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D.U.S.T. - Die letzte Hoffnung
Verfasser: Karin Kratt (11)
Verlag: Books on Demand (3941) und Dancing Words (1)
VÖ: 31. August 2021
Genre: Dystopie (721)
Seiten: 350 (Taschenbuch-Version), 300 (Kindle-Version)
Themen: 23. Jahrhundert (49), Geheimnisse (4861), Jugendliche (221), Rebellion (554), Widerstand (153)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Karin Kratt für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Karin Kratt gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Auf die unglücklichen Seelen, die in das dunkle, eisige Areal außerhalb der United Nation verbannt wurden, wartete nichts als ein qualvolles, unwürdiges Sterben und jede Erinnerung an die bloße Existenz dieser Menschen wurde aus den Geschichtsarchiven getilgt.
     Mit der Zeit waren Aleahs Bedenken geringer geworden - der Strom zog sie mit sich -, aber sie waren niemals ganz verschwunden. Und so stand sie nun wie bereits Hunderte Male zuvor auf ihrem Balkon und blickte auf ihren innigsten Wunsch.
     »Is there someone else?«
     War da draußen nicht vielleicht doch jemand, der so empfand wie sie? Irgendwer? Irgendwo?
     »No results«, vermeldete die holografische Pyramide. Ob ein Tippfehler vorliege. Ob der User die Suchphrase anders ausdrücken könne. Konnte Aleah nicht. Müde und erschöpft krabbelte sie in ihr Bett und müde und erschöpft krabbelte sie fünf Stunden später wieder heraus. Die Schlafstörungen, an denen sie litt, wurden mit jeder Nacht heftiger.
     Mit dunklen Ringen unter den Augen wandte Aleah sich ihrem Frühstücksbrei zu. Exakt zehn Sekunden dauerte es, bis der Food-Steamer aus einem gepressten Würfel eine nahrhafte Mahlzeit produzierte, welche sämtliche Mineralien, Vitamine und Spurenelemente enthielt, auf die ihr Körper angewiesen war. Das Essen schmeckte allerdings scheußlich und Aleah ließ die Hälfte davon stehen.
     Sie schlüpfte in die hellgraue Uniform, die jeder Urteilsfäller zu tragen verpflichtet war, und erreichte eine Minute vor dem offiziellen Systemstart ihren Arbeitsplatz. Eric sah sie mahnend an. Eine Minute war für ihn nicht ausreichend genug, denn Pünktlichkeit rangierte auf seiner Wichtigkeitsskala ganz weit oben. Seit Aleahs Zuweisung war nur ein einziger von Erics Unterstellten je zu spät gekommen und sie hatte den entsprechenden Mann niemals wiedergesehen.
     Pass besser auf!, schalt Aleah sich in Gedanken selbst. Sie berührte eilig die interaktive Tischplatte, woraufhin das Computersystem ihre Anwesenheit registrierte und mit mehreren dreidimensionalen Projektionen den heutigen Arbeitsplan verkündete.
     Sichtung des Antrags von Fusionstechnologiemagnat Thad Bellamy. Mister Bellamy wollte seine aktuell zugewiesene Gattin gemäß des Fünf-Jahres-Rotations-Prinzips austauschen.
     Aleah genehmigte den Antrag, schließlich sah das Verehelichungsprogramm des Magistrats genau solche Wechsel vor, selbst wenn einer der beiden Gatten nach Ablauf der Frist Einspruch erhob und um Verlängerung bat.
     Die Teilnahme am Programm erfolgte auf freiwilliger Basis, ein späterer Widerruf war allerdings ausgeschlossen. Trotzdem entschieden sich immer mehr Menschen für diese einzig legale Form des Zusammenlebens und - sofern man keine Privilegien genoss - die einzig legale Möglichkeit, Intimitäten auszutauschen. Für alle anderen Bürger galt schließlich das Gebot der Enthaltsamkeit und der körperlichen Distanz.
     Was nun Frau Bellamy anbelangte: Sie würde sich schon sehr bald an der Seite eines anderen Mannes wiederfinden. Jedenfalls dann, wenn sie Glück hatte und der Matching-Algorithmus für optimale Verbindungen einen weiteren Gatten anhand ihrer Daten ermitteln konnte. All diejenigen nicht-privilegierten Männer und Frauen, die nicht erneut verehelicht werden konnten, wurden nämlich einer Stadt zugewiesen, die Aleah niemals im Leben betreten wollte. Die rote Stadt, die Stadt des körperlichen Vergnügens ...
     Rasch löste sich Aleah aus ihren düsteren Grübeleien und wandte sich ihren nächsten Aufgaben zu. Telefonate, Besprechungen, ein Lunch mit Ste-Sheri, ihrem Kollegen, einem liebenswürdigen, stets zufriedenen Mittzwanziger, der an der Station ihr gegenüber arbeitete. Es folgten noch mehr Besprechungen. Und dann war die Durchsicht der Klagen aus der Stadt der Kinder an der Reihe.
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