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Waldeskälte
Verfasser: Martin Krüger (11)
Verlag: HarperCollins (336)
VÖ: 24. August 2021
Genre: Thriller (7327)
Seiten: 448 (Taschenbuch-Version), 314 (Kindle-Version)
Themen: Alpen (237), Berge (355), Dorf (1077), Entführungen (1916), Interpol (31), Mädchen (3016), Minen (43), Mord (6879), Schweiz (244), Verschwinden (2237), Verschwörungen (576)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Nora,ein junges Mädchen, verschwindet aus ihrem Heimatdorf in den Schweizer Alpen.
Lt. V. Ravelli, ist Interpolermittlerin in Zürich. Durch ihre Kindheit mit dem Ort im Eigerstal verbunden, wird sie von ihrem früherem Jugendfreund um Hilfe bei der Suche nach Nora, seiner Nichte gebeten. Unerwartete Ereignisse verdichten sich und bergen höchste Lebensgefahr, für Ermittler und Bewohner. Die temporeiche Suche scheint kein Ende nehmen zu wollen.
Lesermeinungen (4)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (3)
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
In der neuesten Ausgabe unserer Reihe »Projekt 10« wollen wir mal wieder einen Thriller thematisieren. Drei Helfer unserer Seite haben sich das erste Kapitel des neuesten Buchs von Martin Krüger zu Gemüte geführt, um anschließend zu entscheiden, ob dieses bereits vielversprechend genug klingt, um genügend Lust auf den Rest des Buchs zu bekommen.

Das Buch

»Waldeskälte« ist am Dienstag vom Verlag HarperCollins veröffentlicht worden und soll offenbar den Auftakt zu einer ganzen Reihe an neuen Thrillern bilden, denn in der offiziellen Buchbeschreibung ist vom »ersten Fall für Valeria Ravelli« die Rede. Das Buch hat einen Umfang von 448 Seiten und kostet fünfzehn Euro, für die Digitalausgabe sind 9,99 Euro zu zahlen. Auch eine Hörbuchversion existiert, diese ist 12:29 Stunden lang und wurde von Schauspielerin Julia Nachtmann eingelesen.

In seinem Thriller führt Krüger seine Leser in ein kleines Dorf in den schweizer Alpen, wo eine Jugendliche verschwindet. Daraufhin kehrt Leutnant Valeria Ravelli, die ursprünglich aus dem Ort stammte, zurück und übernimmt die Ermittlungen. Schon zwei Jahrzehnte zuvor waren hier drei Mädchen verschleppt worden. Zwei verloren damals ihr Leben, nur eines - nämlich Valeria - überlebte und kehrte heim, ohne sich aber an die Geschehnisse erinnern zu können. Nun ist Valeria also zurück in ihrer Heimat, und sie geht fest davon aus, dass der Täter auch aus dem Dorf stammt.

Die ersten (rund) zehn Seiten

»Waldeskälte« beginnt mit einem Anruf, den Valeria Ravelli in Zürich mitten in der Nacht erhält, nachdem sie einen unangenehmen Albtraum hatte. Sie geht ran, obgleich sie nicht weiß, wer sie da anruft, und obwohl sie eigentlich darauf geachtet hat, dass niemand die Nummer kennt, die sie benutzt. Der Anrufer entpuppt sich als ein Mann namens Elias Mattei, von dem sie nun schon seit vielen Jahren nichts mehr gehört hatte und von dem sie ausging, dass sie auch nie wieder etwas von ihm hören würde. Er berichtet aufgelöst, dass seine Nichte verschwunden ist, dass er schon seit vierzig Stunden auf den Beinen und völlig am Ende ist. Er bittet sie um ihre Mithilfe, da er davon ausgeht, dass »es« wieder losgegangen ist - das gleiche, das sich 21 Jahre zuvor zugetragen hatte, als Valeria selbst zu den Opfern zählte. Valeria erkennt den Schmerz des Mannes an, möchte aber eigentlich nicht in ihre Heimat zurückkehren. Elias berichtet daraufhin, dass das gleiche Zeichen zurückgelassen wurde wie einst: ein toter Hirsch, dem die Kehle aufgerissen wurde und an dem etwas gefressen hat, Blut auf einem Felsen, eine Zeichnung in dem Blut. Nachdem Valeria auch noch zwei Fotos zugeschickt werden, kommt es, wie es kommen musste (und wie man bereits durch den Klappentext weiß): Valeria entschließt sich, sich die Sache vor Ort anzusehen.

Fazit

Martin Krüger hat sich dafür entschieden, sein Buch auf einem indirekten Wege zu beginnen: Man wird hier nicht mit einer brachialen Tat selbst konfrontiert, wie es sehr häufig in den Prologen von Thrillern der Fall ist, sondern stattdessen mit der Schilderung, dass etwas geschehen ist und dass es womöglich einen Zusammenhang zu der früheren Tat gibt, ohne dass gesichert ist, dass dies wirklich der Fall ist (wenngleich es auch sehr wahrscheinlich so ist). Ob es überhaupt tatsächlich (schon) ein Verbrechen gegeben hat, bleibt im Grunde genommen komplett offen. Auch was die telefonierenden Personen angeht, bleibt bis hierhin noch sehr viel im Vagen - abgesehen davon, dass Valeria Ravelli inzwischen für Interpol arbeitet, weiß man bis hierhin nicht viel mehr als das, was man bereits durch den Klappentext kannte. Von ihrem Gesprächspartner weiß man ebensowenig. Kurzum: Eigentlich weiß man noch gar nichts so recht, und trotzdem hat es Krüger bereits auf diesen ersten Seiten geschafft, eine interessante Atmosphäre aufzubauen. Dies ist ihm gelungen, indem er als Kulisse das Szenario der in diesem Fall eher unangenehmen Nacht gewählt hat, und indem er in das Telefonat geschickt Andeutungen eingestreut hat, über die man als Leser schon jetzt gerne viel mehr wissen würde. So kam es, dass unsere Testleser Lydia Neidhardt und Tino Miccolis beschlossen haben, das ganze Buch zu lesen, während mit Lydia Neidhardt die Dritte im Bunde noch abwarten wird und erst einmal sehen möchte, was die beiden anderen zu sagen haben, wenn sie mit dem Buch durch sind. Was von dem gesamten Werk zu halten ist, werden wir euch in einigen Tagen in unserer Rezension schildern.
– geschrieben am 26. August 2021
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