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Das Auktionshaus 1 - Der Glanz Londons
Verfasser: Amelia Martin (1)
Verlag: Ullstein (1358)
VÖ: 19. Juli 2021
Genre: Historischer Roman (5201) und Romantische Literatur (24868)
Seiten: 464
Themen: Auktion (50), Erster Weltkrieg (203), London (1837)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (5)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 15. September 2021 um 17:26 Uhr (Schulnote 2):
» Wir befinden uns im Jahr 1910 in London, wo Sarah im Armenviertel Soho aufwächst und ihre Familie unter dem gewalttätigen Vater leidet.
Im Schneideratelier, in dem ihre Mutter als Näherin arbeitet, hilft Sarah aus und lernt durch einen zufälligen Umstand die wohlhabende Lady Sudbury kennen. Diese findet Gefallen an dem bescheidenen jungen Mädchen und nimmt sie als Gesellschafterin in ihr Haus auf.
Sie erkennt Sarahs vielfältige Talente, bildet Sarah aus und bringt ihr die Kunst und Kenntnisse über schöne und wertvolle Dinge näher.
Sarah verlässt ihre Familie nur ungern, nutzt aber die Chance, die Lady Sudbury ihr bietet und unterstützt ihre Familie fortan mit etwas Geld.
Sarah lernt durch Lady Sudbury die schillernde Welt der Auktionshäuser kennen und bekommt später sogar ein Angebot, im prestigeträchtigen Auktionshaus Varnham’s zu arbeiten.
Auch die Liebe tritt in Sarahs Leben, doch sie steht unter keinem guten Stern…

Es hat Freude gemacht, Sarah auf ihrem Weg zu begleiten. Die junge, bescheidene Frau war mir von Anfang an sympathisch. Sie sorgt und kümmert sich um ihre Familie, die es nicht leicht hat. Auch als ihr Elternhaus verlässt, gilt ihre Sorge weiterhin dem Wohlergehen ihrer Mutter und ihrer Geschwister. Aber sie nutzt auch die Chance, die sich ihr bietet, lernt eifrig und entwickelt sich zu einer selbstbewussten jungen Frau, die ihren Weg geht.
Als der 1. Weltkrieg beginnt und die Männer als Soldaten in den Krieg ziehen müssen, ist die Stunde der berufstätigen jungen Frauen gekommen. Sarah steigt im Beruf auf und wird zur Expertin im Auktionshaus, deren Meinung sowohl von Vorgesetzten als auch Kunden geschätzt wird.
Auch ihre große Liebe findet Sarah, aber die steht unter keinem guten Stern, da der geliebte Mann aus gesellschaftlichen Gründen eine andere Frau heiraten muss. So ist der Weg für eine gemeinsame Zukunft für die beiden nicht offen und sie müssen ihre Liebe geheim halten.

In einem lebendigen und detailreichen Schreibstil erzählt die Autorin Sarahs Geschichte. Das Auktionshaus mit all den wunderschönen und kostbaren Objekten wird vor dem inneren Auge lebendig, ebenso wie englische Landsitze adeliger Familien und das turbulente Leben in London.
Aber es werden auch die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten in dieser Zeit deutlich und der Stand der Frauen, besonders im Beruf.

Die Autorin bietet in diesem Roman auch einen Ausflug in die Welt der Kunst und der Auktionshäuser. Dieses Thema fand ich sehr interessant und gut in die Geschichte eingebunden. Die Autorin lässt hier auch ihr Fachwissen einfließen, da sie selbst einige Jahre als Sachverständige für ein Auktionshaus gearbeitet hat.
In ihrem Nachwort gibt sie zu diesem Thema auch noch einige spannende Informationen.

Sarahs Geschichte hat mich nicht nur gut unterhalten sondern auch bewegt, da sie den schwierigen Stand der Frauen damals insbesondere in der Welt der Auktionshäuser zeigt.
Dazu kommen noch historische Fakten, die den Hintergrund der Handlung bilden. Das bildet eine schöne Mischung aus historischem Roman in der Welt der Kunst und Liebesgeschichte.
Der kleine Cliffhanger am Ende macht neugierig auf die Fortsetzung, die in Wien spielen wird.
Ich empfehle Sarahs Geschichte gerne weiter, nicht nur Kunstfreunden!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  20      0        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 9. September 2021 um 15:06 Uhr (Schulnote 2):
» Der historische Roman "Das Auktionshaus - Der Glanz Londons" bildet den Auftakt einer zweibändigen Reihe um eine junge Frau, die ihre Chance zum sozialen Aufstieg aus dem Elendsviertel Soho in die glamouröse Welt der Auktionshäuser nutzt.

