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Der geheimnisvolle Wald - Debohra's Rückkehr
Verfasser: André Dorenkamp (1)
Verlag: tredition (279)
VÖ: 3. Februar 2021
Genre: Fantasy (14066)
Seiten: 328 (Gebundene Version), 234 (Kindle-Version)
Themen: Internat (373), Rückkehr (1043), Urnen (9), Wälder (868), Zauberer (1173)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei André Dorenkamp für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Erst jetzt kam Myhra in den Sinn, dass sie nicht darauf geachtet hatte, wie es Debohra ging, sie hatte immerhin ihre eigenen Probleme.
     »Glaubst du, sie hat das vor?«, kam darüber grübelnd von Myhra.
     »Wenn ein Mensch stark trauert, ist er unberechenbar und blind«, warf Dastan ein, forsch und überzeugt von dem, was er da sagte.
     Es klopfte an der alten Holztür und sie öffnete sich mit einem Quietschen. Eine Hakennase kam zum Vorschein, gefolgt von einem spitzen Kinn, es war Debohra in einem langen schwarzen Kleid.
     Ruckartig unterbachen die drei ihre Unterhaltung und schauten zu Debohra.
     Seit Baldurs Tod hatte sie ausschließlich lange schwarze Kleider an. Das bunteste Teil was sie trug, war der braune Gürtel um ihre Hüfte, an dem mehrere, verkorkte, befüllte Glasphiolen hingen. Das fiel den dreien schon lange auf, aber keiner erwähnte darüber auch nur ein Wort.
     »Ich laufe kurz in den Wald zum Kräutersammeln. Ich lasse aber meine zwei Süßen da!«, warf sie in die Runde.
     »Und wo stecken die beiden?«, kam fragend von Myhra.
     »Draußen vor dem Haus«, erwiderte Debohra. Während ihre Augen die drei musterten, erblickte sie Elios auf den Arm von Aleria. Sie mochte ihn aus irgendeinem Grund nicht.
     Debohra konnte sich noch gut daran erinnern, als Aleria mit Dastan unerwartet vor ihrer Haustür stand, mit dem Kind auf dem Arm und Myhra im Schlepptau. Alle haben sich einst von Baldur und mir abgewandt, dann kamen sie alle wieder angekrochen. Wenn sie nur wüssten, dass sie aus Liebe zu ihrem Vater - und nur wegen ihm- sie alle aufnahm, aber sie versprach ihm, zu schweigen und ihnen nichts davon zu erzählen, schlich Debohra durch den Kopf.
     Elios hörte Debohras Stimme und fing an zu schreien. Wie es aussah, mochte er auch sie nicht.
     Grimmig drehte sich Debohra mit einem Schwung um, so dass ihre langen schwarzen Haare von links nach rechts wirbelten, und zog mit einem Ruck die Tür hinter sich zu.
     Das Quietschen konnte man dieses Mal nicht hören, weil Elios es mit seinen Schreien übertönte.
     Debohra war heilfroh, dass die geschlossene Tür das Gebrüll von ihm etwas dämpfte.
     Mit einem leichten Dröhnen im Ohr setzte sie sich in Bewegung.
     Sie schlenderte an dem ersten Zimmer vorbei. Es war das Schlafzimmer von Aleria und Dastan, das direkt gegenüberlag.
     Die Tür war allerdings zu, was ihr ehrlich gesagt auch recht war. Für sie war das Schlafzimmer Privatsphäre und hatte aus diesem Grund geschlossen zu sein.
     Sie ging den engen Flur entlang, der ebenso mit dunkelbraunen Balken durchzogen war. Auch hier leuchtet die Wand in einem kalten Weiß.
     Der Boden bestand aus alten abgenutzten, braunen Holzdielen. Es knarzte, wenn man darauf lief.
     Debohra kam am nächsten Raum vorbei und warf einen Blick hinein.
     Es war das Zimmer ihrer beiden Töchter. Es standen zwei schlichte Holzbetten aus heller Eiche darin. Sie sind aufs Genaueste gemacht. Die Kissen waren ausgeschüttelt und die Bettdecken lagen geradlinig über den Matratzen.
     Durch zwei Fenster schien das rote Licht des Mondes. Ihre Spielsachen hatten sie im gesamten Raum verteilt. Zwei Puppen in roten Kleidern, mit schwarzen langen Haaren und blauen Augen in den Porzellanköpfen, lagen auf einem der Betten. Mitten auf dem Boden waren ihre zwei Steckenpferde aus Holz mit der blonden Mähne. In der Ecke stand das ramponierte Holzschaukelpferd, das seit Generationen in der Familie war.
     Debohra wanderte weiter den engen Flur entlang und ging an zwei Türen vorbei, die direkt gegenüberlagen.
     Es waren die Zimmer von ihrer Schwester Myhra und von ihr. Beide Türen waren, wie sie es wollte, geschlossen.
     Sie lief weiter bis zum Eingang und sah, dass die Tür offen stand. In der Ferne hörte sie schon ihre zwei Töchter, der Klang ihrer Stimmen ließ ihr Herz höher schlagen.
     Kaum war Debohra zwischen Tür und Angel angekommen, erblickte sie auch schon die Beiden in ihren schwarzrot karierten Kleidern. Das zauberte ihr ein Grinsen ins Gesicht.
     Sehr daran interessiert, was die beiden trieben, fragte sie: »Na, meine zwei Süßen ... was treibt ihr denn?«
     Die Kinder unterbrachen kurz das Spielen und schauten sie mit einem Strahlen an.
     »Wir spielen Fangen Mutter, möchtest du mitspielen?«, kam von eins der Kinder.
     Debohra täuschte vor, als ob sie kurz überlegte, griff das Ende ihres langen schwarzen Kleides, zog es leicht hoch und rannt plötzlich los.
     »Kommt her ihr zwei«, und sprang ihren Töchtern nach.
     »Du fängst uns nicht, haha!«
     »Ich bekomm euch schon noch, warte es nur ab, Helena!«, brüllte sie ihr nach.
     Debohra schaffte es, Helena zu packen und sie sanft zu Boden zu werfen, um sie dann zu knuddeln.
     Ihre Schwester rannte in die andere Richtung. Doch als sie erkannte, dass ihre Mutter Helena geschnappt hatte, machte sie kehrt und sprang mit dem Bauch auf Debohras Rücken.
     Vorsichtig griff Debohra Helenas Schwester und warf die Kleine sanft zu Boden, um sie durchzukitzeln.
     Debohra beendete das Spiel, indem sie lachend aufstand. Sie befreite sich anschließend vom Schmutz mit leichtem Streicheln ihres schwarzen Kleides und zupfte es zurecht.
     Ihre zwei Töchter taten es ihr nach und befreiten ebenfalls ihre schwarzrot karierten Kleider vom Schmutz.
     »Das war aber lustig, Mama!« kam lachend von Helena.
     »Ja, noch einmal!«, schoss aus ihrer Schwester Almalia.
     Debohra lachte und erwiderte: »Nein jetzt nicht, später spielen wir nochmal.«, kam von ihr sanft mit ruhiger Stimme.
     »Ach bitte, Mama«, bettelte die kleine Helena.
     Debohra wollte gerade darauf antworten, da kam ihr ein: »Ja bitte, bitte Mama«, von Almalia entgegen.
     Sie fuhr mit ihren Händen durch die dunkelblonden langen Haare ihrer Töchter und sagte: »Meine Kleinen ... ich muss jetzt in den Wald, Kräuter sammeln, ihr bleibt hier, bei eurem Onkel und euren Tanten.«
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