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Die Wiederentdeckung des Glücks
Verfasser: Antonia Michaelis (77)
Verlag: Droemer (574)
VÖ: 1. September 2021
Genre: Gesellschaftsroman (403)
Seiten: 336 (Gebundene Version), 267 (Kindle-Version)
Themen: Afrika (231), Begegnungen (3309), Glück (466), Inseln (2167), Madagaskar (8), Straßenkinder (18), Träume (829)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (2)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 26. November 2021 um 11:41 Uhr (Schulnote 6):
» Ein Märchen kann wahr werden.

Meine Meinung

In dieser Geschichte bekommt das Wort recyceln eine ganz besondere Bedeutung. Aus dem, was bei uns auf dem Müll landet, entstehen in Madagaskar schöne Dinge. Antonia Michaelis hat mir mit ihrer Geschichte ein Land nahe gebracht, mit dem ich mich vorher nie befasst habe. Die Insel vor der Küste Afrikas hätte ich mir romantischer vorgestellt. Eigentlich ist sie romantisch. Aber für uns Europäer nicht auf den ersten Blick. Als junger Mann kommt Terje zum ersten Mal nach Madagaskar. Der Medizinstudent verliebt sich in das Land, in dem Menschen trotz großer Armut glücklich sind. Kinderschutz scheint es dort nicht zu geben. Viele Kinder haben keine Eltern mehr und leben auf der Straße. So auch der kleine Biscuit. Der optimistische Junge lernt Terje bei seinem ersten Urlaub auf Madagaskar kennen. Der kleine Knirps hat sofort einen Platz in Terjes Herzen. Terje macht mit ihm auf seinem Fahrrad eine Tour. Schenkt ihm seine rote Klingel vom Fahrrad. Der Student hat ein schlechtes Gewissen, weil er wieder heimkehrt und Biscuit seinem Schicksal überlässt. Aber leider passt ein kleiner Junge nicht in seinen Lebensplan. Er lernt auch noch eine wunderschöne schwangere Frau kennen.

Mir fiel es Anfangs nicht leicht in die Geschichte hineinzukommen. Ich war sogar ein bisschen frustriert, ob der kaputten Natur Madagaskars. Konnte manchmal nicht fassen, welches Leben Kinder dort führen müssen. Ab einen bestimmten Zeitpunkt ging es mir aber wie Terjes Tochter Nora. Mit ihr besucht er viele Jahre später zum dritten mal Afrika. Nora um einen exotischen Duft zu finden. Terje um Biscuit und die schöne Frau wieder zu sehen. Nora war Anfangs von der Landschaft, die überwiegend aus Müll und Reisfeldern zu bestehen scheint, und den vielen bettelnden Kindern genervt. Nora konnte sich nicht vorstellen, wie sie in diesem schmutzigen Land ein einzigartiges Parfum kreieren soll. Doch dann ging es ihr wie mir. Sie hat angefangen mit dem Herzen zu sehen. Das Lächeln der Menschen wahrgenommen. Ein paart schöne Flecken Natur entdeckt. Sich ein paar mal in Gefahr begeben und dabei eine wunderbare Frau kennengelernt. Eine Frau, die ihren Wunsch einen neuen Duft zu entdecken ernst nimmt.

Biscuit ist mir ans Herz gewachsen. Eine rote Fahrradklingel und ein Mann, der ihm Aufmerksamkeit geschenkt hat, haben gereicht seine Träume zu verwirklichen. Eine kleines Mädchen (seine Prinzessin) hat ihm zusätzlich Auftrieb gegeben.

Der wunderbare Schreibstil reflektiert Natur und Menschen. Die Protagonisten sind mit dem Zuklappen des Buches noch lange nicht verschwunden. Vor allem Biscuit nicht. Ich würde gerne mit seiner Rikscha mitfahren. Die Geschichte um diese Rikscha solltet Ihr euch nicht entgehen lassen. Sie ist ein Märchen. Ein Märchen, das jederzeit wahr werden kann.

Fazit

Ob man Glück recyceln kann weiß ich ehrlich gesagt immer noch nicht. Aber man kann Glück wieder entdecken. Um Glück zu erfahren braucht es oftmals nur kleine Gesten. Ein bisschen Aufmerksamkeit und den Glauben alles zu schaffen, was man schaffen will. Ich habe ein Glücksgefühl beim Lesen verspürt. Nicht gleich. Erst nachdem ich angefangen habe mein Herz für dieses Land beim Lesen zu öffnen. Für mich ist dieses Buch ein Highlight. Gedanklich befinde ich mich immer noch in Madagaskar.

Danke Antonia Michaelis.«
  20      0        – geschrieben von Giselas Lesehimmel
 
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