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D.U.S.T. - Die letzte Hoffnung
Verfasser: Karin Kratt (11)
Verlag: Books on Demand (3935) und Dancing Words (1)
VÖ: 31. August 2021
Genre: Dystopie (720)
Seiten: 350 (Taschenbuch-Version), 300 (Kindle-Version)
Themen: 23. Jahrhundert (49), Geheimnisse (4853), Jugendliche (221), Rebellion (555), Widerstand (152)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Karin Kratt für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Karin Kratt gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Zwei Siebenjährige wurden bezichtigt, sich während einer unbeaufsichtigten Lernphase unerlaubt aus dem Studienraum geschlichen zu haben. Wohin der Junge und das Mädchen gegangen waren, ob sie sich entschuldigt und etwas zu ihrer Verteidigung vorgebracht hatten, verriet der Bericht der Erzieher nicht, die Empörung der Erwachsenen war den Textzeilen jedoch deutlich anzumerken. Sie selbst durften allerdings nur kleinere Verstöße ahnden, für alles andere waren speziell geschulte, neutrale Außenstehende verantwortlich. Urteilsfäller eben.
     Laut Strafmaßnahmenkatalog konnte Aleah zwischen einem und drei Jahren in völliger Überwachung für die beiden Kinder wählen, schließlich hatten sie bewiesen, dass man ihnen nicht vertrauen konnte.
     Aleah entschied sich für die Höchststrafe, denn ein weiterer gleich gearteter Regelbruch würde eine ungleich härtere Sanktion nach sich ziehen als der unbedeutende Verlust von ein wenig Privatsphäre. In drei Jahren waren der Junge und das Mädchen vielleicht schlau genug, sich auch in vermeintlich unbeobachteten Momenten zusammenzureißen. Oder sich zumindest nie wieder bei einem Vergehen erwischen zu lassen.
     Der letzte Punkt auf Aleahs Agenda war die wöchentliche Leistungseinschätzung von Eric.
     »Mangelnde Hingabe«, kritisierte ihr Supervisor sie. »Untererfüllung der Urteile auf Stufe Neunzehn und Zwanzig.« Stufe Neunzehn war der Tod. Stufe Zwanzig noch schlimmer, die Verbannung in Kälte und Dunkelheit und das kollektive Vergessen des Täters.
     Aleah unterdrückte ein Schaudern und nickte brav, gelobte Besserung, obwohl sie nicht wusste, wie sie sich an ihr Versprechen halten sollte. Jene angeforderten Exekutionen und Ausweisungen in die Tote Zone, welche sie bereits zu genehmigen gezwungen gewesen war, bescherten ihr noch immer Albträume. Dabei musste sie die getroffenen Urteile ja nicht einmal selbst vollstrecken. Dies entfiel in den Zuständigkeitsbereich der Garde.

     »Für heute war’s das.« Mit einem gelangweilten Winken bedeutete Eric ihr zu gehen. Und das tat Aleah, sie kehrte zurück auf die Straße, zurück in ihr Quartier in Bezirk R7A3. Kaum hatte sie die Türschwelle übertreten, piepste ihr Smartlet, die übliche Aufforderung, künftig bitte ihr zugewiesenes supermodernes Quartier in S5T9 zur nächtlichen Ruhe zu nutzen.
     S5T9 kann mich mal!, dachte Aleah. Sie chattete eine Weile mit Ste-Sheri, der ihr voller Enthusiasmus von einem neuen Projekt der Stadtverwalterin Tory berichtete. Ein Projekt, das ihren Standort noch wichtiger, noch unabkömmlicher für die gesamte Nation machen sollte.
     Statt sich für die Details zu interessieren, drifteten Aleahs Gedanken immer weiter ab. Bislang wurden lediglich die Städte mit Fokus auf Sicherheit, Energie, Nahrung, Medizin und Rohstoffgewinnung höher eingestuft als die sechste Profession. Und natürlich der Sitz des Magistrats. City Zero befand sich unantastbar auf dem obersten Rang.
     Für alle Ewigkeit.
     Dieses Mal gelang es Aleah nicht mehr, ein Schaudern zu unterdrücken.
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