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Cassia & Ky 1 - Die Auswahl
Verfasser: Ally Condie (7)
Verlag: Fischer (2007)
VÖ: 26. Januar 2011
Genre: Dystopie (801) und Romantische Literatur (28016)
Seiten: 464
Themen: Diktatur (69), Freundschaft (2587), Gesellschaft (536), Unterdrückung (30), Zukunft (353)
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Erklärung der Bewertungssysteme
"Die Auswahl" ist der erste Band einer von Ally Condie geschriebenen dystopischen Trilogie über ein junges Liebespaar, das sich inmitten einer Gesellschaft befindet, die vollständig von höheren Instanzen gelenkt und vorbestimmt wird.
Lesermeinungen (5)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. April 2021 um 20:11 Uhr (Schulnote 1):
» Das System bestimmt alles. Essen, Kleidung, Partner, Beruf..Alles ist vorgegeben und wird streng kontrolliert.

Cassia ist siebzehn Jahre alt und bekommt wie viele andere Mädchen und Jungen ihren Partner bald zugeteilt. Durch einen Mikrochip können sich die jeweiligen Partner Informationen zu Hause ansehen. Obwohl vom System alles geplant wurde, passiert etwas anderes, als Cassia den Chip in den Computer schiebt.

Ihr zugeteilter Partner erscheint nicht. Dafür aber das Bild von jemand anderen: Ky.

Das System ist unfehlbar. Wie konnte also das passieren?

Das Bild von Ky geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und sie fängt an das vermeintlich perfekte System zu hinterfragen. Kann man seinen Partner doch selbst wählen?

Die Geschichte ist gut erzählt und ich mag den Stil der Autorin sehr. Wir erleben die Story aus Cassias Sicht, weshalb wir sehr viel von ihrem Leben erfahren und ihren Gedanken. Es ist eine gute Dystopie Story und vor allem gefällt mir die Struktur dahinter, dass die Menschen wie kleine Schafe funktionieren, die nicht mehr denken müssen und das System alles übernimmt.

Eine perfekte Welt, wie man meint. Es ist zudem auch sehr erschreckend, wie leicht sich die Menschen in dieses System fügen.

Die Autorin hat sich hier eine spannende Welt ausgedacht, die durch Unterwürfigkeit lebt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und sie kann gut mit der Spannungskurve arbeiten.«
  11      0        – geschrieben von Magic Witchy Bookworld
 
Kommentar vom 13. November 2014 um 20:55 Uhr (Schulnote 1):
» In der Zukunft wird alles von der sogenannten Gesellschaft geplant : was man isst, trinkt, wann und wo macht und auch wen man liebt. Die 17 Jährige Cassia lebt in genau dieser Welt, hier gibt es keine Zufälle. Alles ist vorbestimmt. Sogar wen Cassia zu lieben hat - bei ihrem Paarungsbankett erfährt sie, dass Xander ihr vorbestimmter Partner ist. Cassia ist darüber überglücklich, denn immerhin ist Xander ihr bester Freund und sowieso ist es äußerst selten mit jemanden aus derselben Stadt gepaart zu werden. Sie erhält von der Gesellschaft einen Mikrochip mit Xanders Daten und als sie sich diese ansehen möchte, erscheint zwar zuerst ein Bild von Xander doch dann erscheint ein anderer Junge auf ihrem Bildschirm. Kaum das Cassia registrieren konnte was passiert ist, ist das Bild wieder verschwunden - aber trotzdem konnte sie diese Person erkennen. Dabei handelt es sich um einen anderen Jungen aus ihrer Straße - Ky. Doch obwohl die Gesellschaft ihr versichert, dass es sich um ein Versehen handelt und sie auf keinen Fall mit Ky gepaart werden kann, geht ihr Ky einfach nicht aus den Kopf. Cassia fängt an sich zu fragen, wer wirklich ihr perfekter Partner ist und ob die Gesellschaft wirklich so perfekt und richtig für die Menschheit ist.
Condies Schreibweise ist wirklich super gut zu lesen und in der Ich-Perspektive. Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen und wurde wahrhaftig in den Bann gezogen. Glücklicherweise habe ich mich zuvor nicht mit Rezensionen zu diesem Titel befasst, so dass ich völlig unbeeinflusst an die Sache gehen konnte. Bereits nach kurzer Zeit habe ich Cassia ins Herz geschlossen und konnte mich größtenteils mit ihr Identifizieren. In einer Welt, wo nichts aber auch rein garnichts dem Zufall überlassen wird und niemals Fehler geschehen, kommen tatsächlich Fragen auf, wenn dann doch Fehler passieren. Zuvor hat Cassia ja schließlich niemals an der Gesellschaft gezweifelt, doch man weiß ja nicht, ob das ganze System fehlerhaft ist und dieses nur vertuscht wird.

