner Frau wieder auf die Beine helfen will.
Sehr komisch weiß Alina Bronsky die Hilflosigkeit des alten Mannes bei der Bedienung der Küchengeräte zu schildern, aber auch den Ärger über seinen ungewohnten und ungewollten Einsatz. Wer die Autorin kennt und weiß, wie hintergründig ihre Romane sind, ahnt bereits, dass mehr als nur ein Rollentausch dahinter steckt. Während sie auf humorvolle Weise erzählt, wie sich Walter Schmidts Alltag gründlich ändert, seine Kinder mit gutgemeinten Ratschlägen und Hilfsangeboten zur Stelle sind und seine Frau einfach nicht gesund wird, lässt sie uns an Herrn Schmidts engstirniger Einstellung zu seinen Mitmenschen und seiner Familie teilhaben. Bei aller Schroffheit steht für ihn jedoch fest: „Barbara stirbt nicht“.
Schmidts Lebens“philosophie" wird witzig und zugleich nachdenklich wiedergegeben, schließlich auch in Frage gestellt, so dass er nicht zu einer „Comicfigur" verblasst, sondern eigentlich ein tragischer Charakter ist. Wie viele „Herr Schmidt“ mag es geben auf der Welt?«
  12      0        – geschrieben von solveig
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