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Der geheimnisvolle Wald - Debohra's Rückkehr
Verfasser: André Dorenkamp (1)
Verlag: tredition (279)
VÖ: 3. Februar 2021
Genre: Fantasy (14066)
Seiten: 328 (Gebundene Version), 234 (Kindle-Version)
Themen: Internat (373), Rückkehr (1043), Urnen (9), Wälder (868), Zauberer (1173)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei André Dorenkamp für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Er schaute dabei seinen Bogen an. Seiner war aus Eichenholz gemacht, sah aber allerdings im Gegenzug schon abgegriffen aus. Man konnte gut erkennen, dass der Bogen ein paar Jahre auf dem Buckel hatte.
     »Ja, der alte ist mir leider kaputt gegangen«, Jacob wirkte etwas enttäuscht, als er das sagte.
     »Meiner ist noch gut!«, erwiderte Josef mit einem Grinsen im Gesicht und einem dummen Spruch auf den Lippen: »Ich kann mit dem Bogen umgehen und mache ihn nicht gleich kaputt!«
     Es kam nur ein: »Ha ... Ha ... schon klar«, sarkastisch von Jacob zurück.
     Beide wanderten den unebenen Waldboden weiter entlang, der übersäht war mit Ästen und kleinen Holräumen. Sie sorgten dafür, dass man stolperte, wenn man nicht aufpasste. Zusätzlich machte das Rot des Blutmondes den Boden noch unerkennbarer und erschwerte das Wandern durch den Wald.
     Durch das Auf und Ab schüttelte es die Köcher, die aus Hirschleder waren, gefüllt mit Pfeilen, hin und her. »Was meinst du, schießen wir heute noch was? Bei dem Wolf von vorhin hatten wir ja nicht so viel Erfolg!«, kam fragend von Jacob.
     »Das Vieh hatte nur Glück. Hätte nicht gedacht, dass es trotz des getroffenen Pfeils noch entkommen kann!«, brummte Josef zurück.
     »Wir hätten den Wolf zumindest verfolgen sollen!«, erwiderte Jacob.
     Josef schaute hoch zum Blutmond, er trug ein silbernes Kreuz an einer Kette um den Hals.
     »Ich weiß nicht«, antwortete er skeptisch und fing fort: »Ich habe ein ungutes Gefühl, heute ist der Mond rot, das beutetet, dass Hexen unterwegs sind! Wir sollten lieber auf unserem Weg bleiben!«
     Jacob schaute ebenfalls hoch zum Blutmond. Er kannte die Geschichten, die sich um denn roten Mond drehten. Ok, er war jetzt nicht so gläubig wie Josef, aber vor Hexen hatte er Angst.
     Jacob gab ihm keine Antwort. Josefs Worte beunruhigten ihn und er wollte nicht weiter auf das Thema eingehen.
     Die Köpfe wieder nach unten auf den Waldboden gerichtet, machten sie sich weiter auf den Weg. Kaum waren sie ein paar Schritte gelaufen, vernahm Jacob ein Geräusch.
     »Halt! Bleib mal kurz stehen!«, sagte er und bremste Josef mit einem ausgestreckten Arm.
     »Hörst du das?«, fragte er Josef aufgeregt.
     Sofort fingen sie an zu lauschen. Es ist kurz still zwischen den Männern.
     »Hört sich ... nach ... nach Kinderstimmen an?«, erwiderte Josef aufgebracht.
     »Hier ... im Wald?«, bekam er flüsternd von Jacob rasch als Antwort.
     Beide wirkten verwundert. Jacob beendete die Stille mit dem Satz: »Komm, lass uns mal nachsehen!«
     Josef stimmte dem mit einem Nicken zu. Die Neugier trieb die Männer an.
     Sie folgten den Kinderstimmen und fanden das alte Fachwerkhaus mit den spielenden Kindern in ihren schwarzrot karierten Kleidern.
     Beide versteckten sich in einem Gestrüpp, das nahe genug war, um alles zu hören, aber immer noch weit genug weg, dass sie nicht gesehen werden konnten.
     Kaum war Myhra außer Sicht, fing das Gestreite wieder an. Gerade spielten sie noch fröhlich, als die kleine Helena beschlossen hatte, dass ihre Schwester Almalia geschummelt hatte und nicht richtig die Augen schloss. Almalia ließ sich diesen Vorwurf nicht gefallen.
     »Du bist gemein!«, brüllte sie ihre Schwester an.
     »Nein, du bist es«, erwiderte Helena.
     »Hör auf, mir alles nachzusagen!«
     »Hör du auf, mir alles nachzusagen!«, antwortete hartnäckig Helena.
     »Ich hasse dich!«
     »Und ich verfluche dich!«, konterte Helena.
     »Ich verfluche dich auch!«, kam von Almalia erbost zurück.
     Darauf hin, rannte Helena zornig ins Haus und Almalia gleich streitsüchtig hinter her.
     »Das werde ich Mutter erzählen!«, schrie sie ihrer Schwester hinterher.
     Als Helena in das Kinderzimmer kam, schmiss sie vor Zorn die alte Holztüre des Zimmers zu und setzte sich auf das Bett und spielte mit einer der Puppen.
     Almalia riss die Tür auf und stürmte in das Zimmer. Kaum hatte Helena ihre Schwester gesehen, schrie sie: »Lass mich in Ruhe!«
     Doch als Almalia antworten wollte, hörte sie im Flur den Boden knarzen. Sie unterbrach den Streit und ging unwissend und unvorsichtig aus dem Zimmer, um nachzuschauen was für das Geräusch verantwortlich war.
     »Hast du das gehört?«, flüsterte Josef, der daraufhin wieder mit der Hand das silberne Kreuz an seiner Kette, die er um den Hals trug, festhielt.
     »Sie verfluchen sich! Glaubst du ... das könnten Hexen sein? ... Die hier wohnen? ... Weil ... ein guter Christ sagt das nicht! Und heute ist der Mond rot! Sie sind heute Nacht unterwegs, wie ich es dir gesagt habe!«, flüsterte er aufgeregt weiter mit einem Entsetzen Gesicht.
     »Na ja ... Priester Sterling erzählt ja immer in seinen Predigten, dass Hexen unter uns sind und sie uns nur Böses antun wollen«, bekam er mit Überzeugung als Antwort von Jacob.
     Es ist wieder still zwischen den beiden. Sie waren kurz in ihre Gedanken versunken, dann kam von Josef ein: »Ok ... lass uns die Sache beenden!«
     Jacob nickte wortlos.
     Sie schlichen aus ihrem Versteck heraus, zogen jeweils einen Pfeil aus dem Köcher aus Hirschleder, spannten die Sehnen ihrer Bögen und folgten den zwei Kinder in das Haus.
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