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Harlem Shuffle
Verfasser: Colson Whitehead (9)
Verlag: Hanser (579)
VÖ: 23. August 2021
Genre: Historischer Roman (5375)
Seiten: 384 (Gebundene Version), 290 (Kindle-Version)
Original: Harlem Shuffle
Themen: Diebstahl (714), Doppelleben (188), Fünfziger Jahre (237), Hotel (916), New York City (1725)
Charts: Einstieg am 10. September 2021
Höchste Platzierung (4) am 11. September 2021
Zuletzt dabei am 13. September 2021
Erfolge: 1 × Spiegel Hardcover Top 20 (Max: 15)
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Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Harlem Shuffle« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (3)     Blogger (3)     Tags (2)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. September 2021 um 7:00 Uhr (Schulnote 5):
» Zum Inhalt:
Ray möchte eigentlich ein ehrliches Leben führen, aber seine Einkünfte aus seinem Laden reichen einfach nicht aus. So versetzt er gelegentlich Dnge, die ihm sein Cousin vorbei bringt. Aber was soll er nur mit dem Raubgut aus dem Raub im Hotel Theresa anfangen. Als dann auch noch die Polizei und ein Gangster in seinem Laden stehen, droht sein Doppelleben aufzufliegen.
Meine Meinung:
Ich hatte das Buch als Hörbuch und hatte schon so meine Schwierigkeiten mit der Stimme des Sprechers, die ich nicht so angenehm und ein wenig einschläfernd fand. Auch die Story lag mir nicht so richtig. Die Gangsterstory hätte ich mir wahrscheinlich als Film noch ganz gut vorstellen können, als Buch besser gesagt Hörbuch, kam ich nicht wirklich gut damit klar. Mitunter habe ich nach Genuss eines Hörbuchs noch das dringende Bedürfnis auch das Buch zu lesen, dass hatte ich leider nicht.
Fazit:
Nicht so meins«
  7      1        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 28. August 2021 um 14:23 Uhr (Schulnote 1):
» Auf und Ab in Harlem
Das für die 60er Jahre authentische Cover, welches eine Straßenszene mit amerikanischen Straßenkreuzern und einer Ampel an einer typischen überirdischen Elektroleitung zeigt, führt gut in die Problematik ein, besonders, da nur dunkelhäutige Bewohner im Sichtfeld des Betrachters stehen. Überall liegen Papierfetzen und Müll herum.
Man wird gut in die Problematik eingeführt, denn gleich zu Beginn wird deutlich gemacht, dass hier indirekte Rassentrennung herrscht. Es gibt “weiße” und “schwarze” Geschäfte und die Gegend wird fast ausschließlich von Afroamerikanern bewohnt, die sich untereinander aber oft als “Nigger” beschimpfen.
So ist Rassismus und die Existenz als Schwarze Person in einer von Weißen beherrschten Gesellschaft das Rahmenthema. Der Plot macht die zunehmenden Rassenunruhen und die daraus resultierende Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre deutlich.
Der Autor zeigt aber auch die USA der Jetztzeit auf mit Polizeigewalt gegen Schwarze, der Erschließung George Floyds und der aktuellen Protestbewegung, denn in den vergangenen 60 Jahren hat sich für Afroamerikaner leider nicht viel verändert.
Das Leben in New York heutzutage wird ebenfalls genau porträtiert.
Whitehead präsentiert uns eine Familiengeschichte, aber auch einen Krimi. Der dunkelhäutige Ray Carney bemüht sich, auf ehrliche Weise zu überleben, aber er lebt in einer schrecklichen, viel zu kleinen Wohnung, und seine Frau erwartet ihr zweites Kind. Als Möbelhändler verdient er nicht genug und rutscht somit immer mehr in illegale Nebeneinnahmen ab. Er lässt sich auf einen größeren Coup ein und gerät danach zwischen alle Fronten. Wie wird er es überstehen?
Es handelt sich um eine Übersetzung aus dem Amerikanischen der 60er Jahre. Allerdings bleibt mir die Bedeutung einiger deutscher Sätze verschlossen, obwohl ich sehr gut Englisch kann, und die Originalsprache unter Umständen andere Nuancen möglich macht. Generell hat der erfahrene Übersetzer aber sehr gute Arbeit geleistet und bringt den sehr intensiven, flotten und mitreißenden Schreibstil des Autors rüber.
Die Charaktere sind authentisch und bringen dem Leser diese immerwährende Problematik näher. Aber auch Diskriminierung unter Schwarzen wird dargestellt.
Der Autor war mir bisher nicht bekannt, aber seine Herangehensweise hat mich vollständig überzeugt. Somit werde ich mich an andere Werke Whiteheads heranwagen, allerdings in der Originalsprache. “Harlem Shuffle” wäre als annotierte Fassung auf Englisch auch in der Oberstufenarbeit der Gymnasien einsetzbar, denn die Thematik “Rassismus” wird sehr häufig unterrichtet.«
  14      0        – geschrieben von Ute54
Kommentar vom 23. August 2021 um 10:13 Uhr (Schulnote 1):
» New York in den 1950er- und 1960er-Jahren: Ray Carney wohnt mit seiner Frau Elizabeth in Harlem. Die beiden erwarten ihr zweites Kind. Obwohl Ray aus einer kriminellen Familie stammt, verdient er auf ehrliche Weise mit dem Verkauf von Möbeln seinen Lebensunterhalt. Nun jedoch reicht das Geld nicht mehr aus. Über seinen Cousin Freddie droht er, selbst ins kriminelle Milieu abzudriften...

