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Bis ans Ende aller Fragen
Verfasser: Anne Hertz [Frauke Scheunemann] (12) und Anne Hertz [Wiebke Lorenz] (12)
Verlag: HarperCollins (333)
VÖ: 24. August 2021
Genre: Frauenliteratur (1426)
Seiten: 320 (Taschenbuch-Version), 267 (Kindle-Version)
Themen: Nichte (25), Witwen und Witwer (282)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. September 2021 um 15:15 Uhr (Schulnote 2):
» Nach einer relativ langen Pause dürfen wir uns wieder über ein neues Buch von "Anne Hertz" freuen. Hierbei handelt es sich um das Pseudonym der zwei Schwestern Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz, die neben ihren eigenen Werken gemeinsam romantische Komödien schaffen. Die zentrale Frage des Romans "Bis ans Ende aller Fragen" ist: Wenn der Weg das Ziel ist – ist die Richtung dann egal?

Meistens kommt es anders, als man denkt. Mit Anfang vierzig wird Maxi klar, wie viel Wahrheit in diesem Sprichwort steckt. Denn ihr Leben ist von dem, was sie sich als Teenager erträumt hat, Lichtjahre entfernt. Statt steiler Karriere ein Job im Café, statt großer Liebe nur verkorkste Typen, die Hoffnung auf Kinder ist längst begraben. Aus der Traum vom Familienglück? Auf keinen Fall! findet Maxis Nichte. Ihre skurrile Idee: Ein Witwer mit Anhang wäre perfekt! Süße Kinder, keine nervige Ex. Wo Maxi den findet? In einer Trauergruppe! Klar, dass sie dort behaupten muss, ihr Mann sei verstorben. Und ebenfalls klar, dass das Kribbeln im Bauch, das sie bei gleich zwei »Leidensgenossen« verspürt, in Wahrheit das Donnergrollen der nahenden Katastrophe ist …

Das in dunklen Tönen gestaltete Cover ist kein Eye-Catcher, auch wenn es liebevoll gestaltet worden ist. Wenn man aufmerksam hinschaut, kann man einige Motive (Tasse, Teebeutel, Zitrone) entdecken, welche auf den Klappentext abgestimmt worden sind.

Wie fast alle Bücher von Anne Hertz spielt der Roman "Bis ans Ende aller Fragen" in der Hansestadt Hamburg. Alle Schauplätze sind anschaulich beschrieben, so dass ein klares Bild vor Augen hat. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Maximiliane vermittelt, einer sympathischen Frau von vierzig Jahren, die nach einigen Bruchlandungen ein kleines Café führt und von einer eigenen glücklichen Familie träumt, wie sie ihren Geschwistern vergönnt ist. Durchbrochen wird das aktuelle Geschehen von mehreren Einträgen aus einem Tagebuch, das die Protagonistin als Teenager vor rund dreißig Jahren geführt hat. Auf diese Weise kann man gut nachvollziehen, wie weit Wunschträume und Realität auseinander klaffen können.

Dank des frischen, humorvollen Schreibstils fällt der Einstieg in diese romantische Komödie sehr leicht, die man aufgrund der vielen unerwarteten Wendungen bis zum (vorhersehbaren) Happy-End nicht mehr aus den Händen legen mag. Auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück erlebt Maximiliane viele alltägliche, aufregende, mitunter makabre und verstörende Abenteuer, auch gewisse "Fremdschäm-Momente", die wir aus unserem eigenen Leben kennen, werden nicht verschwiegen. Alles in allem ist Anne Hertz ein angenehmer Roman für zwischendurch gelungen, nicht der große Wurf, aber gute Unterhaltung.«
  13      0        – geschrieben von Bücherfairy
Kommentar vom 5. September 2021 um 8:51 Uhr (Schulnote 2):
» Als Heranwachsende hatte Maxi große Träume. Sie wollte Ärztin werden, ihren Jugendschwarm heiraten und mit ihm Kinder bekommen. Dreißig Jahre später sieht ihr Leben allerdings ganz anders aus. Sie führt ein gut gehendes Café in Hamburg, ist kinderlos und wieder Single, da ihr langjähriger Lebensgefährte sie für eine jüngere Frau verlassen hat. Ihre Nichte Summer, die bei ihr im Café aushilft, kommt auf die Idee, für Maxi endlich den perfekten Mann zu finden. Dazu schleppt sie ihre Tante in eine Trauergruppe und behauptet, dass Maxi unter dramatischen Umständen ihren Mann verloren hat. Maxi ist entsetzt, doch sie verpasst den Moment, in dem sie das Ganze stoppen kann. Denn Summers Plan scheint aufzugehen, plötzlich gibt es zwei Männer, die großes Interesse an Maxi haben...

