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Aequipondium 5 - Das Geheimnis der Hexe
Verfasser: Ima Ahorn (5)
Verlag: Eigenverlag (21177)
VÖ: 31. August 2021
Genre: Fantasy (14322)
Seiten: 296 (Taschenbuch-Version), 229 (Kindle-Version)
Themen: Druiden (103), Entdeckung (378), Geheimnisse (4942), Hexen (974)
Reihe: Aequipondium (5)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein dürrer Druide, der von einem Megalithen erschlagen wurde?

Hexe Theolinde kann nicht glauben, dass ihr Vater so sein Ende gefunden haben soll. Überhaupt hat die walkürenhafte Hexe Zweifel an der Geschichte, die ihr ihre Mutter Walfriede über ihren angeblichen Vater auftischt.

Als Siegbald Sockenloch ihr einen Heiratsantrag macht, will Theolinde endlich die Wahrheit wissen. Sie erfährt, dass ihre Mutter einst wegen groben Unfugs ans Ende der Welt verbannt wurde. Von dort brachte sie später ihre kleine Tochter mit nach Hause. Doch um zu erfahren, wer tatsächlich ihr Vater ist, müssen sich Theolinde und ihr Verlobter auf die Spuren der lebenslustigen Junghexe begeben, die ihre Mutter einst war. Spuren, die seit dreißig Jahren kalt sind und sie schließlich bis ins Heim der vergessenen Götter führen.

Wird Theolinde ihren wahren Vater aufspüren können?

Ein humorvolles Fantasyabenteuer mit Entdecker Siegbald Sockenloch und Hexe Theolinde, mit skurrilen Charakteren und fremdartigen Göttern.