„Harlem Shuffle“ ist ein Roman von Colson Whitehead.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus drei Teilen: der erste spielt im Jahr 1959, der zweite 1961 und der dritte 1964. Diese wiederum sind in jeweils acht beziehungsweise neun Kapitel untergliedert. Ein schlüssiger Aufbau.

Der Schreibstil ist eine der Stärken des Romans. Dem Autor gelingt es, mit gelungenen Beschreibungen die Atmosphäre Harlems jener Tage heraufzubeschwören und das Innenleben seiner Figuren anschaulich und nachvollziehbar zu machen. Zudem ist die Sprache des Romans perfekt auf die damalige Zeit und das Milieu abgestimmt.

Das Erzähltempo ist weniger rasant als von Whitehead sonst gewohnt, der Roman deutlich umfassender. Auf rund 380 Seiten kommt dennoch keinerlei Langeweile auf.

Überrascht hat mich die Vielzahl an Charakteren, denn anders als vermutet spielt nicht nur Ray eine bedeutende Rolle in der Geschichte. Anfangs fiel es mir nicht leicht, den Überblick zu behalten. Die Figuren sind detailliert ausgestaltet.

Inhaltlich ist der Roman erstaunlich vielschichtig und noch facettenreicher als erhofft. Zu lesen ist eine Mischung aus Kriminalgeschichte und Familiensaga, die mir gut gefallen hat.

Ein Pluspunkt des Romans liegt auch darin, dass viel politischer und gesellschaftlicher Hintergrund transportiert wird. Die Story vermittelt einen wichtigen Teil der Historie Harlems und ist gewissermaßen eine Hommage an das berühmte Stadtviertel. So habe ich beispielsweise von den Unruhen im Jahr 1964 dort erfahren. Darüber hinaus sensibilisiert der Roman für Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe und sozialer Schicht. Und obwohl die Geschichte vor etlichen Jahrzehnten spielt, hatte ich das Gefühl, dass sie noch erstaunlich aktuell ist.

Das deutsche Cover strahlt Nostalgie aus und lädt bereits auf die Zeitreise ein. Es gefällt mir sogar besser als das der Originalausgabe. Der gleichsam prägnante wie passende Titel der amerikanischen Ausgabe wurde erfreulicherweise wörtlich übernommen.

Mein Fazit:
Auch mit seinem neuen Roman „Harlem Shuffle“ hat Colson Whitehead meine hohen Erwartungen nicht enttäuscht. Wieder einmal beweist der Autor seine Vielseitigkeit und hat mich begeistert. Für mich eines der besten Bücher dieses Jahres.«
  14      0        – geschrieben von milkysilvermoon
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