Als Sarah Rosewell in den Haushalt von Lady Sudbury aufgenommen wird, ändert sich ihr Leben über Nacht: Sie entkommt der Enge und der Gewalt ihres Elternhauses im Armenviertel Soho, und vor ihr liegt plötzlich eine strahlende Zukunft. Sie wird von ihrer Wohltäterin zu einer Expertin für wertvolle Gegenstände ausgebildet und beginnt, für das prestigeträchtige Auktionshaus Varnham’s zu arbeiten. Das ist jedoch vielen ein Dorn im Auge, und Sarah muss sich gegen mächtige Gegenspieler behaupten, die nur darauf warten, dass sie einen Fehler macht. Ihre Vergangenheit kann sie nicht abstreifen, und ihre Zukunft will sie nicht aufs Spiel setzen – auch wenn das bedeutet, dass sie den Mann, dem ihr Herz gehört, nie haben kann. Doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus, und die Kriegsjahre verändern alles …

Wie es sich für einen historischen Roman gehört, zeigt das Cover eine attraktive junge Frau, die über die Straßen der britischen Hauptstadt flaniert. Modisch frisiert und elegant gekleidet, wirkt sie wie eine vornehme Dame, die in den besten Kreisen verkehrt, wie ihre blütenweißen Handschuhe unterstreichen. Sarah Rosewell hat es geschafft, sie muss sich ihre Hände nicht mehr schmutzig machen - so könnte man die suggestive Botschaft des Covers verstehen.

Amelia Martin nimmt uns mit nach die britische Hauptstadt London. Ihr historischer Roman setzt um 1910 ein und führt uns durch die Wirren des Ersten Weltkriegs. Im Mittelpunkt steht Sarah Rosewell, eine ehrliche, liebenswerte Protagonistin, die mit vielen Geschwistern in einem Elendsviertel in Soho lebt und als ungelernte Kraft in einem Mode-Atelier schuftet, bis sie von ihrer Gönnerin Lady Sudbury aus dem "Aschenputtel"-Dasein erlöst wird. Sie betrachtet Sarah als einen ungeschliffenen Diamanten, der in eine ansprechende äußere Form gebracht werden muss.

Zugegeben: der soziale Aufstieg von Sarah Rosewell mutet sehr unrealistisch an. Selbst wenn man ihr eine hervorragende Auffassungsgabe und einen starken Wissensdurst attestiert, scheint es nahezu unmöglich, sich binnen drei Jahren von einem Mädchen, das noch nicht einmal eine abgeschlossene Schulbildung vorzuweisen hat, zu einer Frau zu entwickeln, die mehrere Fremdsprachen fließend beherrscht und ausgezeichnete Fachkenntnisse besitzt, die sie zu einer Anstellung in einem renommierten Auktionshaus in Mayfair befähigen. Ehrlich gestanden, fühle ich mich lebhaft an die ungebildete Blumenverkäuferin Eliza Doolittle erinnert, die in dem Musical "My Fair Lady" von Professor Higgins in eine vornehme Dame verwandelt werden soll.

Amelia Martin konzentriert sich auf ihre faszinierende Protagonistin, neben der alle anderen Figuren in diesem historischen Roman verblassen müssen. Für mein persönliches Empfinden werden viele wichtige Informationen angerissen, aber nicht vertieft, wie zum Beispiel die große Ähnlichkeit von Sarah mit der verstorbenen einzigen Tochter von Lady Sudbury, welche ihre mögliche Motivation, sich um Sarah zu kümmern, erklären könnte. Dafür haben mich die farbenprächtigen Schilderungen aus einem renommierten Auktionshaus beeindruckt, welche die große Sachkenntnis von Amelia Martin spiegeln.