Die Protagonisten werden ausreichend gut beschrieben, mir persönlich reichen die Informationen völlig aus und vor allem bei Ky ist es gut, dass ein wenig Mystik um ihn erhalten bleibt. Denn immerhin gibt es noch 2 weitere Teile in denen man ihn besser kennenlernen wird. Ich stehe ja eigentlich überhaupt nicht auf Liebesgeschichten - ein bisschen Liebe ist okay aber dann ist auch gut. Doch obwohl es in diesem Buch sehr viel um Liebe und Gefühlschaos geht komme ich sehr gut damit klar. Die Handlungen zwischen Ky und Cassia, welche oftmals auf Wörtern oder Gesten beruhen, sind wirklich süß geschrieben.

Die ganze Story ist zwar eine Dystopie aber für dieses Genre außergewöhnlich friedlich und gewaltfrei, actionreiche Szenen oder Brutalität konnte ich nicht entdecken, und wenn doch, war sie so marginal dass man es vernachlässigen kann. Wunderlicherweise hat es Allen Condie geschafft, das Buch trotz dessen nicht langweilig erscheinen zu lassen. Die beschriebene Gesellschaftsform ist äußerst interessant und regt mich sehr zum nachdenken an, denn ich kann mir gut vorstellen dass das in echt passieren könnte. Einen einzigen negativen Punkt habe ich an dieser Stelle doch - ich habe mir oft gewünscht, dass etwas mehr auf die Gesellschaft und ihre Machenschaften eingegangen wird, mir sind einige offene Fragen geblieben wo ich aber hoffe, dass diese mit den nächsten 2 Teilen beseitigt werden."Die Auswahl" ist eine gelungene Dystopie die eigentlich eher im Jugendbereich angesiedelt ist und trotzdessen auch vielen Erwachsenen gefallen wird. Für Männer ist die Geschichte nichts, denke ich, aber mir hat sie sehr sehr gut gefallen und ich freue mich sehr auf den nächsten Teil, den ich gott sei dank schon hier liegen habe.«
  0      0        – geschrieben von Tintenbloggerin
Kommentar vom 22. Mai 2014 um 6:06 Uhr:
» Ich bin eigentlich kein Fan von Science Fiction, darum war ich am Anfang schon ein wenig skeptisch gewesen. Aber das war unnötig, das Buch ist überzeugend geschrieben und wenn man erst einmal in der Geschichte drin ist, dann verschlingt man es. Der Schreibstil von Ally Condie ist einfach gut, und die Welt, die da konstruiert wurde, ist beeindruckend.«
  0      0        – geschrieben von Lina Fürst
Kommentar vom 10. Mai 2012 um 7:35 Uhr:
» Mir hat's großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen, und ich kann es nur jedem ans Herz legen. Einfach super.«
  0      0        – geschrieben von igelmaus
Kommentar vom 10. März 2012 um 22:02 Uhr:
» Die Grundidee für das Buch gefällt mir ziemlich gut, bei der Handlung hätte es schon ein bißchen intensiver und spannender zugehen können. Zumeist bleibt alles ziemlich flach und unspektakulär. Die Lovestory ist nett, und am Ende nimmt das Buch dann endlich Fahrt auf.«
  0      0        – geschrieben von Theresia Scheer
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