Der Einstieg in die Handlung gelingt mühelos, denn Maxi wirkt vom ersten Moment an sympathisch. In eingeschobenen Tagebucheinträgen aus ihrer Teenagerzeit erfährt man, was ihr damals wichtig war und beobachtet, dass sich ihre Wünsche nicht erfüllt haben. Dennoch scheint Maxi ihr Café gut im Griff zu haben und ihren Job zu lieben. Wenn da nur nicht der passende Mann und eigene Kinder fehlen würden. Durch Summers Initiative nimmt die Suche nach dem perfekten Partner Wendungen, mit denen Maxi nie gerechnet hätte. Dabei kommt es zu einigen kuriosen Situationen. Auch wenn Maxi zuweilen etwas naiv wirkt, nimmt man ihr ab, dass sie ein schlechtes Gewissen hat, dass die Männer, die sich nun für sie interessieren, denken, dass sie eine trauernde Witwe ist.

Der Schreibstil ist locker und dynamisch. Man fliegt förmlich durch das Buch und genießt die Situationen, in die Maxi sich manövriert. Der Humor ist optimal abgestimmt, denn man hat nie das Gefühl, dass Maxi die Lüge, eine trauernde Witwe zu sein, auf die leichte Schulter nimmt. Und so beobachtet man gespannt, dass Maxi plötzlich zwischen mehreren Männern steht, die sich für sie interessieren. Ihr Leben nimmt unerwartete Wendungen. Wobei man manchmal schon das Gefühl hat, dass das, was passiert ein Hauch zu viel des Guten ist. Dennoch lässt sich die Geschichte locker und leicht lesen, wodurch man einige entspannte Lesestunden mit dem Buch verbringen kann.

Lockere und leichte Unterhaltung, die für entspannte Lesestunden sorgt.«
  12      0        – geschrieben von KimVi
Kommentar vom 3. September 2021 um 20:48 Uhr (Schulnote 1):
» Maxi ist 44 Jahre alt und Chefin des Cafés Coffee & Cream. Sie hat sich, nach einer Enttäuschung, mit ihrem Leben ohne Mann und Kinder arrangiert. Mehr oder weniger. Denn Maxi hört ihre innere Uhr ticken und je älter sie wird, desto mehr fragt sie sich, ob für sie ihr Leben so stimmt als Single? Ihr Nichte Summer arrangiert ein Treffen mit Männern, die ebenfalls Single sind. Gut gemeint, doch muss das unbedingt in einer Selbsthilfegruppe für Trauernde sein? Summer lügt das Blaue vom Himmel hinunter, um Maxi zu einem Date zu verhelfen. Maxi ist das peinlich, obwohl gleich mehrere Kandidaten um ihre Gunst buhlen.





Was für ein wunderbares Buch mit einer Geschichte, die mich gefesselt und mitgerissen hat. Viel dazu beigetragen hat sicher der Schreibstil. Denn der ist lebendig und humorvoll. Viele witzige Szenen haben mich schmunzeln lassen und meine Lieblingsfigur Summer ist nicht ohne. Sie ist frech, frisch und quatscht frei von der Leber weg. ( „Dieser Typ ist so hot “ O-Ton Summer).

Doch auch Maxi hat mir gut gefallen, die einerseits in einer Familie mit tollen Eltern, Geschwistern, Nichten und Neffen eingebettet ist. Andererseits doch eine eigene Familie mit Ehemann und Kindern vermisst. Ab und zu wurden Tagebucheinträge, die Maxi 1991, also als 14-Jährige geschrieben hat, eingefügt. Die zeigen deutlich, dass sich das Leben oft ganz anders entwickelt als gedacht und erträumt. Die Tagebucheinträge sind vom Stil her sehr gut an den Schreibstil einer Pubertierenden mit Hormonschüben angepasst. Ich empfand die als sehr witzig und Unterhaltung pur! Klar ist, dass Anne Hertz und Maxi das Rad der Liebe nicht neu erfinden können. Die Autorinnen haben jedoch verschiedene Möglichkeiten eingebaut, um Maxi ihren Lebenswunsch zu erfüllen. Sie muss nur noch wählen und mit sicherer Hand den passenden der fünf Kandidaten herauspicken. Aber eben, das mit der sicheren Hand läuft nicht so wie gedacht. Eine Zerreissprobe für Maxi und eine Unvorhersehbarkeit für uns Leser. Hier weiss man bis fast zum Schluss nicht, wer denn nun Maxis Herz gewinnen und ob überhaupt ein Mann das Rennen machen wird.



„Bis ans Ende aller Fragen“ ist das Gemeinschaftswerk zweier Autorinnen. Von den Schwestern Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz. Ich kenne die Thriller von Wiebke Lorenz und kann nun bestätigen, dass sie auch Liebesromane kann.

Die Geschichte um Maxi, ihren Familienwunsch und ihr Leben ist eine heitere Story mit viel Humor und Tiefgang.«
  10      0        – geschrieben von Igela
 
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