Alles in allem hat mir meine lehrreiche, unterhaltsame Lektüre gut gefallen; ich freue mich schon auf die bereits angekündigte Fortsetzung.«
  20      0        – geschrieben von Bücherfairy
Kommentar vom 30. August 2021 um 16:45 Uhr (Schulnote 1):
» Das hübsche Cover machte mich neugierig auf den Klappentext und um was es wohl in dem Buch gehen wird.
Die Geschichte versprach interesant zu werden.
Sarah aus einer armen Gegend wird in den Haushalt von Lady Sudbury geholt und nutzt ihre Chance um viel zu lernen. Zunächst weiß sie nicht was ihre Aufgabe ist. Und nicht alle sind ihr Wohl gesonnen.
Im Buch geht es um viele Dinge die damals nicht einfach möglich waren.
Eine junge selbstständige Frau die Arbeitet und nicht von einem Mann abhängig ist und nicht mehr in ihrer Welt ist.
Zusätzlich arbeitet sie in einem Auktionshaus , auch darüber erfährt man viel .
Das ganze ist so interesant und spannend geschrieben so das man beim lesen mitten in die Geschichte eintaucht. Neben Sarah gibt es so einige interesante Charaktäre die die Geschichte bereichern. Nur das Ende lässt mir so viele Fragen offen.
Aber ein gelungener Auftakt ist es durch aus.«
  10      0        – geschrieben von Minzeminze
Kommentar vom 26. August 2021 um 13:23 Uhr (Schulnote 1):
» Meinung:
Dieser Historische Roman ist wirklich ein überaus gut geschriebener, bei welchem man die Passion der Autorin zu ihrer Geschichte und ihren Charakteren auf jeder Seite spürt und die Geschichte deshalb nochmals umso lieber liest!
Die Autorin schafft es mit ihrem faszinierenden und packenden Schreibstil den Leser auf außergewöhnliche Weise an das Buch zu fesseln und zwar durch ihren sehr leicht und einfach gehaltenso Schreibstil, der aber nie zu einfach wirkt, sondern einfach wie ein gut und unterhaltsam geschriebener Roman. Und nebenbei erschafft sie eindrucksvolle Charaktere , mit Schwächen und gleichzeitig einer inneren Stärke . Die Charakter in diesem Buch wirken so real und so menschlich und jeder einzelne davon ist perfekt ausgearbeitet . Jeder noch so kleine Nebencharakter ist mit einer solchen Liebe zum Detail gestaltet , dass es einfach Spaß macht dieses Buch zu lesen .

Die Geschehnisse in diesem Buch , werden so eindringlich beschrieben , dass man in eine völlig andere Welt abtaucht , sobald man dieses Buch zur Hand nimmt . Des weiteren ist dieser historische Roman, super für Anfänger des Genres geeignet, da die Historie nie zu verschachtelt im Vordergrund steht, sondern die Geschichte einfach von den Charakteren lebt und getragen wird.


Für mich ein wirklich toller historischer Roman für Einsteiger!«
  8      0        – geschrieben von Hazlewood
Kommentar vom 22. August 2021 um 11:53 Uhr (Schulnote 1):
» toller Auftakt einer neuen historischen Serie

Das Cover des Romans „Das Auktionshaus – Der Glanz Londons“ von Amelia Martin spiegelt die Zeit wider, in der es spielt und hat sofort meine Neugierde geweckt, denn ich mag historische Romane sehr. Der Text der Buchrückseite hat mich dann endgültig animiert, die ganze Geschichte lesen zu wollen. Es war für mich das erste Buch der Autorin.

Die Lesenden begleiten die anfangs 17jährige Sarah aus schweren und ärmlichen Familienverhältnissen, der sich Dank einer reichen Gönnerin die Chance auf ein besseres Leben bietet. Sie lernt die glanzvolle Welt der Reichen kennen und schafft es im Verlauf der Geschichte aufgrund ihres starken Willens und ihrer Fähigkeiten, sich zu behaupten und ihren Weg zu gehen. Dabei vergisst sie nie, woher sie kommt und bleibt sympathisch authentisch. Und obwohl zu dieser Zeit Frauen nur nach ihrem Geschlecht und nicht nach ihrem Können beurteilt werden und Ehen insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden, hofft die mittlerweile 25jährige Sarah zum Ende hin doch, dass sich die Gesellschaft ändern wird und erwägt einen Neuanfang.

Mein Lieblingszitat: „Niemand kommt perfekt auf die Welt, und das wäre ja auch schrecklich langweilig.“

Der erste Eindruck hat sich voll und ganz bestätigt. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und meinen Geschmack genau getroffen. Gute 450 Seiten unterteilt in 3 Teile und 48 Kapitel von angenehmer Länge gefüllt mit allem, was für mich zu einem guten Roman gehört: unterschiedliche interessante Charaktere, abwechlungsreiche Story sowie Intrigen, Affären und Liebe. Zwischendurch war es spannend wie ein Krimi und der Cliffhanger zum Schluss macht noch mehr Lust auf den zweiten Band.«
  14      0        – geschrieben von Timisa
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