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Die Zwerge 6 - Die Rückkehr der Zwerge
Verfasser: Markus Heitz (71)
Verlag: Knaur (1651)
VÖ: 1. September 2021
Genre: Fantasy (14066)
Seiten: 480 (Taschenbuch-Version), 385 (Kindle-Version)
Themen: Albae/Alben (42), Bücher (611), Drachen (1028), Intrigen (1347), Suche (1290), Zwerge (261)
Reihe: Die Zwerge (Markus Heitz) (6)
Charts: Einstieg am 10. September 2021
Höchste Platzierung (2) am 11. September 2021
Auch heute noch vertreten
Erfolge: 1 × Media Control Top 10 Print (Max: 2)
1 × BILD-Bestseller Top 20 (Max: 3)
2 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats September 2021 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Zwerge 6 - Die Rückkehr der Zwerge« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Tags (1)     Cover
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben fast 16.500 Autoren den Weg in unser System gefunden. Vor vielen, vielen Jahren war einer der erste: Markus Heitz, weswegen sein Leserkanonen-Profil nach wie vor den Laufindex mit der Nummer 1 hat. Natürlich kam die Auswahl damals nicht ganz von ungefähr, und so ist es auch kein Wunder, dass sich mehrere Mitarbeiter gefunden haben, den Prolog seines neuesten Werks für unser »Projekt 10« zu lesen, um anschließend zu entscheiden, ob dieser bereits so mitreißt, dass man Lust auf den Rest des Romans bekommt.

Das Buch

»Die Rückkehr der Zwerge« ist der sechste Band in der wiederholt mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichneten Zwergen-Reihe, die eine siebenstellige Zahl verkaufter Exemplare erreicht hat und auch international verbreitet wurde. Das zum Monatsbeginn erschienene Buch ist mit seinen 480 Seiten für Zwerge-Verhältnisse (etwas irritierend) kurz, was daran liegt, dass im November ein zweiter Part der Geschichte erscheinen wird. Der Preis des Buchs liegt bei fünfzehn Euro, für 9,99 Euro kann man es als E-Book kaufen. Für die knapp siebzehn Stunden lange Hörbuchausgabe war - wer sonst - Johannes Steck im Einsatz.

Die neue Geschichte setzt mehrere hundert Zyklen nach den Geschehnissen von einst ein, man bekommt es also mit gänzlich neuen Protagonisten zu tun. Unter anderem mit dem leidlich talentierten Gemmenschnitzer Goïmron, dessen Steckenpferd Artefakte aus der guten alten Zwergenzeit sind. Er gelangt an ein Buch, das offensichtlich vom sagenhaften Tungdil Goldhand selbst geschrieben sein dürfte ... was wenig Sinn ergibt, da sich recht frische Einträge darin befinden, obwohl Tungdil vor vielen hundert Zyklen verschwand. Kurzerhand begibt sich Goïmron auf die Suche nach der zwergigen Legende, und mit einer Reihe von Gefährten gilt es sich fortan in fiesen Intrigen, Machtspielchen und allerhand Scherereien mit Menschen, Albae und Drachen zu messen.

Die ersten (rund) zehn Seiten

Von dem erwähnten Goïmron ist im Prolog noch keine Spur zu sehen, vielmehr erlebt man hier einen Zwerg namens Barbandor Stahlgold, der mit seinem Kollegen Giselgar versucht, Geschmeide und andere wertvolle Gegenstände aus einem Fluss zu fischen. Diese werden offensichtlich aus der versunkenen Zwergenwelt im einstigen Grauen Gebrige gewaschen, das selbst durch zahlreiche Beben vernichtet wurde. Konkurrenz haben die Zwerge in Person von ein paar Menschen, die in der Nähe in einer Siedlung wohnen. Man kann sich offensichtlich gegenseitig wenig leiden, akzeptiert sich aber. Statt Schmuck & Co. zieht Barbandor plötzlich einen Ork aus dem Wasser - einen, der anders ist als die, die sonst durchs Geborgene Land streichen: Das Scheusal hat noch nie einen Zwerg gesehen und hielt das kleine Volk bisher für eine Legende. Und er ist nicht allein, sondern hat diverse weitere Orks im Schlepptau. Diese schicken sich an, die Siedlung der Menschen dem Erdboden gleichzumachen. Mit ein paar besonders wertvollen Artefakten im Gepäck retten die Zwerge die verbliebenen Menschen und begeben sich in Richtung ihrer Heimat. Barbandor lässt sich vorübergehend zurückfallen, doch die Orks erweisen sich als derart zahlreich, dass er nur wenig ausrichten kann. Erst im letzten Moment, als er an der massiven Mauer des festungsartig anmutenden Ortes »Platinglanze« ankommt, werden die Orks gestoppt und von den Zwergen niedergemäht.

Fazit

Vermutlich ist es aus Autorensicht etwas anstrengend, wenn man zahlreiche Fantasywelten entworfen hat, unzählige Werke in der (mit Fantasyelementen aufpolierten) richtigen Welt hat spielen lassen, alternative Realitäten entwickelt hat, und am Ende dann doch immer wieder auf kleinwüchsige Romanfiguren angesprochen wird, deren Erschaffung eigentlich schon zwanzig Jahre zurückliegt. Aber mal ehrlich: Von Reiseleiter Markus Heitz durchs Geborgene Land geführt zu werden, lässt das Leserherz eben dann doch nochmal ein paar bpm rasanter pumpen, da das Gefühl des Nach-Hause-Kommens mitschwingt. Entsprechend groß war unsere Vorfreude auf die Rückkehr in die Welt der Zwerge. Und unsere Angst und Skepsis, denn da nicht nur im richtigen Leben ein paar Jahre verstrichen sind, sondern auch zahlreiche Umläufe und Zyklen durchs Geborgene Land gezogen sind, ohne dass man dabei war, bestand natürlich die Gefahr, dass der Putz von einst von der Bücherwand gebröckelt ist. Aber weit gefehlt: Sobald man ans Graue Gebirge erinnert wird, sobald angedeutet wird, was aus den Ersten, Zweiten, Dritten, Vierten und Fünften geworden ist, und sobald erstmals wieder von einer »Schweineschnauze« die Rede ist, ist alles wieder da, und dann ist die Angst wie weggewischt. In die Hörbuchausgabe haben wir auch schon mal reingeschnuppert bzw. reingelauscht, und dass hier wieder Johannes Steck mit von der Partie ist, gibt dem Ganzen auch noch den Flair eines schönen Klassentreffens. Seine Interpretation von Giselgar Harthieb aus dem Clan der Hammerschlags erinnert gar frappierend an den ingrimmschigen eigentlichen Star der vorausgegangenen Bücher. Lange Rede, kurzer Sinn: Auch wenn der Prolog storytechnisch noch nicht sonderlich überraschend war, hat unsere Mitarbeiter Katrin Felzmann, Markus Kogel, Patrick Wolff und Sara Wojciechowski das Zwerge-Fieber wieder komplett gepackt, und so wird jeder von ihnen das komplette Buch lesen, so dass eine Rezension nicht lange auf sich warten lassen wird.
– geschrieben am 3. September 2021
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