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Der geheimnisvolle Wald - Debohra's Rückkehr
Verfasser: André Dorenkamp (1)
Verlag: tredition (279)
VÖ: 3. Februar 2021
Genre: Fantasy (14066)
Seiten: 328 (Gebundene Version), 234 (Kindle-Version)
Themen: Internat (373), Rückkehr (1043), Urnen (9), Wälder (868), Zauberer (1173)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei André Dorenkamp für die Einsendung dieser Leseprobe!
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     Das gefiel eines der Mädchen gar nicht.
     »Aber Mutter, ich möchte mit!«, bettelte sie.
     »Nein Helena! Du kannst nicht mit! Der Wald ist viel zu gefährlich und das weißt du auch!«, sagte Debohra mit einem strengen und scharfen Ton.
     Trübselig schaute Helena drein. Man merkte, dass sie nicht zufrieden war mit der Antwort, aber sie folgte ihrer Mutter aufs Wort.
     »Ok ... wir spielen einfach weiter«, kam von ihr mit dem Klang der Enttäuschung in ihrer Stimme.
     Debohra verabschiedete sich von ihren Töchtern mit einem Kuss auf die Wange und einer langen festen Umarmung. Dann begab sie sich zum Waldesrand.
     Es war ihr überhaupt nicht recht, sich von ihren Kindern zu trennen. Sie bekam immer ein ungutes Gefühl in der Magengegend, wenn sie ihre Töchter verließ. Sie waren das Einzige, was noch von ihrem geliebten Baldur übrig war.
     Debohra vermochte sich nicht vorzustellen, was wäre, wenn sie nicht mehr da wären.
     Noch ein letztes Mal blickte sie kurz zu ihren zwei spielenden Kindern in den schwarzrot karierten Kleidern, die im Moment friedlich weiter fangen spielten und lauschte dem Klang ihrer Stimmen, bevor sie völlig im Wald verschwand.
     Sie dachte wieder an Baldur, der schon seit einem halben Jahr tot war und dass er seine Kinder nie aufwachsen sehen wird. Ihr Herz füllte sich mit Trauer und Kummer.
     Du wärst stolz auf sie, mein Schatz, schlich ihr durch den Kopf.
     Eine tiefe Sehnsucht nach ihm machte sich in Debohra breit.
     Traurig und mit dem Gedanken an Baldur lief sie schweren Schrittes in den Wald und folgte einen Trampelpfad, der dort hinein führte.
     »Du wärst stolz auf sie mein Schatz, das wärst du ... da bin ich mir sicher ...«, wisperte sie leise vor sich her.
     Aleria versuchte, Elios zu beruhigen. Er ließ sich aber nicht davon abbringen, weiter zu schreien.
     »Na na ... was ist denn los ... hm?«, fragte Myhra Elios sanft.
     »Gib ihn mal her«, setzte sie fort mit einem Lächeln.
     Vorsichtig bekam Myhra Elios von Aleria überreicht. Sie schaukelte ein wenig mit den Armen, aber auch das half nichts. Der kleine Elios ließ sich einfach nicht beruhigen.
     »Na gut, ich mach mit dir einen Spaziergang, dann red ich gleich mal mit Debohra«, kam von Myhra sanft, während sie Elios weiter anstrahlte.
     »Das ist eine gute Idee, da wird er einschlafen und versuch bitte Debohra auf andere Gedanken zu bringen«, erwiderte Aleria energisch.
     Dastan sagte kein Wort mehr zu diesem Thema, er hatte seiner Meinung nach genug dazu gesagt.
     Myhra zog Elios braune Mütze, die sie ebenfalls selbst für ihn gestrickt hatte, auf und verabschiedete sich von Aleria und Dastan.
     Sie öffnete die alte Holztür. Das Quietschen ging immer noch bei Elios Geschrei unter.
     Mit einem starken Ruck schloss sie die Tür hinter sich und schlenderte den langen knarzenden Flur mit ihm auf den Arm entlang, bis sie zur offen stehenden Eingangstür kam. Schon im Gang konnte man die zwei Kinder streiten hören.
     »Was ist denn hier los?«, fragte sie die beiden in einem scharfen Ton.
     »Almalia ist gemein zu mir« entgegnete Helena zornig.
     »Nein! Du bist es!«, kam als schnelle Antwort von Almalia zurück.
     »Schluss jetzt damit, hört auf zu streiten und spielt anständig miteinander, sonst schicke ich euch in euer Zimmer!«
     Widerwillig, mit den Köpfen zu Boden gerichtet, willigten sie mit einem: »Ok«, fast synchron und mit leiser Stimme ein.
     »Gut, ich möchte nichts mehr hören!«, sagte sie nachdruckvoll und fing fort: »Ich mache ein Spaziergang mit Elios!« Wieder kam ein leises »Ok«, von beiden.
     »Also bis später!«
     Myhra lief zur offenen Tür zurück. Gleich daneben stand der Kinderwagen. Das Obergestell sah aus wie eine Wiege und war aus dunkelbraunem Nussbaum. Daran sind zwei kurze dünne gebogenen Eisenstangen, die etwas heraus ragten, montiert. Sie hielten eine Stange vertikal aus demselben Holz fest. Dies diente als Griff und zum Anschieben. Das Obergestell ist an das aus Eisen geschmiedete Untergestell, an den vier Rädern befestigt waren, geschraubt.
     Myhra legte Elios sanft hinein, der sich mittlerweile wieder beruhigt hatte und nur noch leise quengelte.
     Sie machte sich auf den Weg und fuhr mit dem kleinen Elios im Kinderwagen den Trampelpfad entlang, der in den Wald führte.
     Wieder schaute sie hoch zum Blutmond, der mit seiner vollen Pracht in der sternenklaren Nacht den Wald rot erstrahlen ließ. Myhra wusste, dass heute die Nacht war, in der sich alles veränderte.
     Sie wusste es und sie konnte nichts anderes tun als sich den kleinen Elios zu schnappen und ihn fortzubringen. Myhra liebte ihn über alles und wäre bereit gewesen, für ihn alles zu opfern, genauso wie es eine Mutter tun würde. Sie richtete ihre Augen auf Elios und strahlte ihn an.
     »Wenn du erwachsen bist, werde ich dir alles erzählen, was ich tat. Ich hoffe, du wirst mir verzeihen und meine Entscheidungen verstehen.«, flüsterte sie ihm leise zu und das Strahlen von ihr verschwand und verwandelte sich in Traurigkeit.
     In der Nähe liefen die zwei Jägersmänner, Jacob und Josef, gut getarnt mit einer braunen Joppe bekleidet, im Wald.
     Jacob blieb kurz stehen, er legte den Bogen, den er in der Hand hatte und aus hellem Birkenholz war, ins Moos und zupfte an seinen braunen Wickelgamaschen. Er war gut zehn Jahre jünger als Josef.
     Kurz bevor er aufrecht stand, nahm er wieder den Bogen in die Hand.
     »Was sagst du zu meinen neuen Bogen?«, fragte prahlend Jacob.
     »Sag bloß du hast dir einen Neuen gebaut?«, kam überrascht von Josef.
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