Dies ist Siegbalds fünftes Abenteuer, aber alle Bücher der Serie können auch einzeln gelesen werden.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ima Ahorn für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ima Ahorn gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Während Birte sich für einen neuerlichen Angriff auf die Nase des Jungdrachen vorbereitete, schoss plötzlich wie aus dem Nichts eine winzige graubraune Gestalt zu Ferdinand empor. Ehe der Drache reagieren konnte, überholte sie ihn und gab ihm einen Klaps auf die Nase. Er brüllte frustriert. Der kleine Angreifer flog eine Schleife. Dann landete der Wolpertinger mit dem begeistert pfeifenden Auswanderlemming auf dem Rücken vor Siegbalds Füßen.
     „Ihr wisst, dass Ferdinand es noch nicht einmal merken würde, wenn er euch versehentlich erwischt“, rügte Siegbald die beiden.
     Doch Lars, der Lemming, gab nur eine Reihe unbekümmerter Pfeiflaute von sich.
     „Sei froh, dass er nicht verstehen kann, wie du ihn nennst“, antwortete Siegbald. Doch die Sorglosigkeit seiner beiden kleinen Freunde brachte ihn zum Lächeln.
     Jetzt landeten auch Birte und Ferdinand wieder in Theolindes Garten.
     Die Zwergin grinste und zauberte ein paar Nüsse für den Auswanderlemming aus ihrer Tasche hervor. Sein fliegendes Reittier, der Wolpertinger, war eine seltsame Mischkreatur mit dem Körper eines Hasen, Entenflügeln und einem Paar kurzer Hörner auf dem Kopf. Für ihn holte die Zwergin einen Apfel hervor, den er geräuschvoll kauend verputzte.
     Lautlos, wie eine Schlange, bewegte sich Ferdinands langer Drachenschwanz auf seine winzigen Kontrahenten zu. Birte hob ihren Besen und gab dem Drachen damit einen Klaps auf die Schnauze.
     „Nicht grob werden, Ferdi. Sie haben regelkonform gewonnen. Da gibt’s nichts dran zu meckern“, ermahnte sie ihn.
     Brummelnd ließ der Jungdrache seinen Schwanz auf den Boden sinken. Vermutlich würde er später, wenn seine beiden Aufpasser nicht dabei waren, versuchen, es Lars und Wolli heimzuzahlen. Vorsichtshalber ließ Siegbald den hamstergroßen Lars über seinen Ärmel auf seine Schulter klettern. Den kaninchengroßen Wolpertinger klemmte er sich unter den Arm.
     „Was gibt es? Ihr seid doch sicher nicht zufällig hier vorbeigekommen.“ Mit seiner freien Hand nestelte er an der kleinen Kuriertasche herum, die auf Wollis Rücken geschnallt war. Damals, als Siegbald und der Auswanderlemming den Wolpertinger kennenlernten, war dieser ein trauriges Experiment, das sein Dasein in einem Käfig im Arbeitszimmer seines Erschaffers fristete. Aber seit dieser Zeit hatte der abenteuerlustige kleine Lars das geflügelte Wesen unter seine Fittiche genommen. Er hatte ihn dazu gebracht, seinen Mut zu finden und auf seine Fähigkeiten zu vertrauen.
     In den letzten Monaten hatte Lars versucht, gemeinsam mit dem Wolpertinger eine Art fliegenden Nachrichtendienst einzurichten. Aber außer Theolinde, Siegbald und gelegentlich dem Oberkämmerer des neuen Königs schien keiner seine Dienste zu benötigen. Andererseits mochte es auch daran liegen, dass niemand die beiden ernst nahm. Obwohl die Bewohner Aequipondiums einiges gewohnt waren: ein fehlgeschlagenes Zauberexperiment mit einem rattengroßen Reiter war selbst hier ungewöhnlich.
     Schließlich zog der Entdecker ein kleines Briefchen aus Wollis Tasche.
     „Komme etwas später zum Abendessen, Theolinde“
     Mehr stand nicht auf dem Zettel. Siegbald versuchte, einen fragenden Blick auf den Auswanderlemming auf seiner Schulter zu richten. Da ihm das nicht gelang, fragte er: „War das alles?“
     Lars gab nur ein gleichgültiges Piepsen von sich. Das Kitzeln an Siegbalds Ohr bedeutete wohl, dass der Lemming sich ungerührt die Schnurrhaare putzte.
     Der Entdecker seufzte. Ausgerechnet heute musste die Hexe sich verspäten. Aber so hatte er wenigstens noch Gelegenheit, den Geruch nach Kompost loszuwerden, der ihm seit seinem Absturz anhaftete.
     „Kannst du Ferdinand seinen Torf geben, Birte?“, wandte er sich an die Zwergin. „Und dann wäre es nett, wenn du ihn nach Hause bringen könntest. Es macht dir doch nichts aus, heute bei Luna zu übernachten?“
     „Ich mag keinen Torf“, brummelte der Jungdrache sofort. Auch die Zwergin schien keineswegs glücklich zu sein.
     „Erwartest du wirklich von mir, dass ich in einer stinkenden Drachenhöhle schlafen?“
     „Es ist doch nur für die eine Nacht. Außerdem ist die Höhle riesig. Du könntest sie erforschen.“ Er richtete einen flehenden Blick auf die Zwergin. Wenn er nicht einen halben Meter größer als sie wäre, hätte der bettelnde Hundeblick in seinem Gesicht um einiges überzeugender gewirkt.
     Birte seufzte. „Also gut. Aber dass du es weißt: Ich hab Lunas Höhle schon vor Monaten erforscht. Es ist alles nur langweiliger Kalkstein. Dort gibt es nicht eine einzige abbaureife Ader mit Höhlenkäse.“
     Erleichtert atmete Siegbald auf. „Danke Birte. Du bist die Größte.“
     Die Zwergin zog die Augenbrauen zusammen und musterte das Gesicht des beinahe zwei Meter großen Menschen. Es war keinerlei Spott darin zu erkennen. Schließlich seufzte sie noch einmal, zog eine Karotte aus einer ihrer zahlreichen Taschen und warf sie dem brauereipferd-großen Jungdrachen zu.
     „Komm, Kleiner. Suchen wir dir etwas zu essen.“


2 Wie deine Mutter


Siegbald hatte sich an der Pumpe im Hof gründlich gewaschen. Bevor er sein bestes Gewand anlegte, machte er im Salon ein Feuer, stellte ein paar Kerzen auf und deckte und dekorierte den Küchentisch. Er hoffte, Theolinde würde beeindruckt sein.
     Für die Fischpastete hatte er sich die Unterstützung seines ehemaligen Leibdieners Johannes geholt. Er würde einen Monat lang Johannes Anteil beim Feuerholzhacken übernehmen müssen. Aber dafür brauchte er die Pastete jetzt nur noch eine Stunde backen und Theolinde und er hätten ein ganz besonderes Abendessen. Eines, das nicht nur dazu diente, den gröbsten Hunger zu stillen. Für den Nachtisch hatte er den einbeinigen Wikinger Gunnar verpflichtet. Der bedrohte einst seine Frau mit der Axt, weil die ihm tagtäglich nur vegetarische Kost vorsetzte. Gunnar war deswegen von seiner Familie verstoßen worden. Aber er hatte sich seitdem selbst zu einem passablen Koch entwickelt. Seine besondere Vorliebe galt Süßspeisen.
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